Olmert fordert von Putin härtere Sanktionen gegen den Iran
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert ist heute zu einem eintägigen Kurzbesuch nach Moskau aufgebrochen, um beim russischen Präsidenten Vladimir Putin härtere Sanktionen gegen den Iran zu fordern.
Die erst vor einer Woche geplante Reise ist Teil einer neuen diplomatischen Anstrengung Israels, mit der die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates zu einer Resolution gegen das iranische Atomprogramm bewegt werden sollen. In dieser Angelegenheit wird Olmert am Sonntag nach Paris und am Dienstag nach London reisen, um auf den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und den britischen Premierminister Gordon Brown einzuwirken.
Putin hat vorgestern als erster Kreml-Chef seit Joseph Stalin den Iran besucht und dem iranischen Staatspräsidenten dabei erneut Russlands Unterstützung bei einem zivilen Atomprogramm zugesichert. Unterdessen hat US-Präsident Bush gestern für den Fall, dass die internationale Gemeinschaft es nicht schaffe, die atomare Aufrüstung der Islamischen Republik zu verhindern, vor einem dritten Weltkrieg gewarnt.
(Ha’aretz, 18.10.07)
Siniora bittet um Hilfe gegen Syrien
Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora hat vor einigen Tagen einen Brief an den UN-Generalsekretär und den Generalsekretär der Arabischen Liga gesandt, in dem er dazu auffordert, dem illegalen Einströmen von Waffen in den Libanon Einhalt zu gebieten. Es ist dies gleichzeitig das erste Mal, dass Siniora eine internationale Einsatztruppe zur Verhinderung des Waffenschmuggels einlädt.
"Der Libanon bitte um die Hilfe der Arabischen Liga und der UNO, um seine Unabhängigkeit und Stabilität zu schützen und ihn gegen Gefahren von innen und aussen zu verteidigen. Grosse Mengen von Waffen syrischer Herkunft sind während des Kriegs im Sommer 2006 und auch danach in den Libanon gelangt und unter verschiedenen pro-syrischen Gruppierungen aufgeteilt worden", schreibt Siniora in dem Brief.
Desweiteren schreibt Siniora an gleicher Stelle, dass die Terrororganisation Fatah al-Islam, die über ein grosses Gebiet im Nordlibanon zu herrschen und die UNIFIL-Truppen anzugreifen versucht hat, von Syrien gesteuert und unterstützt wird. Insgesamt würde Syrien den Libanon an den Rand einer kriegerischen Auseinandersetzung bringen.
(Yedioth Ahronoth, 17.10.07)
Israelische Ärzte heilen herzkranke Kinder aus dem Irak
Israelische Ärzte haben im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Wohltätigkeitsorganisation "Save A Child’s Heart" und des Wolfson-Krankenhauses in Holon das Leben von zwei kurdischen Kindern aus dem Irak gerettet.
Die Geschichte begann vor einer Woche, als Ärzte der amerikanischen Armee im Irak eine Anzahl von herzkranken Kindern nach Jordanien überführten. Am vergangenen Dienstag wurden dann 38 von ihnen von einer Delegation des Wolfson-Krankenhauses untersucht. Die israelischen Ärzte schätzten dabei den Zustand von zweien der Kinder als kritisch ein und sorgten für ihre Überführung nach Israel. Es handelte sich dabei um ein fünf Monate altes Mädchen und einen elfjährigen Jungen.
"Die Kinder waren völlig blau", erzählt Dr. Zion Churi, Direktor der Kinderintensivstation des Wolfsohn-Krankenhauses. "In Koordinierung mit dem israelischen Aussenministerium und den Sicherheitsbehörden brachten wir sie innerhalb von zwei Tagen hierher in die Klinik."
Inzwischen sind die Kinder erfolgreich operiert worden und werden voraussichtlich bald nach Hause zurückkehren können.
