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Israel auf der jazzahead!
Am Donnerstag, den 25. April ab 20 Uhr eröffnet die Israeli Night das diesjährige Showcase-Festival in Bremen in Halle 2 sowie zeitlich versetzt im Kulturzentrum Schlachthof. Von europäischen bis orientalischen Einflüssen, von ruhigen Klängen bis hin zu Punkrock-Jazz, von Newcomern bis hin zu international bekannten Künstlern - sieben Bands und Formationen demonstrieren die stilistisch breit aufgestellte israelische Jazzszene mit einem bunten Mix. Alles zu Israel als Partnerland der jazzahaed! erfahren Sie unter http://bit.ly/WSjazzahead13 Im Rahmen der jazzahead! zeigt die Stadtbibliothek Bremen ausserdem unter dem Titel The Shadow of Jerusalem Fotografien des Fotokünstlers Leonid Padrul. Schirmherr der Ausstellung ist Botschafter Yakov Hadas-Handelsman. Mehr unter http://bit.ly/ShadowofJersualem (Botschaft des Staates Israel, 23.04.13) Maccabi Tel Aviv holt die Meisterschaft
Das Team besiegte Ramat ha-Sharon mit 2:0 und liegt damit vier Spieltage vor Saisonende 13 Punkte vor dem Tabellenzweiten Maccabi Haifa. Den letzten Titel holte Maccabi Tel Aviv 2003. Damals schloss Maccabi Haifa die Saison ebenfalls auf dem zweiten Platz ab. Trotz der zehnjährigen Durststrecke bleiben die Tel Aviver der erfolgreichste israelische Verein, mit 19 Meisterschaftstiteln seit 1935 und 16 Pokalsiegen. 1969 und 1971 wurde Maccabi sogar Meister in der asiatischen Champions League. Zu diesem Zeitpunkt gehörte der israelische Fussballverband noch nicht zur UEFA sondern der Asian Football Confederation (AFC) an. (Ha'aretz, 22.04.13) Streik in der Luftfahrt beendet
Das Finanzministerium hat der Forderung der Fluggesellschaft El Al zugestimmt, künftig 97,5% ihrer Sicherheitskosten zu decken. Das gaben verschiedene Medien bekannt. Der Staat trägt bisher 80% der Kosten, die für Sicherheitsmassnahmen anfallen. Nach Unterzeichnung des sogenannten Open-Skies-Abkommens mit der Europäischen Union, das eine Liberalisierung der zivilen Luftfahrt von und nach Israel bewirken soll, hatten die israelischen Gesellschaften Nachteile gegenüber ausländischen Mitbewerbern gefürchtet und daher um finanzielle Erleichterungen seitens des Staates gebeten. (Ha'aretz, 22.04.13) Regierung verabschiedet Open-Skies-Abkommen - Streik am Flughafen Ben Gurion
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sagte dazu: "Das Ziel der Reform, die wir heute verabschiedet haben, ist, die Preise für Flüge von und nach Israel zu senken und den Tourismus in Israel zu stärken." Die Reform wird von den drei israelischen Luftfahrtgesellschaften El Al, Arkia und Israir stark kritisiert, die Nachteile gegenüber ausländischen Mitbewerbern befürchten. Die Gewerkschaften der drei Airlines traten am Sonntag in einen Streik. Zahlreiche Flüge wurden gecancelt. Die Gewerkschaft der Mitarbeiter des Flughafens Ben Gurion hat für Dienstag ab fünf Uhr morgens einen Solidaritätsstreik angekündigt, der mindestens einige Stunden andauern soll. El Al hat bereits alle Flüge gestrichen, die vor 21.00 Uhr am Dienstagabend starten sollten. (Ha'aretz; Yedioth Ahronoth; Amt des Ministerpräsidenten, 21./22.04.13) Kanadischer Generalstabschef besucht Israel
Inhalt des Besuchs sind vor allem die gemeinsamen Herausforderungen der beiden Armeen in der Region und die Kooperation zwischen ihnen. Während des Besuchs wird der kanadische Gast von verschiedenen hochrangigen Mitgliedern der Armee zu Sicherheitsthemen informiert werden. Es handelt sich um den ersten Besuch eines kanadischen Generalstabschefs in Israel. (ZAHAL, 21.04.13) |
US-Verteidigungsminister Hagel in Israel
