| Nachrichten vom 1. - 7. August 2010 | ||
Florierende Geschäfte zwischen Israel und der Türkei
Die New York Times hat am Mittwoch eine Reportage zum Thema veröffentlicht. "Israelische Unternehmen, die in der Türkei von Computer-Software bis hin zu künstlichen Bewässerungssystemen alles verkaufen, bestehen darauf, dass sie von den jüngsten Ereignissen nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Teilweise liegt dies daran, dass sie meist in Form von Joint Ventures mit türkischen Firmen zusammenarbeiten, wodurch ihre israelische Identität unsichtbar bleibt." "Der bilaterale Handel zwischen den beiden Staaten belief sich im letzten Jahr offiziell auf umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro. Aber israelische und türkische Geschäftsleute sagen, die Wirtschaftsbeziehungen seien in Wirklichkeit noch viel umfangreicher." Den vollständigen Artikel finden Sie: hier (extern) <The New York Times, 04.08.10> (Botschaft des Staates Israel, 06.08.10) Rückführung der türkischen Flottillenschiffe
Drei türkische Schlepper sind zu diesem Zweck in Israel eingetroffen, um die drei Flottillenschiffe mit den an Bord befindlichen persönlichen Gegenständen in Empfang zu nehmen. Das Aussenministerium hat den türkischen Behörden Israels Erwartung übermittelt, dass die Türkei zukünftig andere Schiffe von dem Versuch einer Durchbrechung der Seeblockade des Gaza-Streifens abhalten wird. Gleichzeitig wurde betont, dass Israel gemäss internationaler Vereinbarungen unaufhörlich Waren nach Gaza transferiert. (MOD, 05.08.10) Israelischer Soldat stirbt bei Zwischenfall an libanesischer Grenze
Bei dem israelischen Todesopfer handelt es sich um den 45jährigen Oberstleutnant d. Res. Dov Harari (Bild) aus Netanya, der als Bataillonskommandant seinen Reservedienst ableistete. Der 30jährige Hauptmann Ezra Lakia aus Kfar Harif erlitt bei dem libanesischen Angriff schwere Verletzungen.
Der ungarische Diplomat Milos Strugar, der als politischer Berater für die UN-Truppen im Libanon (UNIFIL) fungiert, bestätigte heute Morgen im israelischen Armeeradio, dass die von der israelischen Patrouille an der Grenze durchgeführten Arbeiten innerhalb israelischen Territoriums vonstatten gegangen und zudem im voraus mit der libanesischen Armee abgestimmt waren. "Ich kann bestätigen, dass die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte die Baumbeschneidungsarbeiten entlang der Grenze mit der libanesischen Armee via UNIFIL koordiniert hatten. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte informierten UNIFIL, dass sie einen Baum nördlich des Grenzzauns, aber südlich der internationalen Grenze beschneiden würden." Diese Auskunft habe man dann der libanesischen Armee weitergegeben. (ZAHAL, 04.08.10) Hisbollah droht mit Vergeltung
"Wir haben dem libanesischen Militär mitgeteilt: Wir sind bereit, wir sind mit Euch, und wir werden Euch bei allem helfen, wenn wir gebraucht werden. Unsere Leute und unsere Ausrüstung stehen Euch zur Verfügung", berichtete der Führer der schiitischen Terrororganisation. "Ich sage ehrlich: Wir werden nicht mit verschränkten Armen dasitzen, und die zum Angriff auf das libanesische Militär ausgestreckte israelische Hand wird von der Opposition [Hisbollah] abgehackt werden." (Yedioth Ahronoth, 03.08.10) Tel Aviv bei den Gay Games in Köln
Wann: Donnerstag, 5. August, 17 bis 21.30 Uhr Wo: Neumarkt Eintritt: Frei Weitere Informationen bei shai.doitsh@gmail.com (Botschaft des Staates Israel, 04.08.10) Leitungswasser für das Kabinett