(Yedioth Ahronoth, 17.10.07)
Israelische Armee skeptisch gegenüber palästinensischer Terrorbekämpfung
Im Vorfeld des Nahost-Friedensgipfels, der Ende November in Annapolis stattfinden soll, zeigt man sich innerhalb der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) besorgt über die Sicherheitslage. So schätzt der Militärgeheimdienst (AMAN) die Fähigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Terroranschläge gegen Israel zu verhindern, gering ein. Vielmehr bestehe die Gefahr, dass die palästinensische Seite auf dem Gipfel auf sofortige Zugeständnisse drängen werde, ohne gleichzeitig ihren Verpflichtungen gegenüber Israel, v.a. bei der Terrorbekämpfung, nachzukommen. Noch immer sei es im wesentlichen allein die israelische Armee, die in den Städten des Westjordanlandes wirksam gegen Terroristen vorgehe.
AMAN-Chef General Amos Yadlin sagte auf der dieswöchigen Kabinettssitzung, dass die Palästinenser von einer gewissen Erfolgschance des Gipfels ausgehen, im Falle seines Scheiterns jedoch von vornherein die Verantwortung dafür Israel zuschieben würden. Desweiteren warnte Yadlin davor, dass die Hamas versuchen werde, das Treffen mit Terroranschlägen zu überschatten.
(Ha’aretz, 17.10.07)
Israel kooperiert mit Europäischer Weltraumbehörde
Delegationen des israelischen Aussen- und Wissenschaftsministeriums und der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) haben am Dienstag Verhandlungen aufgenommen, um ein Rahmenabkommen für die israelisch-europäische Kooperation bei der zivilen Raumforschung zu formulieren.
Die Verhandlungen wurden initiiert, nachdem der Generaldirektor der ESA, Jean-Jacques Dordain, positiv auf eine entsprechende Anfrage des israelischen Ministers für Wissenschaft, Kultur und Sport, Raleb Majadele, reagiert hatte. Die ESA wurde 1975 gegründet und ist mit ihren 17 Mitgliedsstaaten die weltweit führende zivile Weltraumbehörde.
Das Abkommen soll israelische Forschungsinstitute und Israels Raumfahrtindustrie in zivile Forschungsprogramme der ESA auf Gebieten wie Satellitenkommunikation, Beobachtung der Erde, Verhinderung von Naturkatastrophen, Astronomie u.ä. integrieren.
Die Treffen wurden in einer freundlichen und konstruktiven Atmosphäre abgehalten, wobei beide Seiten darin übereinstimmten, die Verhandlungen schnell zum Abschluss zu bringen. Das Rahmenabkommen soll in der ersten Jahreshälfte 2008 unterzeichnet werden.
(MFA, 16.10.07)
Israelischer Lebensstandard im Wachstum begriffen
Der Lebensstandard in Israel befindet sich in einem andauernden Wachstum. Dies geht aus einem Bericht hervor, den das Zentralamt für Statistik nun veröffentlicht hat. Wie erste Zahlen zeigen, wird der israelische Markt im Jahr 2007 um 5.2 Prozentpunkte zulegen und damit den Trend der beiden Vorjahre (5.3% im Jahr 2005 und 5.2% im Jahr 2006) fortsetzen.
Der private Verbrauch wird voraussichtlich um 4.2 Prozent ansteigen, was eine Verdoppelung gegenüber der Wachstumsrate von 2005 bedeutet. Die privaten Ausgaben werden um ca. 6 Prozent steigen, was sich vor allem in der Anschaffung von Autos (+28.5%) und Haushaltsgeräten (+15.9%) bemerkbar macht.
Auch die öffentlichen Ausgaben werden eine Steigerung erfahren, obgleich diese geringfügig niedriger ist als in den beiden Jahren zuvor (2.3% im Jahr 2005 und 2.9% im Jahr 2006).
