| Nachrichten vom 2. - 8. Oktober 2011 | ||
Hohe Alarmbereitschaft während Yom Kippur
Besonders in gefährdeten Regionen im Norden und in Jerusalem werden verstärkt Sicherheitskräfte stationiert. Unruhen werden in der Region um Tuba Zangaria und um den Tempelberg befürchtet. Im Norden wird die Polizei zudem sowohl Synagogen als auch muslimische und christliche heilige Stätten schützen. Entlang der Route 85 wird die Polizei gegen Angriffe durch Steinewerfer eingesetzt. (Yedioth Ahronoth, 07.10.11) Gedenken an den Yom Kippur Krieg
Auf der Webseite der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte finden Sie eine umfassende Bilder- und Videosammlung, sowie schriftliche Augenzeugenberichte und eine Zusammenfassung des Kriegsverlaufs: www.idf.il/english/ Bilderarchiv auf Flickr: http://www.flickr.com//photos/idfonline/sets/72157627809397888/show/ (ZAHAL, 06.10.11) 33% mehr Angriffe durch Steinewerfer im Westjordanland
Durch die Angriffe kamen im September zwei Israelis um Leben: Asher Palmer und sein Baby Yonatan wurden bei einem Angriff getötet, bei dem die Angreifer Steine aus einem fahrenden Auto auf das Fahrzeug von Palmer geworfen haben. Der Inlandsgeheimdienst Shin Beth ermittelt in dem Fall. Ein ranghoher ZAHAL-Offizier erklärte, dass ein starker Anstieg der Angriffe durch Steinewerfer vor allem nach der Rede von Mahmud Abbas bei den UN zu verzeichnen war. Seit 2004 kommt es im Jahr durchschnittlich zu rund 4.000 solchen Angriffen. (ZAHAL, 06.10.11) Städtepartnerschaft Grimma und Gezer besiegelt
"Ein offizielles Bündnis zwischen zwei Städten, die so weit entfernt liegen, ist immer ein freudiger Anlass. Dass es sich um eine israelische und deutsche Stadt handelt, hat eine ganz besondere Bedeutung - wir fühlen uns hier sehr willkommen", sagte Yuval Enoch bei der Unterzeichnung. In seiner emotionalen Rede berichtete er von seiner deutschen Mutter: "Nach ihrer Flucht 1934 war sie nie wieder in Deutschland. Aber sie sagte zu mir jetzt könne ich die Hindernisse überwinden, die sie nie überwinden konnte und es freue sie sehr, dass ich nach Deutschland reise", so Enoch, der die Grimmaer für das Frühjahr nach Israel einlud. Seit gut einem Jahr ist die Städtepartnerschaft zwischen Gezer und Grimma im Gespräch. Die Aufarbeitung von persönlichen Schicksalen von Grimmaer Familien, die in den 1930er Jahren nach Israel auswanderten, schlug eine erste Brücke in den nahen Osten. Stadträte, Lehrer oder Gewerbetreibende besuchten die Stadt zwischen Tel Aviv und Jerusalem. "Vor allem die Herzlichkeit, Aufgeschlossenheit und das entgegenbrachte Interesse überwältigte uns", sagte Stadtrat Jörg Diecke, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitee. "Auch der Gegenbesuch der Delegation aus Gezer zeigte deutlich, dass eine Städtepartnerschaft im Interesse beider Städte liegt", so der Stadtrat. Gezer ist die fünfte Partnerstadt Grimmas. (Stadt Grimma, 05.10.11) ZAHAL umsorgt Holocaust-Überlebende
Die Idee entstand vor einigen Monaten infolge einer langen Unterhaltung zwischen einem Polizeibeamten und seinem Nachbarn, einem 90 Jahre alten Holocaust-Überlebenden. Der Polizist war tief berührt von dem Gespräch und beschloss, gemeinsam mit seinen Freunden und Kollegen aus Militär und Polizei ein Netzwerk aufzubauen, das im Rahmen des Pflicht- und Reservedienstes Zeit für Treffen mit den Überlebenden einräumt. Jede Einheit erhält eine Liste mit Namen von Überlebenden aus ihrer Region, die die Soldaten zu den Feiertagen einzeln mit Schokolade und Wein besuchen. Darüber