| Nachrichten vom 24. - 30. Oktober 2010 | ||
Archäologe Ehud Netzer verunglückt
Netzer gilt als einer der wichtigsten Herodes-Forscher, seit er 1972 das Herodium südlich von Jerusalem freigelegt hatte. Bis zum Ende setzte er seine dortigen Ausgrabungen fort. Sein akademisches Leben begann Netzer als Architekturstudent am Technion in Haifa. Nachdem er unter Yigal Yadin bei Ausgrabungen in Hazor teilgenommen hatte, nahm er das Archäologie-Studium an der Hebräischen Universität Jerusalem auf. Dort wurde er später auch Professor. Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sagte in einer Stellungnahme: "Netzers tragsicher Tod ist ein Verlust für seine Familie, die Erforschung von Israels historischem Erbe und die Archäologie." (Ha'aretz, 28.10.10) Gesandter Nahshon in Ingelheim
Hinsichtlich der deutsch-israelischen Beziehungen empfahl Nahshon, den Blick nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch nach vorne zu richten: "Wir wollen eine gemeinsame Zukunft aufbauen." Die Allgemeine Zeitung hat einen Bericht über den Besuch Nahshons veröffentlicht: http://www.allgemeine-zeitung.de/region/ingelheim/ingelheim/9572129.htm (Allgemeine Zeitung, 28.10.10) USA und UNO verurteilen Syrien
Anlass war die Vorstellung des neuen Berichts von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zur Umsetzung der Resolution 1559. Darin wird darauf verwiesen, dass das beträchtliche Waffenarsenal der Hisbollah eine Atmosphäre der Drohungen und Einschüchterungen im Libanon geschaffen habe und die Souveränität der libanesischen Regierung gefährde. Rice erklärte: "Insbesondere Syrien legt eine eklatante Missachtung der Souveränität, territorialen Integrität, Einheit und politischen Unabhängigkeit des Libanon an den Tag." Ein zentraler Punkt der Ausführungen Rices war selbstverständlich der iranisch-syrische Waffenschmuggel an die Hisbollah. Die vollständige Stellungnahme Rices gibt es unter dem folgenden Link: http://usun.state.gov/briefing/statements/2010/150111.htm (Ha'aretz, 28.10.10) MASHAV-Konferenz zum Weltentwicklungstag
Die Vereinten Nationen haben den Tag ins Leben gerufen, um den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts im Bereich der Entwicklungshilfe internationale Aufmerksamkeit zu verschaffen. An den sechs Sektionen der Konferenz in Jerusalem nehmen Dutzende Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Regierungsministerien sowie von Universitäten und Medien teil. Das Aussenministerium will damit auch an Israels Verpflichtung gegenüber den internationalen Bemühungen zum Erreichen der UN-Millenniumsentwicklungsziele erinnern, die die UNO im Jahr 2000 verabschiedet hat. Die Rede von Danny Ayalon finden Sie: hier (extern) (MFA, 27.10.10) Iran betankt ersten Kernreaktor
Nach offiziellen Mitteilungen soll die von Russland gebaute Nuklearanlage bereist Anfang 2011 Strom erzeugen. Im Vorfeld hatte der Abgeordnete Alaeddin Boroujerdi, der dem Aussen- und sicherheitspolitischen Ausschuss des iranischen Parlaments vorsteht, verkündet: "Trotz all der Anstrengungen und der Politik Amerikas und der Europäischen Union, Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, wird der Treibstoff des Bushehr-Kraftwerks morgen in seinen Kern geleitet." Der Iran beharrt weiter auf der Urananreicherung zur Betankung weiterer Kraftwerke in der Zukunft. Im Westen befürchtet man, sie sei Teil eines verdeckten Programms zur Entwicklung von Atomwaffen. (Ha'aretz, 26.10.10) Mehr israelische Araber leisten Zivildienst
Laut aktuellen Zahlen leisten gegenwärtig 1473 israelische Araber den Dienst; im Jahr 2005 waren es lediglich 240. Die Freiwilligen werden im Allgemeinen im sozialen Bereich innerhalb des arabischen Bevölkerungssektors eingesetzt. Dennoch sehen sie nach wie vor Vorbehalten unter vielen israelischen Arabern gegenüber, die jeglichen Dienst am Staat ablehnen. 92% der Freiwilligen sind Frauen. Auch der ultraorthodoxe Sektor stellt inzwischen mehr Nationaldienstleistende. Gegenwärtig sind es 1370, gegenüber 807 im Vorjahr. (Yedioth Ahronoth, 25.10.10) OECD lobt israelische Landwirtschaft
