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Nachrichten vom 1. - 7. Januar 2012
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2011: 680 Raketen auf Israel

SymbolfotoIm Jahr 2011 wurden 680 Raketen und Mörsergranaten auf Gemeinden in Südisrael abgefeuert - dies geht aus Angaben des Heimatschutzes hervor.

80 der Geschosse waren Grad-Raketen, im Gegensatz zu nur zwei im Vorjahr. Die Grad-Raketen haben eine grössere Reichweite und enthalten einen grösseren Sprengsatz als etwa Qassam-Raketen.

Der Heimatschutz arbeitet ständig an der Verbesserung der Raketenwarnsysteme - neben einer grösseren Genauigkeit sind der Aufbau eines Warnsystems per SMS, Internet und Fernsehen in Vorbereitung.

"Seit der Operation 'Gegossenes Blei' wurden die Alarmsysteme deutlich verbessert", so ein Kommandant des Heimatschutzes. "Beinahe in allen Bezirken gab es 2011 eine Übung, die übrigen sind in diesem Jahr dran".

(ZAHAL, 06.01.12)


Korruptionsanklage gegen Olmert

Ehud Olmert (Foto: Marc Israel Sellem)Der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert wird im Zuge der sogenannten "Holyland-Affäre" der Korruption angeklagt. Dies gab das Justizministerium am Donnerstag bekannt.

Olmert wird vorgeworfen, in seiner Amtszeit als Bürgermeister Jerusalems etwa 1 Million Shekel (ca. 200.000 Euro) an Bestechungsgeldern angenommen und als Gegenleistung das Bauprojekt "Holyland" im Süden der Hauptstadt vorangetrieben zu haben. Der ehemalige Ministerpräsident bestreitet die Vorwürfe.

Des Weiteren werden auch die damalige Büroleiterin Shula Zaken und der Nachfolger Olmerts als Bürgermeister Uri Lupolianski in der Affäre angeklagt.

Die Polizei hatte im August 2010 der Staatsanwaltschaft eine Anklage gegen Olmert, Zaken und Lupolianski empfohlen.

(The Jerusalem Post, 05.01.12)


Flüchtling kümmert sich um Holocaust-Überlebende

Adam Mahdi (Foto: Tommy Harnaz)Die "Association for Immediate Aid to Holocaust Survivors" kümmert sich um Überlebende der Shoah. Seit einiger Zeit wird sie dabei von einem besonderen Freiwilligen unterstützt: Adam Mahdi, Flüchtling aus der Region Darfur im Sudan, kümmert sich ehrenamtlich um Chava, eine Holocaust-Überlebende.

"Er bringt mir Essen, holt Medikamente aus der Apotheke und macht Reparaturen im Haus, doch das Wichtigste ist, dass er mir Gesellschaft leistet", so die Seniorin. "Die Stunden, die er mit mir verbringt, bedeuten mir alles."

Mahdi, der mehrere Familienmitglieder im Krieg verloren hat, kam eher durch Zufall zu der Hilfsorganisation: "Ich habe beruflich Essen ausgeliefert, und dabei ist mir aufgefallen, dass mein Chef regelmässig Essen für die Überlebenden spendet", so der 28-Jährige.

Mahdi ruft auch andere dazu auf, für die Holocaust-Überlebenden da zu sein: "Wenn ich, ein Flüchtling aus Darfur, den Überlebenden helfen kann - dann kann es jeder", so Mahdi.

(Yedioth Ahronoth, 05.01.12)


Erfolgreiche Koordination zur Einfuhr von Waren in den Gazastreifen fortgesetzt

(Foto: ZAHAL)In der Woche zwischen dem 18. und dem 24. Dezember haben 1.098 Lastwagen mit 47.394 Tonnen Gütern die Landübergänge von Israel in den Gazastreifen passiert.

Die Importe werden gemeinsam von der israelischen Regierung, den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL) und palästinensischen und internationalen Organisationen koordiniert.