hinaus sollen die Soldaten den Kontakt weiter aufrechterhalten und so zu Ansprechpartnern für die Überlebenden werden. "Es besteht kein Zweifel, dass hier ein aussergewöhnliches Projekt gegründet wurde, ohne den Wirbel einer grossen Organisation", lobt Oberst Rony Kalinsky (Reserve), Leiter der "Foundation for the Benefit of Holocaust Victims". "Ich rufe jeden dazu auf, sich uns anzuschliessen und Freiwilligendienste zu leisten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Einfallsreichtum und der Freundlichkeit unserer Leute." <Yedioth Ahronoth, 29.09.11> (Botschaft des Staates Israel, 05.10.11) Trauer um Hanan Porat
"Hanan Porat hat sein Leben dem Aufbau Israels gewidmet und Generationen von Studenten über religiösen Zionismus, die Liebe zu Israel und dem jüdischen Volk unterrichtet. Seine Beiträge zum Aufbau des Landes und der Gemeinden, zum Bildungssystem und der Führung des Landes nach zionistischen Prinzipien sind beispielhaft für Israelis. Ich habe Hanan zum ersten Mal vor 40 Jahren getroffen und war sofort von seiner zionistischen Leidenschaft tief beeindruckt. Diese Leidenschaft hielt sein Leben lang an und begleitete ihn bis zu seinem letzten Tag." (Amt des Ministerpräsidenten, 04.10.11) Israelische Frau auf der "Fortune"-Liste
Die Investmentfirma "Arison Investment" hat unter anderem Anteile an der Bank Hapoalim und an Salt Industries Ltd. Insgesamt verwaltet Peled Geschäfte im Wert von etwa 5.1 Mrd. Dollar. Laut dem "Fortune"-Magazin ist Peled auch eine der zehn wichtigsten aufsteigenden Frauen weltweit. Die Liste der 50 mächtigsten Geschäftsfrauen wird angeführt von Cynthia Carroll, Vorsitzende der britischen Bergbau-Firma Anglo American und erste Frau in dieser Position. Ihr folgen unter anderem Gail Kelly, Vorsitzende der australischen Westpac-Bank und Barbara Kux, Vorsitzende der Siemens AG in Deutschland. (Yedioth Ahronoth, 04.10.11) Netanyahu trifft Panetta
"Sie besuchen den Nahen Osten in Zeiten grosser Aufruhr. Dies sind wahrscheinlich die wichtigsten Umbrüche seit dem Ende des Ersten Weltkriegs, und deshalb ist es jetzt besonders wichtig, das Sicherheitsbündnis zwischen Israel und den USA weiter zu stärken." Zu den ins Stocken geratenen Friedensverhandlungen mit den Palästinensern sagte Netanyahu: "Präsident Obama und ich sind uns einig, dass Frieden nur durch direkte Verhandlungen zwischen beiden Seiten erreicht werden kann. (…) Sicherheit und Anerkennung sind die zwei Grundlagen dieser Gespräche." Verteidigungsminister Panetta bedankte sich und sagte, er freue sich auf die bevorstehenden Diskussionen der gemeinsamen Herausforderungen. Er sagte: "Wir waren stets enge Partner. Wir haben immer alles daran gesetzt, um die Sicherheit Israels zu unterstützen und als Verteidigungsminister möchte ich diese Verbindung fortsetzen." (Botschaft des Staates Israel, 04.10.11) Gemeinsame Ärztekonferenz für Israelis und Palästinenser
Die Zivilverwaltung der israelischen Armee im Westjordanland hat die Konferenz unterstützt. Dalia Bassa, Leiterin der Gesundheitsabteilung der Zivilverwaltung, erklärte bei der Konferenz, dass die Zusammenarbeit in Gesundheitsfragen und die Kooperation beider Seiten sehr wichtig sei. "Wissenschaft und Technologie entwickeln sich ständig weiter und verändern somit die Methoden der Behandlung. Gesundheitsexperten brauchen diese Art des Forums, um ständig mit den neuen Entwicklungen und Ideen Schritt halten zu können", sagte Bassa. Die Zivilverwaltung hat zuvor bereits ähnliche Konferenzen organisiert, unter anderem im Augusta Victoria Krankenhaus in Ostjerusalem zum Thema Krebs. (Botschaft des Staates Israel, 04.10.11) Israelische Politiker verurteilen Brandanschlag aufs Schärfste