Zu Beginn des Arbeitstreffens stellte Peres klar, dass Israel volles Vertrauen in die Regierung von US-Präsident Barack Obama hat und sich ihrer grossen Sorge um die Sicherheit des Staates Israel gewiss ist. "Ich möchte Ihnen zu Ihrem neuen Amt als Verteidigungsminister der USA gratulieren. Es ist eine Schlüsselrolle, um die wichtigsten Sicherheitsthemen anzugehen", so Peres. Zur iranischen Bedrohung erklärte Präsident Peres: "Präsident Obama hat es sehr deutlich gesagt, Sie haben es wiederholt. Ich habe volles Vertrauen in Ihre Position, Ihre Ernsthaftigkeit, denn wir verstehen, dass der Iran nicht nur eine Bedrohung für Israel ist, sondern für die ganze Welt. Ihr Besuch ist eine Botschaft an den Iran, es nicht zu tun, dass er eine Wahl hat. Wenn es auf diplomatischem Wege erreicht werden kann, ist das besser, doch wenn die Diplomatie nicht ausreicht, sind alle Optionen auf dem Tisch. Niemand bedroht den Iran, warum also haben sie sich entschieden, zur Bedrohung für andere zu werden?" Peres schloss mit den Worten: "Wir können und sollten Frieden schliessen, wir können und sollten anderen Menschen dabei helfen, ihre existentiellen Probleme zu überwinden, und wir können die Iraner um ihrer selbst und um der übrigen Welt Willen davon abhalten, eine Katastrophe herbeizuführen." Minister Hagel dankte Peres und erklärte: "Ich überbringe Ihnen Grüsse von Präsident Obama, er hat mich gebeten, Ihnen zu sagen, wie sehr er seinen Besuch hier und seine Zeit mit Ihnen genossen hat. Sie haben die Realität der Welt geschildert, in der wir leben. Sie haben mehr als das getan, Sie haben die Gründe für einen Grossteil dieses Chaos' und der Unruhe beschrieben, und die Welt muss nun diese Realität annehmen und mit ihr umgehen. Ich habe zwei Stunden lang mit [Verteidigungsminister] Ya'alon den Norden in einem Hubschrauber bereist. Ich war bereits während vieler Besuche in diesem Gebiet, doch ich habe es noch nie so gesehen, wie es mir der Minister entlang der Grenze gezeigt hat. Wenn Sie diese Erfahrung gemacht haben, verstehen Sie sehr deutlich, mit welchen Herausforderungen und in welcher Welt Israel lebt." (Präsidialamt, 22.04.13) Peres empfängt aserbaidschanischen Aussenminister
Bei dem Treffen einigten sich Minister Mammadyarov und Präsident Peres darauf, die strategischen Beziehungen zwischen ihren Ländern zu verstärken und zu vertiefen. Präsident Peres sprach auch eine offizielle Einladung an den Präsidenten der Republik Aserbaidschan aus, Israel zu besuchen. Präsident Peres sagte in Bezug auf die Politik Aserbaidschans gegenüber dem Iran, an den das Land grenzt: "Ich weiss, dass die Politik Aserbaidschans eine Politik des Friedens, der Freundschaft und Entwicklung, aber auch von Unabhängigkeit ist. Angesichts Ihrer einzigartigen geographischen Lage besteht kein Zweifel, dass Sie weiterhin ein Schlüsselstaat in diesem Teil der Welt sein werden. Aserbaidschan bezieht klar Stellung gegen den Terror, gegen den Krieg." Mammadyarov dankte Peres und erklärte: "Aserbaidschan baut sich selbst als unabhängiges, multikulturelles Land auf. Auch Israel liegt in einer sehr instabilen Nachbarschaft und eine der Ideen für den Aufbau guter Beziehungen ist, dass Sie unsere Probleme mit Verständnis sehen. Ich glaube, es bestehen sehr gute Möglichkeiten für einen Ausbau unserer Kooperation. Dies wird für die beiden Nationen sehr hilfreich sein." (Präsidialamt, 22.04.13) Peres trifft Generaldirektorin der WHO
Die Direktorin dankte zunächst Präsident Peres für die Unterstützung der medizinischen Forschung und Entwicklung, besonders auf dem Gebiet der Hirnforschung. Sie erklärte, die Welt wisse immer noch nicht genug über das menschliche Gehirn. Autismus, Alzheimer und Demenz seien Bereiche, in denen die Hirnforschung eine wichtige Rolle spielen und Leben retten könne. Chan fügte hinzu, es sei für sie ein grosses Privileg, Israel zu besuchen und sie könne von Israels hervorragendem Gesundheitssystem lernen. Peres dankte Chan und sagte: "Ich danke Ihnen für Ihren historischen Besuch in Israel, es ist der erste Besuch eines WHO-Generaldirektors. Der Staat Israel freut sich, unsere fortschrittlichen Technologien zu teilen und gemeinsam für die Gesundheit der Welt zu arbeiten und mit Herausforderungen wie Hunger, landwirtschaftliche Entwicklung und gesunde Ernährung zurechtzukommen. Ich bin dankbar, dass es eine internationale Organisation gibt, die Wissen und Gesundheit teilt." Während ihres Treffens diskutierten Chang und Peres eine Reihe von Themen, unter anderem Möglichkeiten zur Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Technologie, Forschung und Entwicklung in der Gehirnforschung. (Präsidialamt, 21.04.13) |