In derselben Woche reisten 344 Patienten aus dem Gazastreifen zur medizinischen Behandlung nach Israel und ins Westjordanland ein.

Für die Koordinierung der Einfuhr von Gütern in den Gazastreifen ist bei ZAHAL die Einheit COGAT (Coordinator of Government Activities in the Territories) zuständig.

(ZAHAL, 04.01.12)


Direkte Gespräche zwischen Israel und der PA

SymbolfotoZum ersten Mal seit sechzehn Monaten haben am Dienstag in Amman direkte Gespräche zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) stattgefunden. Von israelischer Seite nahm der persönliche Gesandte des Ministerpräsidenten für Verhandlungen mit den Palästinensern, Yitzhak Molcho, an den Gesprächen teil.

Weitere Teilnehmer waren beim ersten Teil des Treffens von palästinensischer Seite Unterhändler Saeb Erekat, der Gesandte des Nahostquartetts Tony Blair, der jordanische Aussenminister Nasser Judeh und jeweils ein Vertreter der USA, der EU, der Russischen Föderation und der UN.

Am zweiten Teil des Treffens nahmen Molcho, Erekat und die jordanischen Gastgeber teil.

(The Jerusalem Post, 04.01.12)


Netanyahu stellt Pläne für Erziehungsreform vor

Netanyahu am Dienstag (Foto: GPO)Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Dienstag bei einer Veranstaltung in Jerusalem seine Pläne für eine Reform in der Erziehung und Kinderbetreuung vorgestellt.

Ein Kernstück der Reform soll die kostenlose Kinderbetreuung ab drei Jahren sein, die mit dem Bau von 2.000 neuen Kindergärten einhergeht. Des weiteren sollen zusätzliche 30.000 Hortplätze geschaffen werden. Auch für Drei- bis Neunjährige sollen zukünftig bereits Ganztagsbetreuungsplätze zur Verfügung stehen.

Allein im Jahr 2012 sollen in die Reform 1,6 Milliarden Shekel (ca. 320 Millionen Euro) investiert werden. Netanyahu wird die Pläne bei einer der nächsten Kabinettssitzungen einbringen.

Zur Finanzierung der Reform ist 2012 eine Kürzung der Budgets aller Ministerien um jeweils 4% geplant.

Bisher ist die Betreuung von Kindern erst ab dem Alter von fünf Jahren kostenfrei. Netanyahu erklärte, Eltern würden durch die Reform im Monat im Schnitt 800 Shekel (ca. 160 Euro) sparen. Soviel kostet ein Platz in einem privaten Kindergarten.

Der Aufbau einer flächendeckenden Nachmittagsbetreuung für Drei- bis Neunjährige soll zunächst vor allem in wirtschaftlich schwachen Gemeinden begonnen und nach und nach auf das ganze Land ausgeweitet werden.

Abhängig vom Einkommen der Eltern sollen ausserdem Anschaffungen für die Schule wie Lehrbücher und die Teilnahme an kulturellen Angeboten zukünftig stärker subventioniert werden.

Die Reform in der Kinderbetreuung ist eines der Herzstücke der Empfehlungen der Trajtenberg-Kommission für den Umbau der Sozialsysteme.

(Amt des Ministerpräsidenten; The Marker, 03.01.12)


"Grunis-Gesetz" verabschiedet

Asher Grunis (Foto: D. Belilty)Am Montag wurde in zweiter und dritter Lesung in der Knesset das sogenannte "Grunis-Gesetz" verabschiedet. Das Gesetz ändert die Mindestdienstzeit, die dem Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofes bei seiner Ernennung noch bis zu seiner Pensionierung bleibt.

Bisher musste der Vorsitzende des Obersten Gerichts sich bei Amtsantritt mindestens drei Jahre vor der Pensionierung befinden. Das Höchstalter für die Pensionierung liegt bei 70 Jahre. Der Wunschkandidat der Regierung, Asher Grunis, wird jedoch bereits wenige Monate vor Beendigung einer möglichen dreijährigen Amtszeit seinen siebzigsten Geburtstag feiern.