"Diese Tat ist illegal, unmoralisch und erfüllt uns mit grosser Schande. Wir werden diesen Kriminellen und Extremisten nicht erlauben, das gemeinsame Leben in Gleichheit und gegenseitigem Respekt zu unterwandern." Dies sei ein "schwerer Tag für ganz Israel", fügte Peres hinzu. Am Montag besuchte Peres gemeinsam mit hohen Vertretern verschiedener Religionen Tuba Zangaria, um Solidarität und Unterstützung zu zeigen. Gemeinsam mit führenden Rabbinern bat er um Vergebung für diese abscheuliche Tat. Netanyahu reagierte "schockiert und wütend" auf die Bilder der zerstörten Moschee. "Dieses Verbrechen steht im Widerspruch zu den Werten des Staates Israel, in dem Religionsfreiheit und die Freiheit der Religionsausübung oberste Priorität haben. Die Bilder sind schockierend und haben keinen Platz im Staat Israel." (MFA, 03.10.11) |
Zwei Palästinenser wegen Palmer-Mord festgenommen
Asher Palmer (25) und sein Sohn Yonatan (1) wurden vergangenen Monat getötet, als ihr Auto sich in Folge von Steinwürfen überschlug. Die Polizei bestritt zuerst, dass Steinewerfer den Unfall verschuldet haben, doch folgerte später, dass der Vorfall tatsächlich ein terroristischer Akt war. Die Familie der Opfer nahm die Nachricht der Festnahme mit gemischten Gefühlen auf. Moshe Palmer, der Bruder des getöteten Asher Palmer, sagte: "Es hilft ein wenig, da so das Gefühl eines Schlussstrichs entstehen kann. Doch mein Umgang damit hat wenig mit der Frage zu tun, ob die Mörder gefasst werden oder nicht." (Yedioth Ahronoth, 06.10.11) Israel freut sich mit Shechtman
Präsident Peres gratulierte ebenfalls am Telefon und sagte, dass Shechtman dem Staat Israel ein wunderbares Geschenk gemacht habe. "Sie geben Hoffnung und dienen als Vorbild für die jüngere Generation. Sie zeigen, dass ein denkender Mensch, der hart arbeitet und mutig ist, bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen machen kann." Shechtman antwortete dem Präsidenten und bedankte sich für seine Worte: "Ich schätze Ihre Arbeit für den Staat Israel sehr, in der Vergangenheit, jetzt und in der Zukunft, und wünsche Ihnen alles Gute." Wissenschaftsminister Hershkovitz beglückwünschte den Preisträger ebenfalls. Die Preisverleihung an Daniel Shechtman beweise, "dass Israel eine Supermacht im Bereich der Wissenschaft und Technologie ist", sagte Hershkovitz. Auch die Deutsche Techniongesellschaft gratulierte dem Preisträger herzlichst. In Deutschland ist er kein Unbekannter, denn seit 2009 bearbeitet Shechtman gemeinsam mit Dr. Frank Witte von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ein von der Deutsch-Israelischen-Stiftung (GIF) gefördertes wissenschaftliches Kooperationsprojekt. In dieser Forschungskooperation konnten Magnesiumlegierungen erfolgreich als Biomaterialien etabliert werden. (MFA, 06.10.11) Link zu einem Video, in dem Shechtman seine Entdeckung erklärt: http://www.youtube.com/watch?v=a_Hbcphp7jo Chemie Nobelpreis geht nach Israel
Die Akademie zeichnet den Wissenschaftler für seine Entdeckung von "Quasikristallen" aus. Shechtmans Entdeckung von 1982 habe den Blick der Chemie auf feste Materie grundlegend geändert, so die Begründung. "Entgegen der Annahme, dass Atome in Kristallen in symmetrischen Mustern angeordnet sind, bewies Shechtman, dass die Atome auch in Mustern angeordnet sein können, die sich niemals wiederholen", erklärte die RSAS.