Der israelischen Bevölkerung soll damit bewiesen werden, dass das Leitungswasser des Landes trink- und geniessbar. Bereits am kommenden Sonntag werden die gewohnten Flaschen vom Kabinettstisch verbannt werden. "Die Minister müssen ein Vorbild sein. Wenn sie Mineralwasser trinken, kann das als mangelnder Glaube an die Qualität des Trinkwassers aus der Leitung interpretiert werden, und das ist nicht der Fall", bemerkte Hauser: "Wir werden uns bemühen, das Wasser in Karaffen zu servieren. Wenn der Wunsch nach Minze und Zitrone besteht, werden wir sie hinzufügen." Hauser (im Bild rechts) zeichnet bereits verantwortlich für die gesunden Snacks wie Obst, Jogurt und Müsli, die neuerdings statt des fetten Gebäcks bei den Kabinettssitzungen angeboten werden. Mancher Minister ist dadurch schon einige Pfunde losgeworden. (Yedioth Ahronoth, 03.08.10) Israelische Soldaten an libanesischer Grenze beschossen
(ZAHAL, 03.08.10)
Aussenminister Avigdor Lieberman hat Israels Delegation bei den Vereinten Nationen angewiesen, vor dem UN-Generalsekretär und dem Sicherheitsrat Beschwerde einzulegen. Der jüngste Vorfall ist einer von vielen Verstössen gegen die Resolution 1701; die schwerste davon ist die massive Wiederaufrüstung der Hisbollah, einschliesslich von Hisbollah-Einheiten im Südlibanon. Israel betrachtet die libanesische Regierung als verantwortlich für den schweren Vorfall und warnt vor den Konsequenzen für den Fall, dass er Fortsetzung findet. (MFA, 03.08.10) Raketenangriff auf Eilat und Akaba
Eine der Raketen landete auf offenem Gelände in Eilat, drei im Roten Meer und eine fünfte neben dem Hotel InterContinental in Akaba, wo Berichten nach bei dem Angriff ein Mann getötet und vier weitere Personen verletzt wurden. Erst am Freitag war eine Grad-Rakete in der israelischen Küstenstadt Ashkelon eingeschlagen, die von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuert worden war. Am Samstag schlug eine Qassam-Raketen nahe Sderot im Kreis Sha'ar Hanegev ein, wobei ein Dach zerstört wurde. (Yedioth Ahronoth, 02.08.10) 50 Jahre Jugendaustausch Köln - Tel Aviv
Der Kölner Oberbürgermeister bezeichnete in seiner Rede die Initiatoren der ersten Jugendbegegnung im Jahr 1960 als "Pioniere des deutsch-israelischen Jugendaustauschs". Die Kontakte seien damals unter schwierigsten Bedingungen aufgebaut worden und hätten geholfen, eine Mauer der Ressentiments zu durchbrechen. Zugleich richtete Jürgen Roters einen Appell an die Zuhörer: "So selbstverständlich solche Begegnungen geworden sind, so sehr sind sie nach wie vor durch die Shoah und die Gräueltaten des Naziregimes geprägt. Es ist Aufgabe jeder neuen Generation, diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Bei Geschichtsvergessenheit und Antisemitismus kann und darf es nur heissen: Null Toleranz!" Asaf Zamir, stellvertretender Bürgermeister von Tel Aviv-Yafo, betonte in seiner Ansprache, das Jugendaustauschprogramm sei ein "pädagogisches Werkzeug, um die Freundschaft und das gegenseitige Verständnis zwischen den nächsten Generationen von Nationen und Gesellschaften zu fördern." Er lobte die Kontinuität des Austauschs, denn "trotz Schwierigkeiten und obwohl sich die Zeiten, Menschen und Geschehnisse geändert haben, hat das Projekt nie geendet." Einig zeigten sich alle Redner in der Auffassung, dass die persönliche Begegnung der Menschen einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der