Willkommen bei IsraelNet

Nachrichten vom 11. - 17. Januar 2009
<< zurück

Raketenangriffe auf Israel

Bei Raketenangriffen palästinensischer Terroristen aus dem Gaza-Streifen sind heute in Kiryat Gat drei Israelis leicht verletzt worden. Unzählige Menschen erlitten einen Schock. Insgesamt landeten heute bis zur Mittagsstunde bereits neun Raketen im Süden Israels, darunter auch eine in der Küstenstadt Ashdod.

Gestern wurden insgesamt 30 Raketen auf israelischem Territorium gezählt. Bei einem Einschlag einer Grad-Rakete in Be'er Sheva wurden sechs Menschen verletzt, eine Frau und ein Kind sogar schwer.

(Yedioth Ahronoth, 16.01.09)


Raketenangriffe auf Israel

Der Raketenkrieg der Hamas gegen Israel ist auch heute weitergegangen. Bis zur Mittagsstunde haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen bereits mindestens 15 Raketen auf Gemeinden im westlichen Negev abgeschossen. In Sderot entstand dabei erheblicher Sachschaden. Mehrere Menschen mussten sich wegen Schocks behandeln lassen.

(Yedioth Ahronoth, 15.01.09)


Seit Beginn der Militäroperation im Gaza-Streifen sind bereits 729 Raketen und Mörsergranaten auf den Süden Israels abgefeuert worden. Dabei wurden vier Israelis getötet und 255 verletzt.

Grafik Raketenreichweite

(MFA, 14.01.09)


Raketenangriffe auf Israel

Bis zum frühen Nachmittag haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen mindestens elf Raketen auf den westlichen Negev abgefeuert. In Ashkelon schlug eine Rakete in einem Erziehungsinstitut ein.

Neben den Raketen landeten auch zahlreiche Mörsergranaten auf israelischem Territorium.

(Yedioth Ahronoth, 13.01.09)


Raketenangriffe auf Israel

Raketenopfer in AshkelonDer Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen auf den Süden Israels hält unvermindert an. Bis zum frühen Nachmittag haben palästinensische Terroristen bereits mindestens 24 Raketen auf Ashkelon, Be'er Sheva, Ofakim, Sderot und diverse Gemeinden im westlichen Negev abgeschossen. In Ashkelon wurde ein Haus direkt getroffen, woraufhin sich fünf Menschen wegen Schocks behandeln lassen mussten.

(Yedioth Ahronoth, 12.01.09)

Die folgenden Filme veranschaulichen die Lage in Südisrael:

Der Unterschied

Die folgenden Filme zeigen das Unwesen, das die Hamas unter der Zivilbevölkerung in Gaza treibt:

Sonderseite zur Israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen

>> hier <<


Botschafter Ben-Zeev zur Lage in Gaza

Yoram Ben-Zeev, Israels Botschafter in DeutschlandIsraels Botschafter in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, hat sich im Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zur israelischen Militäroperation geäussert. Dabei verwahrte er sich gegen die Vermutung, dass die Interimszeit in den USA und der Wahlkampf in Israel mit dem Zeitpunkt des Einsatzes zusammenhängen würden.

"Es gibt kein solches zynisches Kalkül. Was ist der rechte Augenblick zur Gegenwehr? Irgendwann ist das Mass voll. Für uns war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, die Weigerung der Hamas, den Waffenstillstand zu verlängern."

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/153289.pdf

(Hannoversche Allgemeine Zeitung, 15.01.09)


Raketenangriffe auf Israel

Auch heute hat Israel wieder unter heftigem Raketenbeschuss gestanden. Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen schossen bis zum frühen Nachmittag mindestens 14 Raketen auf israelische Ortschaften im Süden ab, darunter Be'er Sheva, Yavne, Ashkelon und Sderot. In einem Kibbutz nahe Ashkelon wurde dabei ein Gebäude stark beschädigt.

Auch im Norden Israels gingen - wie bereits letzte Woche - mehrere Katyusha-Raketen nieder, die aus dem Libanon abgeschossen worden waren.

(Yedioth Ahronoth, 14.01.09)


Livni trifft Steinmeier

Foto: ReutersIsraels Aussenministerin Tzipi Livni hat sich am Sonntag in Jerusalem mit dem deutschen Aussenminister Frank-Walter Steinmeier getroffen, der sich bei seiner Nahost-Reise um eine Feuerpause im Gaza-Streifen bemühte.

Livni hob bei ihrer Begrüssung Steinmeiers Verständnis dafür hervor, dass der von der Hamas beherrschte Gaza-Streifen ein Problem für die gesamte Region sei und es sich der Staat Israel nicht erlauben könne, seine Bürger vor dem Raketenbeschuss von dort nicht zu schützen.

"Wir müssen verstehen", sagte Livni, "dass am 'Tag danach' die Wiederbewaffnung der Hamas verhindert werden muss. Wir können es uns nicht leisten, in eine Situation zu kommen, in der die Hamas […] für sich Waffen anhäuft, um sie einzusetzen, wann immer sie sich in der Zukunft dafür entscheidet.

Daher, denke ich, war das Treffen des deutschen Aussenministers in Ägypten so wichtig - die Tatsache, dass sie einen Dialog hatten, selbstverständlich unter Aufsicht Ägyptens, das verantwortlich ist für das, was an der Grenze passiert, aber auch dabei helfen kann, den Waffenschmuggel zu verhindern. Auch wir arbeiten nun mit Ägypten an diesem Prozess. Das internationale Verständnis geht nun dahin, dass Israel das Recht auf Selbstverteidigung und auf den Schutz seiner Bürger hat und dass die Option, Gaza für zukünftigen Waffenschmuggel offen zu halten, ausgeschlossen ist."

"Ich möchte Frank-Walter Steinmeier danken, sowohl für sein Verständnis der Lage als auch für seine Bereitschaft, zur Verhinderung von zukünftigem Waffenschmuggel beizutragen."

Die vollständige Stellungnahme Livnis findet sich: hier (extern)

(MFA, 12.01.09)

Parallel zu den internationalen Bemühungen übt der Iran Druck auf die Hamas aus, den Vorschlag Ägyptens für eine Waffenruhe mit Israel nicht zu akzeptieren. Dies teilte ein ägyptischer Regierungsvertreter am Sonntag mit. Zwei Abgesandte der Islamischen Republik, Parlamentssprecher Ali Larijani und der Geheimdienstmann Said Jalili, hätten in dieser Weise bei einem Treffen in Damaskus auf Hamas-Führer Khaled Mashaal und den Generalsekretär des Islamischen Jihad, Ramadan Shallah, eingewirkt.

"Die Iraner drohten damit, den Waffennachschub und die finanzielle Unterstützung für die palästinensischen Gruppen einzustellen, falls diese einer Waffenruhe mit Israel zustimmen würden. Die Iraner wollen die Israel und die USA indirekt bekämpfen. Sie tun dies durch die Hamas in Palästina und die Hisbollah im Libanon", so der Ägypter.

(The Jerusalem Post, 12.01.09)

top

<< zurück