Shechtman (70) forscht am Technion in Haifa. Nach Bekanntgabe seiner Auszeichnung sagte Shechtman: "Es fühlt sich grossartig an." Die höchste Auszeichnung für Chemiker ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert. Vor Shechtman wurden bereits neun Israelis mit Nobelpreisen ausgezeichnet: Shmuel Yosef Agnon (Literatur), Menachem Begin, Yitzhak Rabin und Shimon Peres (Frieden); Avram Hershko, Aaron Ciechanover and Ada Yonath (Chemie); Robert Aumann und Daniel Kahneman (Wirtschaft). (Yedioth Ahronoth, 05.10.11) Israels Reaktion auf die UNESCO Abstimmung
Wie das israelische Aussenministerium in einer Stellungnahme erklärte, ist Israel weiterhin der Überzeugung, dass der einzige Weg zum Frieden über direkte Verhandlungen ohne Vorbedingungen führt. In diesem Zusammenhang hat Israel auch den Vorschlag des Nahost-Quartetts vom 23. September begrüsst, den die Palästinenser ablehnten. "Die palästinensischen Schritte bei der UNESCO machen sowohl die bilateralen Verhandlungen als auch den Vorschlag des Nahost-Quartetts zur Fortsetzung des diplomatischen Prozesses zunichte. Ihre Handlungen sind eine negative Antwort auf die Bemühungen Israels und der internationalen Gemeinschaft, den Friedensprozess voranzutreiben. Der Verantwortungsbereich der UNESO umfasst Kultur, Wissenschaft und Bildung. Die UNESCO blieb stumm angesichts der Ereignisse im Nahen Osten, und hat doch die Zeit gefunden, um bei ihrer letzten Sitzung sechs Entscheidungen bezüglich des israelisch-palästinensischen Konflikts zu treffen. Die Entscheidung für eine palästinensische Vollmitgliedschaft in der UNESCO wird den Wunsch nach einem unabhängigen palästinensischen Staat in welcher Form auch immer nicht voranbringen. Israel dankt den USA, Deutschland, Lettland und Rumänien für ihre Stimme gegen den Antrag." (MFA, 05.10.11) Israelische und arabische Jugendliche entdecken Gemeinsamkeiten
Die Schüler aus der St. Josephs Schule in Nazareth und der Leyada Schule in Jerusalem besuchten heilige Stätten, wurden kreativ in verschiedenen Kunstprojekten und besuchten gegenseitig die Familien in der jeweils anderen Stadt. Der wichtigste Teil des Austauschs war die Arbeit an eigenen Artikeln, die ihre Gefühle und Erfahrungen bei den Treffen mit den "anderen" beschreiben sollten. "Das Projekt gab mir die Chance, alles von beiden Seiten zu sehen", berichtete die Teilnehmerin Karny aus Jerusalem. Radan aus Nazareth fügte hinzu: "Es gibt zwar einen Konflikt zwischen unseren Nationen, doch dieses Projekt hat uns als Menschen nähergebracht, als Freunde. Wir haben entdeckt, dass wir als Teenager viel mehr gemeinsam haben als wir dachten." Awad, ebenfalls aus Nazareth, stimmte dem zu und sagte: "Wir sind alle Menschen mit den gleichen Sorgen und Ängsten vor der Zukunft. Wir können diese gemeinsam gestalten, wenn wir zusammenarbeiten." (Yedioth Ahronoth, 04.10.11) Ayalon, Netanyahu über geplante Wohneinheiten in Gilo