Beziehungen geleistet habe und noch immer leistet. "Der Aufenthalt im anderen Land und das Erfassen der Lebensrealität der Partner sind unschätzbare Erfahrungen und erweitern den Blick. Je besser sich Israelis und Deutsche im Lauf der Zeit kennen gelernt haben, desto deutlicher wurde ihnen, dass sie weit mehr gemeinsam haben als dass Gegensätze sie trennen. Ein wesentlicher Faktor ist dabei der Jugendaustausch. Er kann als eine tragende Säule unserer Beziehungen bezeichnet werden, " hiess es im Grusswort des israelischen Botschafters, Yoram Ben-Zeev. Eine Gesprächsrunde mit ehemaligen und jetzigen Teilnehmern am Jugendaustausch und die Vorführung der Tel Aviver Folkloregruppe "Aviv Mecholot" rundeten die Festveranstaltung ab. (Botschaft des Staates Israel, 02.08.10) Die Palästinenser - allein
"Es ist seit langem die gängige Meinung, dass die Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts eine Voraussetzung für Frieden und Stabilität im Nahen Osten sei. Da Araber und Muslime dem Palästinaproblem so leidenschaftlich zugetan seien, so das Argument, schüre der israelisch-palästinensische Stillstand regionale Wut und Verzweiflung, verleihe Terrorgruppen wie Al-Qaida und dem Aufstand im Irak mehr Legitimation und verhindere die Bildung einer regionalen Koalition, die Irans Streben nach Atomwaffen abblocken würde." "Die Wahrheit ist aber, dass die arabische Politik seit Mitte der 1930er Jahre ein anders Bild nahelegt. Während die 'Palästinafrage‘ lange zentral für die innerarabische Politik gewesen ist, haben die arabischen Staaten sich sehr viel weniger um das Wohlergehen der Palästinenser als um ihre eigenen Interesen gekümmert." "Vor diesem Hintergrund ist es ein positives Zeichen, dass so viele Araber dem palästinensisch-israelischen Konflikt offensichtlich zunehmend gleichgültig gegenüberstehen. Denn wenn der eigennützige Interventionismus der arabischen Regimes den Palästinensern das Recht auf Selbstbestimmung verweigert hat, dann liegt die grösste, tatsächlich einzige Hoffnung für einen Frieden zwischen Arabern und Israelis in der Zurückweisung der falschen Verbindung zwischen dieser speziellen Frage und anderen regionalen und globalen Problemen. Je eher die Palästinenser erkennen, dass ihre Sache allein ihre Sache ist, desto eher werden sie sich mit der Existenz des Staates Israels abfinden und die Notwendigkeit eines verhandelten Abkommens verstehen." Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://www.nytimes.com/2010/08/02/opinion/02karsh.html?_r=2 (The New York Times, 01.08.10) |
Ägypten erklärt Ausnahmezustand auf dem Sinai
Anfangs hatte Kairo noch abstreiten wollen, dass die Angriffe von ägyptischem Territorium aus ausgeführt wurden, doch in den Tagen darauf häuften sich die Nachrichten, dass palästinensische Organisationen aus dem Gaza-Streifen und sogar die Hamas hinter dem Beschuss stünden. Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu erklärte am Mittwoch: "Die Hamas ist verantwortlich für den Raketenangriff auf Eilat." (Ha'aretz, 05.08.10) Netanyahu appelliert an internationale Gemeinschaft
