Sderot weiter unter massivem Raketenbeschuss
Die Raketenangriffe der Hamas auf Sderot und den westlichen Negev, die am 15. Mai begonnen haben, dauern an. Bisher sind 74 Einschläge registriert worden, die eine Reihe von Verletzten nach sich gezogen haben. Die Attacke wird begleitet von Prahlereien der Hamas, erfolgreich israelische Städte in Brand gesetzt und das tägliche Leben der örtlichen Bevölkerung ernsthaft beeinträchtigt zu haben.
Im Hintergrund der Raketenangriffe steht der signifikante Anstieg der gewaltsamen Zusammenstösse zwischen Hamas und Fatah, die seit dem 13. Mai bereits ca. 50 Tote gefordert haben. Die Dominanz der Hamas ist offensichtlich, und es ist ein Verlust an Führungskontrolle auf beiden Seiten zu verzeichnen. Die Attacke der Hamas auf Israel ist eindeutig ein Versuch, die Aufmerksamkeit von dem innerpalästinensischen Gewaltkonflikt auf die Konfrontation mit Israel zu lenken. Dies hat die Hamas in öffentlichen Erklärungen selbst zugegeben.
Israels militärische Antwort ist bisher auf gezielte Schläge auf Raketen und Raketenwerfer sowie gegen die terroristische Infrastruktur beschränkt geblieben. Eine breitere Bodenoffensive im Gaza-Streifen wurde vermieden. Gleichzeitig werden Hilfsmassnahmen für die Bevölkerung Sderots eingeleitet, unter anderem die vorübergehende Evakuierung aus der Stadt.
(Intelligence and Terrorism Information Center, 18.05.07)
Eine Filmsequenz zu den Ereignissen in Sderot finden Sie unter folgendem Link: http://www.youtube.com/watch?v=lmOl4alnV0c
Qassam-Angriffe von Weltöffentlichkeit ignoriert
Die andauernden Raketenangriffe der vergangenen Tage auf die südisraelische Stadt Sderot und den westlichen Negev haben in den internationalen Medien nur wenig Niederschlag gefunden. Erst nachdem Israels militärische Reaktion begonnen hatte, widmete man dem Nahen Osten in US-Medien einige Aufmerksamkeit. Während man sich in den USA intensiv mit den innerpalästinensischen Kämpfen im Gaza-Streifen beschäftigte, wurden die Qassam-Attacken nur kurz erwähnt. Über Israels Beschwerde vor dem UN-Sicherheitsrat wurde schlichtweg nicht berichtet.
Ebenso wenig hat die Situation in Sderot in Europa für Schlagzeilen gesorgt. Hier beschäftigte man sich vorwiegend mit dem Amtsantritt des neuen französischen Präsidenten, und die verbliebene Sendezeit für den Nahen Osten verwandte man lieber auf Gaza als auf Sderot.
Ein amerikanischer Fernsehproduzent erklärt, dass Sderot schon eine alte Geschichte sei und daher keinen grossen Nachrichtenwert mehr besitze. Ausserdem, sagt er weiter, habe es in Sderot bisher nur wenige Verwundete gegeben, und Bilder von Schockopfern würden sich nicht verkaufen.
(Yedioth Ahronoth, 17.05.07)
Sderot im Raketenhagel
In der südisraelischen Stadt Sderot sind seit gestern Abend 24 Qassam-Raketen eingeschlagen, die aus dem Gaza-Streifen abgeschossen wurden. Zwei landeten ausserhalb der Stadt und vier weitere bei Ashkelon. Die Verantwortung für die massiven Raketenangriffe hat die Terrororganisation Hamas übernommen.
In Sderot wurden bei dem direkten Einschlag einer Rakete in einem Haus eine 45jährige Frau schwer und ihr Sohn mittelschwer verletzt. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Verletzten bereits auf 18 Menschen. Aus Sorge vor weiteren Attacken blieben die Schulen in Sderot heute geschlossen. Viele Bürger verlassen aus Angst die Stadt.
Die israelische Armee (ZAHAL) hat sich in ihrer Reaktion bisher auf punktuelle Massnahmen beschränkt. So nahmen Helikopter gezielt Qassam-Abschussrampen im Gaza-Streifen unter Beschuss. Regierungsvertretern zufolge werden die gegenwärtigen Angriffe auf Sderot wohl vorerst nicht zu einer Änderung des zurückhaltenden Kurses führen, dem sich ZAHAL derzeit verpflichtet fühlt.
Der israelische Verteidigungsminister und stellvertretende Ministerpräsident Amir Peretz erklärte allerdings gestern Abend auf einer Sondersitzung: "Israel kann Angriffe auf seine Bürger nicht tolerieren. Wir werden tun, was auch immer notwendig ist, um unsere Souveränität und die Sicherheit unserer Bürger zu schützen. Israel wird nicht an einem innerpalästinensischen Machtkampf teilnehmen. Wir werden energisch antworten."