(Yedioth Ahronoth, 03.01.12)


Israelische Forscher entwickeln Pestizid auf Ölbasis

Nicht nur schmackhaft im Salat (Foto: Shutterstock)Israelische Forscher haben einen Durchbruch erzielt: Sie haben ein pflanzliches, öl-basiertes, umweltfreundliches Pflanzenschutzmittel entwickelt.

Shmuel Gan-Mor, Leiter des Forschungsteams am Volcani-Institut, erklärte: "Das multispektrale Spray wirkt gegen Krankheiten, Insekten, Pilzbefall und Schädlinge wie Milben, Blattläuse und Mehltau."

Neben dem offensichtlichen Vorteil einer fehlenden Gesundheitsgefährdung zeichnet sich das Mittel auch durch eine lange Haltbarkeit und vor allem niedrige Kosten aus: Die Herstellung kostet weniger als einen US-Dollar pro Liter.

Anwendbar ist das Mittel bei Gemüse wie Tomaten, Zucchini und Paprika aber auch Getreide einschliesslich Weizen und Hafer. <Yedioth Ahronoth, 31.12.11>

(Botschaft des Staates Israel, 03.01.12)


Endlich auch auf Hebräisch: Der Wolf und die Sieben Geisslein

Cover Der Wolf und die Sieben GeissleinWer erinnert sich nicht mit Schaudern oder Wonne an die Märchen der Gebrüder Grimm - seien es "Schneewittchen", "Der Wolf und die Sieben Geisslein" oder auch "Die zertanzten Schuhe" und die "Bremer Stadtmusikanten".

Auch in Israel sind vieler der Märchen bekannt - jedoch bisher häufig nur in den oft vom Original sehr verschiedenen Disney-Varianten oder Übersetzungen, die nicht unbedingt den deutschen Text zur Vorlage hatten.

Dem schafft nun ein hebräisches Bilderbuch Abhilfe: Die Übersetzerin Hanna Livnat hat sich die Originalmärchen der Gebrüder Grimm vorgenommen und zwölf von ihnen neu ins Hebräische übersetzt. Der neue Text gibt den Märchen viel von ihrer poetischen Sprache wieder, die in den bisherigen Übertragungen verloren gegangen war. Des Weiteren zeichnet sich das Buch durch eine liebevolle, doch niemals liebliche Illustrierung aus.

"Der Wolf, die Prinzessin und die sieben Zwerge" bringt die Grimmschen Märchen zurück in israelische Kinderzimmer.

(Achbar ha-Ir, 02.01.12)


Bankenaufsicht veröffentlicht Richtlinien gegen Iran-Atomprogramm-Unterstützer

Logo Bank IsraelAm Sonntag hat der Vorsitzende der Bankenaufsicht, David Zaken, eine Direktive für Unternehmen mit bankartigen Geschäften und Kreditkartenfirmen herausgegeben.

Die Direktive ist Teil der "Proper Conduct of Banking Business Regulation 411" zur Verhinderung von Geldwäsche und der Finanzierung von Terrorismus sowie Kundenidentifikation.

Sie verlangt vom Vorstand dieser Firmen, die Politik hinsichtlich der Risiken umzusetzen, die durch Geschäfte mit Kunden entstehen, die auf internationalen Listen als Organisationen verzeichnet sind, die dem iranischen Atomprogramm oder Programmen, die damit zusammenhängen, helfen.

Darüber hinaus müssen die Firmen bis zum 31. März einen ersten Überblick an die Bankenaufsicht übermitteln, der zeigt, in wieweit zwischen ihnen und Firmen auf der Liste Geschäftsbeziehungen bestehen.