Auf einem Aussichtspunkt über Gilo erklärte Ayalon den Journalisten, dass Gilo in jedem zukünftigen Friedensabkommen Teil Jerusalems und Teil Israels sein werde - "eine Tatsache, die nie infrage stand." "Wir reden hier über eine Nachbarschaft mit 40.000 Einwohnern, die Bedürfnisse haben. Damit alle Einwohner einen Platz zum Leben haben, muss eine verantwortungsbewusste Regierung sicherstellen, dass weitere Wohneinheiten für die Bevölkerung gebaut werden", erklärte Ayalon. Auf Nachfragen der Journalisten antwortete er: "So wie Sie von uns erwarten, dass wir die Bautätigkeit in vorrangig arabischen Nachbarschaften genehmigen, so sollten Sie nicht von uns erwarten, dass wir die Bautätigkeit in vorrangig jüdischen Nachbarschaften stoppen." Er fügte hinzu, dass die Bekanntgabe der städtischen Baupläne, die auch Gilo enthalten, nicht auf politische Reaktionen abgezielt hat, sondern einzig und allein auf die Bedürfnisse der Einwohner reagieren wollte. Die drittgrösste Nachbarschaft Jerusalems sei ein integraler Bestandteil der Stadt und es sei nicht verständlich, warum jedes neue Gebäude eine Angelegenheit internationalen Aufsehens werde, so Ayalon. "Die Palästinenser nutzen die Bautätigkeit und die Grüne Linie, um die Weltöffentlichkeit von der zentralen Angelegenheit - den Verhandlungen - abzulenken", sagte Ayalon. Bezugnehmend auf den Vorschlag des Nahost-Quartetts, dem Israel zugestimmt hat, fügte er hinzu: "Die Palästinenser tragen systematisch Vorbedingungen zusammen, die nur die Chance auf eine echte Lösung des Konflikts verringern." Die stellvertretende Bürgermeisterin Naomi Tzur, die für Planungs- und Umweltfragen zuständig ist, fügte hinzu, dass Gilo einer der Teile Jerusalems ist, der sich am besten entwickelt und gedeiht. "Gilo ist keine Siedlung oder ein separater Teil der Stadt, es ist Teil eines blühenden urbanen Organismus, der nicht stillstehen oder seine Bautätigkeit stoppen kann, bis beide Seiten ihre Gespräche wieder aufnehmen, was sie bereits seit 30 Jahren machen sollen", erklärte Tzur. <MFA, 02.10.11> Auch Ministerpräsident Netanyahu hat sich in einem Interview mit der Jerusalem Post zu den geplanten Wohneinheiten in Gilo geäussert. Dort sagte er: "Das Gilo-Projekt ist nicht neu. Wir planen in Jerusalem. Wir bauen in Jerusalem. So wie es israelische Regierungen seit 44 Jahren tun, seit dem Ende des Krieges von 1967. Wir bauen in jüdischen Nachbarschaften, die Araber bauen in arabischen Nachbarschaften, das ist der Weg dieser Stadt und ihre Entwicklung, die für ihre jüdischen und nicht-jüdischen Einwohner gleich ist." Netanyahus Sprecher Mark Regev fügte hinzu: "Jeder Friedensplan, der in den vergangenen 18 Jahren auf den Tisch gelegt wurde, sah vor, dass Gilo ein integraler Bestandteil des jüdischen Jerusalems bleibt", erklärte Regev. "Es gibt keinen Widerspruch zwischen dieser Entscheidung, die nur eine Planungsentscheidung ist, und dem Streben der Regierung nach Frieden durch das Prinzip der zwei Staaten für zwei Völker." <The Jerusalem Post, 28.09.11> (Botschaft des Staates Israel, 04.10.11) Lieberman besucht Ukraine
Lieberman sagte vor seiner Reise, dass die Schlucht von Babyn Jar ein berühmtes Symbol für die Hölle ist, die die Juden Europas während der schrecklichen Jahre des Holocaust durchlebt haben. "Dass 70 Jahre später Vertreter der israelischen Regierung Seite an Seite mit Vertretern der ukrainischen Regierung stehen und diesem schrecklichen Massaker gedenken, zeigt, dass wir niemals die Tausenden vergessen werden, die hier ermordet wurden. Der Staat Israel wird niemals erlauben, dass Juden irgendwo auf der Welt ein Leid angetan wird, weil sie Juden sind", sagte Lieberman. (MFA, 02.10.11) |