(Jerusalem Post, 16.05.07)
Kein Ende der Gewalt in Gaza
Die seit Sonntag andauernde Gewalteskalation im Gaza-Streifen hat am heutigen Dienstag einen weiteren Höhepunkt erreicht. Am Mittag sind bei einem bewaffneten Überfall von Hamas-Terroristen unweit des Karni-Übergangs sieben Mitglieder der Fatah-nahen Leibgarde von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas getötet worden.
Zu Beginn der Attacke feuerten Hamasleute eine Rakete auf einen Jeep der palästinensischen Sicherheitskräfte ab. Nachdem der Jeep umgestürzt war, erschossen die Terroristen die in ihm eingeschlossenen Insassen. Es war dies der schwerste Gewaltakt seit dem erneuten Aufflammen der innerpalästinensischen Kämpfe. Insgesamt wurden in den vergangenen drei Tagen bereits 17 Menschen getötet.
(Ha’aretz, 15.05.07)
Einige Botschafter kamen doch
Nachdem die Europäische Union vergangene Woche über den deutschen Botschafter in Tel Aviv bekannt gegeben hatte, dass die Diplomaten ihrer Mitgliedstaaten nicht an der gestrigen Knesset-Sondersitzung zum 40. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems teilnehmen würden, haben auch die meisten anderen geladenen Diplomaten ihre Teilnahme abgesagt.
Umso mehr möchte das israelische Aussenministerium die Botschafter der folgenden Staaten hervorheben, die dennoch an der Festveranstaltung teilgenommen haben: Georgien, Honduras, Kamerun, Nigeria, Elfenbeinküste, Kongo und Äthiopien.
Die amtierende Präsidentin und Vorsitzende der Knesset empfing die Botschafter im Anschluss an die Veranstaltung in ihren Diensträumen und übermittelte ihnen Wertschätzung und Dank für ihre Teilnahme.
(MFA, 14.05.07)
Gaza: ZAHAL bleibt trotz Gewalteskalation zurückhaltend
Im Gaza-Streifen ist seit dem gestrigen Sonntag erneut die Gewalt eskaliert. In den härtesten Kämpfen zwischen Fatah und Hamas seit Bildung der Einheitsregierung im Februar sind bisher acht Palästinenser getötet und über 20 verletzt worden. Eine gestern zwischen beiden Seiten vereinbarte Waffenruhe hat sich heute als hinfällig erwiesen. In Reaktion darauf ist der palästinensische Innenminister Hani Kawasmeh am späten Vormittag von seinem Amt zurückgetreten.
Parallel zu den innerpalästinensischen Auseinandersetzungen hat auch die Aggression gegenüber Israel nicht nachgelassen. So wurden gestern drei Qassam-Raketen in den westlichen Negev abgefeuert.
Im israelischen Sicherheitskabinett hat man sich unterdessen darauf geeinigt, der israelischen Armee (ZAHAL) grünes Licht für eine Ausweitung ihrer Operationen im Gaza-Streifen zu geben. Dabei geht es vor allem um intensivierte Aktionen im Grenzbereich und gezielte Angriffe auf Raketenabschussbasen. Der gegenwärtige Kurs der Zurückhaltung soll jedoch grundsätzlich beibehalten werden. Anders als Yoav Galant, der Oberkommandierende des Südkommandos, steht Generalstabschef Gabi Ashkenazi einer Bodenoffensive derzeit ablehnend gegenüber.
(Ha’aretz, 14.05.07)
Mossad-Chef: Assad wird Hisbollah weiter unterstützen
Der Direktor des israelischen Auslandsgeheimdienstes (Mossad), Meir Dagan, hat auf einer geschlossenen Veranstaltung letzte Woche versichert, dass auch die Aufnahme von Verhandlungen Syrien nicht davon abhalten würde, weiterhin die Hisbollah zu unterstützen. Hingegen läge es, so Dagan, im Bereich des Möglichen, den syrischen Präsidenten Assad dazu zu bewegen, die Hamas und den Islamischen Jihad aus Damaskus zu vertreiben.
Dagan hat seine Ansichten zur syrischen Angelegenheit im Detail dargelegt, sich aber gleichwohl einer klaren praktischen Schlussfolgerung enthalten. "Ich bin kein Politiker", so sagte er. "Ich bin Geheimdienstmann, und es ist nicht meine Aufgabe zu sagen, ob wir mit Syrien verhandeln sollen oder nicht; das ist die Aufgabe und Entscheidung des Ministerpräsidenten und der Regierung. Meine Aufgabe ist es, Einschätzungen und Risiken zu präsentieren."