(Bank Israel, 01.01.12)

Wochenende: Neue Restaurants in Tel Aviv

Im Gedera 26Was ist schöner, als am Wochenende nicht kochen zu müssen…? Der Restaurant-Führer "Taste TLV" hat die besten Restaurant-Neueröffnungen des Jahres 2011 gekürt.

Ob luxuriös in der "Mizlala", nahöstlich im "Gedera 26" oder pan-asiatisch im "The Bun" - bei diesen Neuentdeckungen ist für jeden und jede etwas dabei.

Mehr Information unter: http://www.jpost.com/LifeStyle/Article.aspx?id=251867

(Botschaft des Staates Israel, 06.01.12)


Judäa und SamariaAufenthaltsverbot in Judäa und Samaria für 12 Siedler

Am Mittwochabend hat die israelische Polizei für zwölf Aktivisten Aufenthaltsverbote für die Region Judäa und Samaria ausgesprochen, die für zwischen drei und neun Monate gelten sollen.

Die Zwölf, alle Einwohner der Region, haben Informationen zufolge gewalttätige und illegale Aktionen gegen palästinensische Einwohner und Sicherheitskräfte in der Region geplant und ausgeführt und dadurch Menschenleben in Gefahr gebracht und die öffentliche Ordnung gestört.

Die Erteilung der Verbote ist aus Sicherheitsgründen unabdingbar und erfolgt erst, nachdem alle anderen Möglichkeiten geprüft wurden. Diese Verbote stellen eine Massnahme da, um die Bedrohung durch die Aktivisten für die Region zu beseitigen.

(ZAHAL, 05.01.12)


Beschwerdebrief bei UNO eingereicht

SymbolfotoDer stellvertretende Botschafter des Staates Israels bei den Vereinten Nationen, Haim Waxman, hat in einem Brief an Baso Sangqu, den Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrates, angesichts des anhaltenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen Beschwerde eingelegt. In dem Brief heisst es unter anderem:

"Am letzten Sonntag […] wurden zwei mit weissem Phosphor angereicherte Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf eine israelische Farm im Bezirk Eshkol abgefeuert.

Diese Angriffe stellen die Fortsetzung eines gefährlichen Trends dar. Allein im letzten Monat wurden mehr als vierzig Raketen und Mörsergranaten auf Südisrael abgefeuert […].

Tag für Tag wird durch die Terroristen, die straffrei aus dem Gazastreifen heraus agieren, internationales Recht verletzt. In Briefen über Briefen hat Israel die internationale Gemeinschaft vor dem gefährlichen Potential einer Eskalation gewarnt. Doch wir haben bisher noch keine Verurteilung vom Sicherheitsrat gehört. Es gab keine gemeinsame Anstrengung der internationalen Gemeinschaft, den Raketenbeschuss auf die israelischen Städte zu beenden.

[…]

Jede Rakete, die aus dem Gazastreifen abgeschossen wird, zeigt, dass die Hamas weit davon entfernt ist, der Gewalt abzuschwören oder auch nur einen der Grundsätze des Nahostquartetts zu beherzigen, die jede palästinensische Regierung akzeptieren muss. […]" <MFA, 03.01.12>

(Botschaft des Staates Israel, 05.01.12)


Erster israelisch-palästinensischer Umweltpark begründet

Der Kishon (Foto: Amir Levy)Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) haben ein einmaliges gemeinsames ökologisches Projekt angestossen - einen Umweltpark.

Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Verwaltung des Bezirks Gilboa und der Stadt Jenin im Westjordanland mit dem Ziel der Renaturalisierung des Flusses Kishon.

Der 70 km lange Kishon gilt als einer der am stärksten verschmutzten Flüsse Israels. Schon lange gibt es Bemühungen, seine Wasserqualität wieder zu verbessern.

Nun haben israelische und palästinensische Teams die Arbeit an dem zukünftigen Kishon-Umweltpark aufgenommen.