(Yedioth Ahronoth, 16.10.07)
Israel und Hisbollah vollziehen Tauschgeschäft
Die israelische Regierung hat am Montagabend bekannt gegeben, dass bei den Verhandlungen um die Freilassung der entführten Soldaten Eldad Regev und Ehud Goldwasser ein zusätzlicher Schritt unternommen worden ist. So hat Israel der Hisbollah die Leichen von zwei Terroristen der Organisation, die im zweiten Libanonkrieg getötet worden waren, sowie einen Gefangenen, der aus gesundheitlichen Gründen freigelassen wurde, übergeben. Im Austausch dafür hat die Hisbollah Israel die Leiche des israelischen Bürgers Gabriel Dwait ausgehändigt, der unter unklaren Umständen gestorben und dessen Leiche an die libanesische Küste getrieben war. Seine Familie in Be'er Sheva wurde umgehend davon in Kenntnis gesetzt.
Dieses Tauschgeschäft stellt ein neue Etappe innerhalb der andauernden von der UNO vermittelten Verhandlungen zur Rückführung der entführten Soldaten dar. Obwohl der Weg hin zum Abschluss dieser Verhandlungen noch lang ist, erwartet Israel nun eine Beschleunigung des Prozesses, der seit mittlerweile mehr als einem Jahr in Gang ist. Die Familien der Entfühtren wurden über die neuesten Entwicklungen informiert.
Die Israelischen Verteidigungsstreikräfte (ZAHAL), die Israelische Gefängnisbehörde, das Internationale Rote Kreuz sowie diverse andere Körperschaften, die an den intensiven und komlizierten Verhandlungen mit der Hisbollah beteiligt sind, wirkten an dem Tauschgeschäft mit. Das gesamte Prozedere wurde von Ministerpräsident Ehud Olmert und dem Sicherheitskabinett abgesegnet und war auch im Sinne der relevanten Sicherheits- und Geheimdienstbehörden.
Ministerpräsident Olmert bedankte sich persönlich bei Ofer Dekel, dem Sonderkoordinator für die Rückführung der entführten Soldaten, für seinen hingebungsvollen Einsatz. Desgleichen drückte er der Familie Dwait sein Beileid aus und sprach den Familien Regev und Goldwasser seinen Respekt aus für ihre Stärke, ihre Beharrlichkeit und ihr beispielhaftes Verhalten angesichts der widrigen Umstände. Er hoffe, dass Eldad und Ehud bald wieder nach Hause kommen würden.
(MFA, 15.10.07)
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Livni verurteilt antisemitische Aussagen des weissrussischen Präsidenten
Die stellvertretende israelische Ministerpräsidentin und Aussenministerin Tzipi Livni hat die jüngsten antisemitischen Auslassungen des weissrussischen Präsidenten Alexander Lukashenko aufs Schärfste verurteilt. "Es ist die Aufgabe politischer Führungen den Antisemitismus zu bekämpfen, wo immer er sein hässliches Haupt erhebt, auf der ganzen Welt, und nicht, ihn zu ermutigen! Antisemitismus ist zuallererst ein Indikator für die Gesellschaft, in der er auftaucht, und ihre Führer."
Lukaschenko hatte am 12. Oktober in einer speziellen Pressekonferenz, die live im staatlichen Rundfunk übertragen wurde, harsche Bemerkungen gegen Juden und Israel von sich gegeben. So sagte er in Bezug auf die miserablen Zustände in der Stadt Bobruisk: "Nun, es ist offensichtlich eine jüdische Stadt. Die Juden kümmern sich nicht um die Orte, an denen sie leben, seht euch nur Israel an, ich war dort." Er fügte hinzu, dass die Stadt reorganisiert wurde, nachdem die Juden sie verlassen hatten, und rief Juden "mit Geld" dazu auf, nach Bobruisk zurückzukehren.
Der weissrussische Botschafterin Israel, Igor Lacnia, wurde in der Zwischenzeit ins Aussenministerium einbestellt, um ihm die scharfe Verurteilung zu übermitteln.