Der allgemeine Eindruck geht jedoch dahin, dass Dagan, eine der einflussreichsten Figuren des israelischen Sicherheitsapparats, der Meinung ist, dass Gespräche mit Syrien eher schaden als nützen würden.
(Ha’aretz, 14.05.07) |
Das innerpalästinensische Schlachtfeld
Der Raketenbeschuss auf Sderot und den westlichen Negev wurde vor dem Hintergrund fortdauernder gewaltsamer Konflikte zwischen Hamas und Fatah im Gaza-Streifen durchgeführt. Hierzu gehören gegenseitige Hinrichtungen, Schusswechsel und Überfälle auf Gebäude und Fahrzeuge. Die Eskalation der Gewalt hat zu einem drastischen Anstieg der Opferzahlen geführt: Seit dem Morgen des 16. Mai sind 30 Beteiligte getötet worden, seit dem 13. Mai insgesamt 50, die meisten davon Mitglieder der Fatah und ihr nahe stehender Sicherheitstruppen. Bei all dem hat die Hamas eindeutig die Oberhand.
Im Folgenden die wichtigsten Ereignisse der letzten 24 Stunden:
- Mörsergranaten und Maschinengewehrfeuer wurden auf das Haus von Rashid bi Shbaq, dem Kommandanten der inneren Sicherheit in Gaza-Stadt, gerichtet. Mindestens vier seiner Leibwächter wurden getötet und acht verwundet. Er selbst war zu dem Zeitpunkt nicht anwesend.
- Vier Mitglieder der Palestinian National Security wurden bei Schusswechseln in der Saraya-Basis in Gaza-Stadt getötet.
- Fünf Hamas-Terroristen wurden versehentlich von der Izzedine al-Qassam Brigade getötet, nachdem sie von der Fatah festgenommen worden waren. Auch zwei Fatah-Leute starben bei dem Zwischenfall.
- Dutzende von ausländischen Korrespondenten gerieten im Medienzentrum von Gaza-Stadt zwischen die Schusslinien von Hamas und Fatah.
- In der Nacht des 15. Mai wurde eine ägyptische Sicherheitsdelegation angegriffen, die die gescheiterte Waffenruhe kontrollieren wollte.
- Die Islamische Universität in Gaza-Stadt wurde unter Beschuss genommen, nachdem die Izzedine al-Qassam Brigaden diese als Militärcamp zweckentfremdet hatten.
Im Laufe der Auseinandersetzungen ist die Hilflosigkeit der politischen Führung auf beiden Seiten deutlich geworden. Die Aufrufe von dem Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, dem Leiter des politischen Büros der Hamas, Khaled Mashaal, und Ministerpräsident Ismail Haniya zu einer Waffenruhe haben keinerlei praktische Auswirkungen auf die Vorgänge gehabt. Unterdessen führen die politischen Vertreter beider Seiten eine Schlammschlacht gegeneinander.
Unter folgendem Link finden Sie ausführlichere Informationen in englischer Sprache: http://www.terrorism-info.org.il/
malam_multimedia/English/eng_n/html/hamas_180507.htm
(Intelligence and Terrorism Information Center, 18.05.07)
Blutige Kämpfe in Gaza
Die blutigen Kämpfe, die im Gaza-Streifen zwischen Hamas und Fatah toben, lassen an Intensität nicht nach. Gestern starben bei Schusswechseln 17 Palästinenser, grösstenteils Sicherheitskräfte, die der Fatah nahe stehen. Ein Überfall der Hamas auf das Haus eines ranghohen Fatah-Funktionärs forderte in den Morgenstunden mindestens fünf weitere Tote.
In israelischen Sicherheitskreisen geht man währenddessen davon aus, dass die Hamas hofft, die israelische Armee durch ihre jüngsten Aggressionen – vor allem die Raketenangriffe auf Sderot – zu einer gross angelegten Bodenoffensive im Gaza-Streifen zu provozieren und damit erneute Einigkeit zwischen den palästinensischen Parteien herbei zu zwingen.
(Ma'ariv NRG, 16.05.07)
Olmert zu Abdallah: Israelische Zurückhaltung hat Grenzen
Die Gewalteskalation im Gaza-Streifen hat auch im Zentrum des gestrigen Gesprächs zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und dem jordanischen König in Akaba gestanden. Abdallah empfing seinen Gast in seinem Palast an der Küste des Roten Meeres.
Die Jordanier verliehen ihrer grossen Besorgnis hinsichtlich der Kämpfe zwischen Hamas und Fatah Ausdruck. Olmert sprach über die Zurückhaltung, die Israel angesichts der Qassam-Beschüsse und des Erstarkens der Hamas an den Tag legt, und betonte dabei: "Es gibt eine Grenze für unsere Zurückhaltung."