Beide Bezirke sind übereingekommen, dass sie unter gemeinsamen Umweltproblemen leiden. Der geplante Umweltpark ist insofern ein Pilotprojekt, als für den Fall einer erfolgreichen Umsetzung bereits weitere Projekte angedacht sind. Gilboa und Jenin unterhalten bereits heute gute nachbarschaftliche Beziehungen, die sich auch in Wirtschaftsprojekten niederschlagen.

"Dieses Projekt bringt zwei der wichtigsten Werte unseres Bezirks zusammen - regionalen Frieden und Umweltschutz", so Landrat Daniel Atar. "Wir planen öffentliche Parks auf beiden Seiten des Sicherheitszauns in der Hoffnung, dass sie eines Tages zusammenwachsen können."

Nader al-Khateeb, Generaldirektor der Palästinensischen Organisation für Wasser und Umweltentwicklung (WEDO) fügte hinzu: "Umwelt und Wasser kennen keine Grenzen, Armeen und Zäune. Sie können eine Brücke für den Frieden zwischen Israelis und Palästinensern sein."

(Yedioth Ahronoth, 04.01.12)


Aus für Stromfresser

Auch in Israel geht eine Ära zu Ende (Foto: MCT)Nachdem in der Europäischen Union 100- und 60-Watt-Glühlampen bereits seit September nicht mehr verkauft werden dürfen, ist eine ähnliche Regelung zum Jahreswechsel nun auch in Israel in Kraft getreten: Seit dem 1. Januar sollten die beiden Glühlampen-Typen aus den Läden verbannt worden sein.

Das Gesetz soll bald noch um einen Zusatz ergänzt werden, der den Verkauf mit einer Strafe von 1.000 Shekel (ca. 200 Euro) pro Glühbirne bestraft.

Das Energieministerium erklärte: "Die neuen Energieregulationen sind Teil des nationalen Plans für Energieeffizienz und sollen dazu dienen, Energie zu sparen und den Import und Verkauf von ineffizienten Glühlampen und Elektrogeräten zu reduzieren."

Ziel ist die Verringerung des Energieverbrauchs um 20% bis zum Jahr 2020.

(Yedioth Ahronoth, 03.01.12)


Die Brüder nach ihrem Sieg (Foto: Yedioth Ahronoth)Israelis Sieger bei Weltmeisterschaft im Debattieren

Die Brüder Omer und Sela Nevo, Studenten der Universität Tel Aviv, haben die Weltmeisterschaft im Debattieren gewonnen, die am Dienstag auf den Philippinen ausgetragen wurde.

300 Teams aus aller Welt nahmen an dem Wettbewerb teil, die israelischen Brüder wurden zum überzeugendsten Duo von allen gewählt. Israel ist in der Disziplin äusserst erfolgreich: Erst vor einem halben Jahr hatten die Nevo-Brüder in Irland die Europameisterschaften gewonnen. Darüber hinaus handelt es sich schon um den zweiten israelischen Titelgewinn innerhalb von drei Jahren.

(Yedioth Ahronoth, 03.01.12)


Israel unterstützt Chile bei Wiederaufforstung nach Brand

Chilenische FlaggeDas Aussenministerium hat heute erklärt, mit Experten und Setzlingen bei der Wiederaufforstung des "Torres des Paine National Park" in Chile helfen zu wollen, der durch ein Feuer beschädigt worden war.

"Israel hat im vergangenen Jahr mit dem Karmel-Brand ein ähnliches Unglück erlebt, und die schmerzhafte Erinnerung lässt uns besonders an diesem gemeinsamen Schicksal teilhaben", erklärte der Sprecher des Aussenministeriums. "Die tiefe Freundschaft, die das israelische Volk für Chile fühlt, ist stärker denn je zuvor. Aus diesem Grund sind wir daran interessiert, eine Delegation von Forstexperten zu entsenden, die ihren Kollegen auf dem Weg, auf dem sie können, assistieren sollen".