"Seit Jahren bleibt die internationale Gemeinschaft stumm, wenn Raketen auf israelische Zivilisten abgefeuert und nichtprovozierte Attacken gegen unsere Soldaten gestartet werden. Bekundungen der Entrüstung behält man sich weitgehend für Israels Reaktionen auf diese Angriffe vor. Zivilisten mit Raketen zu beschiessen ist ein Kriegsverbrechen, und nichtprovozierte Angriffe auf Soldaten sind unverhohlene Akte der Aggression. Israel erwartet von der internationalen Gemeinschaft, derartige Angriffe auf das Schärfste zu verurteilen. All jene innerhalb der internationalen Gemeinschaft, die sich dem Frieden verpflichtet fühlen, sollten Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen die, die Unschuldige angreifen und den Frieden zu zerstören suchen, unterstützen." (MFA, 04.08.10) Israelische Stellungnahmen zum Grenzvorfall
Verteidigungsminister Ehud Barak: (MFA, 03.08.10) Botschafter Yoram Ben-Zeev (Berlin): Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) waren am 3. August 2010 mit Instandhaltungsarbeiten, die sie routinemässig an dieser Stelle ausführen, beschäftigt. Die IDF agierten dabei auf der israelischen Seite der "Blue Line" auf dem Gebiet des Staates Israel und hatten ihr Vorgehen wie üblich im Vorfeld mit der UNIFIL abgestimmt. Die libanesische Armee wurde von der UNIFIL drei Stunden vor Beginn der Arbeiten informiert. Trotzdem wurden die Soldaten der IDF von libanesischen Scharfschützen beschossen. Israel sieht die libanesische Regierung als verantwortlich für den Vorfall an. Israel fordert die Weltgemeinschaft auf, das Vorgehen des Libanon zu verurteilen und den Libanon als den Verantwortlichen für die Eskalation der Lage zu benennen." (Botschaft des Staates Israel, 04.08.10) Holons Bürgermeister international ausgezeichnet
"Der 63jährige Workaholic hat fünf neue Museen nach Holon gebracht, einschliesslich von Ron Arads bahnbrechenden 24-Millionen-Euro-Design-Museum", begründet Monocle seine Wahl. Dabei habe Sasson einen Zustrom von jungen Leuten erzeugt und aus dem Nichts ein besonderes urbanes Markenzeichen geschaffen. Das Magazin bezeichnet Sasson als Beispiel dafür, dass der richtige Bürgermeister "eine Stadt neu erfinden und verjüngen, die Infrastruktur ankurbeln, die Integration beschleunigen und die Künste fördern" könne. Motti Sasson ist bereits seit 17 Jahren der Bürgermeister von Holon. Nach zukünftigen Herausforderungen gefragt, nannte er als Ziel nichts weniger als die Konsolidierung der Stellung der Stadt als kulturelles Zentrum im Nahen Osten. (Ha'aretz, 04.08.10) EU-Regulatoren genehmigen Ratiopharm-Übernahme durch Teva
Bereits am Wochenende teilte Teva mit, dass die kanadischen Regulatoren das Geschäft bewilligt hätten. Beide Unternehmen operieren auch in Kanada, wo Ratiopharm mehr als 400 Mitarbeiter hat. (Globes, 04.08.10) Philistertempel in Südisrael freigelegt
Ausgrabungsleiter Prof. Aren Maeir berichtet: "Interessanterweise erinnert die architektonische Gestaltung dieses Tempels mit seinen zwei zentralen Säulen an die architektonischen Beschreibungen aus der bekannten biblischen Geschichte von Samson und den Philistern, wo Samson den Tempel zu Fall bringt indem er zwischen den Säulen stehend diese niederreisst. Womöglich deutet das darauf hin, dass die Samson-Geschichte eine Tempelart widerspiegelt, die damals im Philisterland gängig war." Bei den Ausgrabungen in Tell es-Safi/Gath handelt es sich um ein langjähriges Ausgrabungsprojekt, das eine der wichtigsten antiken Stätten in Israel untersucht. Die dortigen Hügel waren seit dem 5. Jahrtausend v. d. Z. besiedelt. <MFA, 28.07.10> (Botschaft des Staates Israel, 03.08.10) Israel beschliesst Teilnahme an UN-Untersuchung zur Gaza-Flottille