Abdallah versicherte Olmert, dass seine Initiative zur Förderung des Friedens von den gemässigten arabischen Staaten unterstützt werde. Bei dem Treffen, an dem auch der Aussenminister, der Hofminister und der Geheimdienstchef Jordaniens teilnahmen, baten die Gastgeber darum, dass Israel die eingefrorenen Gelder der Palästinensischen Autonomiebehörde freigeben und den Bau neuer Siedlungen stoppen möge. Olmert entgegnete darauf, dass Israel eine Freigabe von Geldern erwäge, jedoch nur, wenn sichergestellt werde, dass diese für humanitäre Zwecke verwendet und vom Vorsitzenden der Autonomiebehörde verteilt würden.
(Ha’aretz, 16.05.07)
Globaler Jihad auf dem Weg nach Gaza
In israelischen Sicherheitskreisen äussert man sich besorgt über die gefährliche Beziehung, die unlängst zwischen dem Dormush-Clan in Gaza und Terroristen des Globalen Jihad auf der Sinai-Halbinsel geknüpft worden sei.
Die Dormush-Familie wird zu den grössten und stärksten Clans des südlichen Gaza-Streifens gezählt. Sie ist verantwortlich für den Waffenschmuggel über die Philadelphi Route. In der Vergangenheit sind zwischen ihr und der Hamas wiederholt Zusammenstösse verzeichnet worden. Die israelischen Geheimdienstbehörden verfolgen die Tätigkeiten der Familie mit grosser Aufmerksamkeit.
Hochrangige Vertreter des Militärs behaupten nun, dass sie in den letzten Monaten eine Verbindung zwischen der Dormush-Familie und den Terroristen des Globalen Jihad festgestellt hätten, die sich auf dem Sinai aufhalten und mit Hilfe der Familie in den Gaza-Streifen einsickern. Nicht zuletzt gehe es dabei um die Weitervermittlung von technologischem Know-how, organisatorischen Infrastrukturen und der Fähigkeit zur Planung von Anschlägen im Massstab des 11. September.
(Ma'ariv NRG, 15.05.07)
Hisbollah wieder nahe der israelischen Grenze
Terroristen der Hisbollah kehren nach und nach wieder in südlibanesische Dörfer zurück, auch in solche, die in der Nähe der israelischen Grenze liegen. Wie aus hochrangigen Militärkreisen verlautet, gilt es dabei vor Ort zu unterscheiden zwischen dem Wiederaufbau der Infrastruktur der Terrororganisation in jenen Dörfern, die im Krieg zerstört wurden, und Beobachtungsposten, die die Terroristen errichtet haben, um Israel von Neuem ausspionieren zu können.
Zur Stunde, betonen die Quellen, scheinen diese Hisbollahleute noch nicht bewaffnet zu sein. Ihre Rückkehr in das Gebiet rührt daher, dass das UNIFIL-Mandat es den UN-Truppen verbietet, in die Dörfer vorzudringen, um dort den erneuten Aufbau der militärischen Infrastruktur der Hisbollah zu verhindern.
Gleichzeitig erweitert die Hisbollah ihren Raketenbestand in erheblichem Masse. Jedoch tut sie sich nach wie vor schwer damit, ihren Personalbestand wiederherzustellen, nachdem sie im letzten Sommer mehrere Hundert Leute verloren hat.
(Yedioth Ahronoth, 14.05.07)
Europäer boykottieren Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung Jerusalems
In seiner Funktion des Ratspräsidenten der Europäischen Union hat Deutschland vergangene Woche dem israelischen Aussenministerium und der Knesset mitgeteilt, dass die Botschafter der europäischen Staaten die Feierlichkeiten boykottieren werden, die derzeit anlässlich des 40. Jubiläums der Wiedervereinigung Jerusalems begangen werden. Dies gilt nicht zuletzt für die Sondersitzung der Knesset, die am heutigen Montag stattfindet.
Im Hintergrund steht dabei die Tatsache, dass die europäischen Staaten die Wiedervereinigung Jerusalems bis heute nicht anerkennen und aus ihrer Sicht der östliche Teil der Stadt, der während des Sechstagekriegs eingenommen wurde, besetztes Gebiet ist.
Im israelischen Aussenministerium hiess es dazu im Vorfeld: "Jerusalem ist die vereinigte Hauptstadt Israels. Diese Woche begehen wir den vierzigsten Jahrestag seiner Vereinigung. Wir haben zahlreiche Gäste zu den Feierlichkeiten eingeladen, eingeschlossen Angehörige des diplomatischen Korps. Wir erwarten ihre Teilnahme."
(Yedioth Ahronoth, 13.5.07)
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