(MFA, 18.10.07)
Israelischer Soldat im Gaza-Streifen getötet
Ein israelischer Soldat des Golani Infanterie-Bataillons ist am Mittwochmorgen bei einem Schusswechsel mit palästinensischen Terroristen im südlichen Gaza-Streifen getötet worden. Bei dem Soldaten handelt es sich um den 22jährigen Ben Kubany aus Hadera.
Der Feldwebel wurde aus nächster Nähe niedergeschossen, als seine Einheit sich zwischen Wohnhäusern am Rande der Stadt Khan Yunis bewegte. Er erlag seinen schweren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus in Be’er Sheva.
(ZAHAL, 17.10.07)
Ilan Ramons Tagebuch im Israel-Museum
Mehr als 30 Seiten aus dem Tagebuch von Israels erstem und bislang einzigen Astronauten, Ilan Ramon, werden zur Zeit im Jerusalemer Israel-Museum transkribiert und gescannt. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die Schriftstücke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Ilan Ramon starb im Februar 2003, als die NASA-Raumfähre Columbia, die ihn als ersten Israeli in das Weltall getragen hatte, bei ihrer Rückkehr in die Atmosphäre explodierte. Die Seiten aus seinem Tagebuch, die dem Feuer nicht zum Opfer fielen, wurden in der Nähe des Einschlagortes der Raumfähre in Texas gefunden.
Am seinem sechsten Tag im Weltraum hatte Ramon sich notiert: "Heute war der erste Tag, an dem ich gefühlt habe, dass ich wirklich im Weltraum lebe. Ich bin ein Mensch geworden, der im Weltraum lebt und arbeitet."
(Yedioth Ahronoth, 17.10.07)
Israel Gastland beim Berliner Presseball 2008
Anlässlich seines 60jährigen Bestehens wird der Staat Israel am 12. Januar 2008 Gastland des Presseballs Berlin im Maritim Hotel sein und dabei in seinem ganzen Facettenreichtum präsentiert werden.
Andreas Dorfmann, Geschäftsführer der Presseball Berlin GmbH, der im März dieses Jahres mit zwei Partnern die Markenrechte des Presseballs erworben hat, teilt mit: "Der traditionelle Presseball Berlin ist wieder eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse des Jahres in der Hauptstadt. Besonders freue ich mich darüber, dass der Presseball Berlin 2008 die Auftaktveranstaltung der Feierlichkeiten zum 60. Unabhängigkeitstag des Staates Israel in Deutschland sein wird."
Die Gäste können sich auf vielfältige musikalische Unterhaltung und Tanzmusik freuen. Das eigens zusammengestellte israelische Menü wird die unterschiedlichen kulinarischen Facetten Israels abdecken. Darüber hinaus wird der Ballabend unter dem Motto "Shalom Israel" noch viele Überraschungen bereithalten.
Selbstverständlich gibt es auch im Jahr 2008 wieder die begehrte Tombola. Deren Reinerlös kommt diesmal dem Sapir College http://www.sapir.ac.il/ in Israel zugute. Das Sapir-College nahe der südisraelischen Kleinstadt Sderot symbolisiert den Traum David Ben Gurions, die Wüste zum blühen zu bringen. In der eher unwirtlichen Grenzgegend ist mit ihm in kurzer Zeit ein Bildungs- und Kulturzentrum entstanden, das gleichzeitig der grösste Arbeitgeber der Region ist. Andererseits steht das College im dunklen Schatten der täglichen Realität; liegt es doch in direkter Nähe zum Gaza-Streifen, von wo insbesondere seit Sommer 2005 täglicher Qassam-Raketenbeschuss das College, die Stadt Sderot und die umliegenden Gemeinden und Kibbutzim bedroht. Allein auf dem Campus landeten in den letzten Jahren 150 Raketen. Trotz alledem: Das Sapir College ist einzigartig in seiner Rolle als eine zukunftsträchtige Stütze und Brücke für alle Teile der israelischen Gesellschaft - z.B. mit seinem psychologischen Beratungszentrum für Traumapatienten. Das Sapir College zu unterstützen, bedeutet die Region Sha'ar Hanegev, aber auch Israels Gesellschaft und den Nahen Osten insgesamt nachhaltig und zukunftsweisend zu beeinflussen.