Der Entscheidung gingen eine Beratung im engeren Kabinett sowie diplomatische Kontakte voraus, welche sicherstellten, dass die Kommission ein ausgewogenes und fair formuliertes Mandat hat. Israel wird dem Ausschuss Berichte der israelischen Untersuchungskommission vorlegen, die von dem pensionierten Richter am Obersten Gerichtshof Jacob Turkel geleitet wird. Netanyahu betonte am Montag nach seinem Gespräch mit Ban: "Israel hat nichts zu verbergen. Das Gegenteil ist der Fall. Es liegt im nationalen Interesse des Staates Israel, sicherzustellen, dass die tatsächliche Wahrheit über die gesamten Flottillenvorgänge weltweit ans Licht kommen, und das ist genau das Prinzip, dem wir folgen." (MFA, 02.08.10) Mehr Hilfslieferungen nach Gaza
Auf beiden Seiten der Grenze ist die Infrastruktur an den Übergängen in den vergangenen Wochen erheblich ausgebaut worden. Organisiert wird dies vom Koordinator für die Regierungsaktivitäten in den Gebieten, Generalmajor Eitan Dangot, und seiner Behörde (COGAT). Der COGAT-Sprecher teilt mit, dass auch die Lieferung von Baumaterial für die 31 international finanzierten humanitären Projekte im Gaza-Streifen weitergeht. (MFA, 02.08.10) Israel beschwert sich bei UNO über Raketenbeschuss
Der Angriff auf eine Grossstadt wie Ashkelon mit einer Grad-Rakete - der klar auf die Ermordung von Männern, Frauen und Kindern abzielte, die sich auf den Shabbat vorbereiteten - stellt eine eklatante und provokative Verletzung des internationalen Rechts dar und zeigt das mörderische und barbarische Wesen derjenigen, die den Angriff ausgeführt haben. Israel bekräftigt erneut sein uneingeschränktes Recht und seine Verpflichtung zum Schutz seiner Bürger. Israel wird auf die erneute Aggression in einer Weise und zu einer Zeit antworten, die es für richtig hält. <MFA, 30.07.10> (Botschaft des Staates Israel, 02.08.10) Israel-Studienreise für Ärzte
Hospitationen finden statt im Hadassah-Universitätsklinikum in Jerusalem, im Soroka-Krankenhaus in Be´er Scheva und im Medizinischen Zentrum Ein Bokek am Toten Meer. Teilnehmer der Reise "Klimaheilbehandlung am Toten Meer" erhalten 32 Punkte für das Ärztliche Fortbildungsdiplom. Die Studienreise findet statt vom 20. bis 27. Oktober 2010. Nähere Informationen gibt es bei Dr. Siegfried Hummel, Präsident Hadassah-Komitee Sachsen, Kreiskrankenhaus Schleiz, Berthold-Schmidt-Str. 7-9, 07907 Schleiz. (Botschaft des Staates Israel, 02.08.10) Peres trifft Mubarak
Die beiden Staatsoberhäupter brachten ihre vollständige Unterstützung direkter Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern zum Ausdruck, wobei sie betonten, dass die Zeit dränge und beide Seiten die gegenwärtig geschaffene Gelegenheit nicht verstreichen lassen dürften. Peres unterstrich die Ernsthaftigkeit der Absicht Israels und Ministerpräsident Binyamin Netanyahus zur Aufnahme direkter Friedensgespräche, um ein Friedensabkommen auf der Grundlage von zwei Staaten für zwei Völker zu erreichen. Ausserdem dankte Peres seinem Gastgeber für Ägyptens Standhaftigkeit gegenüber Versuchen extremistischer Elemente, Krieg und Zerstörung im Nahen Osten zu säen: "Ägyptische und israelische Mütter und Söhne sind Ihnen zu Dank verpflichtet. Israel begrüsst und schätzt Ihre Bemühungen um Frieden und Stabilität im Nahen Osten sowie Ihre Bemühungen um die Freilassung von Korporal Gilad Shalit." Bei dem Treffen ging es auch um die Frage des iranischen Atomprogramms und Fragen des strategischen Verhältnisses zwischen Israel und Ägypten. (MFA, 01.08.10) |