Das Feuer im "Torres des Paine National Park" war letzte Woche ausgebrochen. Ein israelischer Tourist ist verdächtig, für das Feuer verantwortlich zu sein. Daraufhin hatten chilenische Politiker Forderungen nach Entschädigungszahlungen erhoben.

(Yedioth Ahronoth, 03.01.12)


Tel Aviv - Unter den kreativsten Städten der Welt

Tel AvivDie "Rotman School of Management" untersucht bereits seit 2004 die Faktoren, die das Innovationspotential einer Nation bestimmen. Der von ihr entwickelte "Global Creativity Index" konzentriert sich dabei vor allem auf die "drei Ts" Technologie, Talent und Toleranz.

Die "Globe and Mail" hat sich dieses Index' bedient, um die Zukunft vorherzusagen. Tel Aviv lag dabei ganz vorne unter den ersten fünf Städten, denen laut der Zeitschrift eine blühende Zukunft im Kreativbereich bevorsteht.

Besonders beeindruckt haben dabei die vielen "exits" israelischer Startups im letzten Jahr. So gingen etwa "PicApp" und "PicScout" im April 2011 für zusammen 30 Millionen US-Dollar über den Ladentisch, bereits einen Moant später zahlte der amerikanische Chiphersteller "Broadcom" 313 Millionen Dollar für die Firma "Provigent". Google investierte 70 Millionen Dollar in den Kauf von "Snaptu", einem App-Entwickler.

Den vollständigen Artikel (auf Englisch) finden Sie hier <The Globe and Mail, 29.12.12>

(Botschaft des Staates Israel, 03.01.12)


Norderstedt-Wald gepflanzt

Der Norderstedt-Wald (Foto: JNF-KKL)Der Verein CHAVERIM - Freundschaft mit Israel e.V. aus Norderstedt hat im Wald der deutschen Länder in der Negev-Wüste einen Wald mit 5000 Bäumen gepflanzt.

Dies gelang dank vieler Spenden von einem einzelnen Baum bis zu mehr als 250 Bäumen und der grossen Fürsprache von Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote, Schirmherr des Projekts Norderstedt-Wald im Wald der deutschen Länder.

Als Symbol für das Pflanzen der letzten 2000 Bäume überreichte CHAVERIM am 21. Dezember 2011 dem Jüdischen Nationalfonds - Keren Kayemeth LeIsrasel (JNF - KKL) einen symbolischen Scheck über 20.000 Euro. Der Jüdische Nationalfonds hat den Wald der deutschen Länder vor 20 Jahren mit den Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer gegründet. Die deutschen Bundesländer setzten damit ein Zeichen der Verbundenheit mit Israel und initiierten ein Klimaschutz-Projekt, an dem sich alle Länder und Kommunen mit ihren gesellschaftlichen Bereichen und Wirtschaftsunternehmen beteiligen können.

Gepflanzt und gepflegt wird der Norderstedt-Wald vom Jüdischen Nationalfonds. Dem Wald der deutschen Länder ist ein Camp angegliedert, in dem Jugendliche aus aller Welt einander begegnen können. Die Jugendlichen übernehmen auch die Aufgaben von Wald-Scouts. Bewässert wird der Wald mit Wasser aus Meerentsalzungs- und Wasser-Wiederaufbereitungsanlagen.

Der Norderstedt-Wald ist jetzt zwar fertig gepflanzt, doch weiterhin können Bäume für den Wald gespendet und verschenkt werden.

Mehr darüber auf der Website des Vereins: www.chaverim-norderstedt.de

(Botschaft des Staates Israel, 02.01.12)


Mörsergranaten auf Israel

Kein guter Jahresbeginn für die Bewohner des Bezirks Eshkol: Palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen haben am Sonntag zwei Mörsergranaten auf israelisches Gebiet abgefeuert.

Die Granaten enthielten weissen Phosphor, eine Substanz deren Verwendung in dicht besiedelten Gebieten durch Internationales Recht untersagt ist.

(Yedioth Ahronoth, 01.01.12)

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