Firmen und Privatpersonen können den Presseball Berlin 2008 mit dem Gastland Israel mit einer Tombolaspende oder einem Ballsponsoring unterstützen. Interessenten wenden sich an die Marketingleiterin der Presseball Berlin GMBH, Marina Schill, E-Mail: info@presseball.de oder 030 80602177.
Ballkarten und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.presseball.de oder telefonisch unter 030 80602177.
(Botschaft des Staates Israel, 17.10.07)
Qassam-Rakete auf Ashkelon
Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben am Dienstagabend eine Qassam-Rakete in Richtung der südisraelischen Grossstadt Ashkelon abgefeuert. Die Rakete landete in der Umgebung südlich der Stadt. Verletzt wurde dabei niemand, und es entstand kein Sachschaden.
(Yedioth Ahronoth, 16.10.07)
Geldwäsche und Terrorfinanzierung im Iran
Die Financial Action Task Force (FATF) wirft dem Iran vor, nicht gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung im eigenen Land vorzugehen. Für die internationale Expertengruppe, die 1989 von den G7-Staaten und der EG-Kommission eingesetzt wurde, stellt die Islamische Republik eine bedeutende Gefährdung für das internationale Finanzsystem dar. Die FATF appelliert daher dringend an den Iran, seinen Versäumnissen nachzugehen und dabei mit ihr zusammenzuarbeiten.
In diesem Zusammenhang empfiehlt die FATF den Finanzinstitutionen ihrer 34 Mitgliedstaaten, das aus dem mangelnden Vorgehen des Iran gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung resultierende Risiko mit gebührender Sorgfalt zu behandeln.
Ausführlichere Informationen zur FATF und ihrer Evaluation des Iran finden sich: hier
(Botschaft des Staates Israel, 16.10.07)
5000 Palästinenser sollen von Familienzusammenführung profitieren
Israel hat sein Einverständnis dazu erklärt, dass etwa 5000 Palästinenser im Rahmen einer Familienzusammenführung die Bürgerrechte des Westjordanlandes erhalten werden. Dies teilen Vertreter des Sicherheitsapparates mit.
Diese Entscheidung ist eine weitere Geste des guten Willens geegnüber der Palästinensischen Autonomiebehörde und ihrem Vorsitzenden Mahmoud Abbas. Es handelt sich hierbei um eine einmalige Geste, mit der in in keiner Weise jener Mechanismus der Familienzusammenführung erneuert werden soll, den Israel nach dem Ausbruch der Gewaltwelle im September 2001 gestoppt hatte.
(Ha’aretz, 15.10.07)
Israelin erreicht zweiten Platz beim Genfer Musikwettbewerb
Die israelische Klarinettistin Shirley Brill hat den zweiten Platz bei dem renommierten Internationalen Musikwettbewerb gewonnen, der vergangene Woche in Genf stattgefunden hat. Insgesamt nahmen mehr als 130 Musiker aus 35 Ländern an dem Wettbewerb teil, darunter sieben aus Israel.
Die 25jährige Brill erschien zum Finale mit starkem Fieber, schaffte es aber dennoch, die Jury mit Mozarts Klarinettenkonzert voll zu überzeugen. Neben einer Geldprämie hat die junge Musikerin nun auch einen Aufnahmevertrag mit dem Genfer Orchester in der Tasche.
"Es war sehr aufregend, und ich habe das Gefühl bekommen, dass dies eine wirkliche Errungenschaft in der Musikwelt ist, sowohl für Frauen als auch für Israel", meinte Brill am Samstag.
(Yedioth Ahronoth, 14.10.07)
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