Als Beispiel nennt der Bericht, dass den Obstbauern in der ersten Hälfte des Jahrzehnts das Wasser um ein Drittel gekürzt wurde, sie ihren Ertrag aber dennoch um 42% zu erhöhen vermochten. Als die Wasserpreise stiegen, reagierten die Landwirte darauf, indem sie nur 75% der Quote ausnutzten. Die Anpassung an die erschwerten Bedingungen ist den israelischen Landwirten u.a. durch die verstärkte Verwendung von geklärten Abwässern sowie innovative Bewässerungsmethoden (z.B. die Tröpfchenbewässerung) gelungen. <Ha'aretz, 21.10.10> (Botschaft des Staates Israel, 25.10.10) Hamas-Minister prophezeit Besetzung Haifas und Akkos
"Wir kommen, um Haifa und Akko zu besetzen. Wir werden Armeen aus der ganzen Welt haben, und die Konvois, die in Gaza eintreffen, bringen unserem Volk die Botschaft, dass wir an dem Weg des Heiligen Krieges (Jihad) festhalten müssen. Der Feind versucht uns eine Blockade aufzuzwingen, aber sie sind diejenigen unter Blockade und hinter Zäunen." Dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, rief er zu: "Ganz gleich, wie viele Zugeständnisse Sie machen, es wird die Israelis und Amerikaner nicht befriedigen." (Yedioth Ahronoth, 25.10.10) Sieg für Israel im Debattierclub von Cambridge
Der Debattierclub veranstaltet seit seiner Gründung im Jahr 1815 regelmässig Streitgespräche über akademische und politische Fragen und hat schon Persönlichkeiten wie Winston Churchill, den Dalai Lama und Ronald Reagan zu Gast gehabt. Die Debatte am Donnerstag ging um die Frage, ob Israel ein "Schurkenstaat" sei, der sich nicht an das internationale Recht halte. Aufgrund der Bedeutung der Einrichtung hatte die israelische Botschaft in London entschieden, ihren politischen Berater Ran Gidor - selbst ein Cambridge-Absolvent - in die Diskussion zu schicken. Er wurde begleitet von Shiraz Maher, einem früheren Islamisten, der inzwischen ein grosser Unterstützer Israels geworden ist. Die Gegenseite wurde von der Journalistin Lauren Booth, Schwägerin des früheren britischen Premierministers Tony Blair und als konvertierte Muslimin eine der führenden pro-palästinensischen Aktivistinnen in Grossbritannien, sowie Mark McDonald repräsentiert, dem Vorsitzenden der Friends of Palestine & Middle East Association der Labour-Partei. Anfangs sah es noch so aus, als würden die Israel-Kritiker die Oberhand gewinnen, aber dann sorgten ausgerechnet Studenten aus dem pro-palästinensischen Lager für einen Umschwung. Sie verwiesen u.a. darauf, dass Israel politischen Flüchtlingen aus Darfur Asyl gewähre, die von Ägypten erschossen würden, und sich selbst internen Untersuchungen wegen Verstössen gegen das internationale Recht unterziehe. Auch Israels liberale Politik gegenüber Schwulen und Lesben wurde hervorgehoben. Ein Student zeigte auf Gidor und fragte rhetorisch, ob China, der Iran oder selbst Grossbritannien einen Top-Diplomaten zu einer Diskussion schicken würden, bei der es um die Frage ginge, ob ihr Land ein Schurkenstaat sei. Nachdem beide Seiten ihre Argumente vorgebracht hatten, wurde das Auditorium zur Abstimmung gebeten. Israel trug mit 74% der Stimmen einen klaren Sieg davon. (Yedioth Ahronoth, 25.10.10) Ayalon kritisiert Communiqué der Vatikan-Nahostsynode
"Wir sind enttäuscht, dass diese wichtige Synode zu einem Forum für politische Angriffe gegen Israel im besten Stil arabischer Propaganda geworden ist", so Ayalon. "Die Synode wurde von einer antiisraelischen Mehrheit gekapert." Der Vizeaussenminister kritisierte insbesondere Kommentare des Erzbischofs Cyrille Salim Boutros, dem Leiter des für das Communiqué zuständigen Komitees: "Wir sind besonders entsetzt über die von Erzbischof Boutros während der Pressekonferenz verwendete Sprache. Wir rufen den Vatikan dazu auf, sich von den Kommentaren des Erzbischofs Boutros zu distanzieren, die eine Verleumdung des jüdischen Volkes und des Staates Israel darstellen und nicht als die offizielle Position des Vatikans dargestellt werden sollten. Die empörenden Äusserungen dürfen keinen Schatten auf das wichtige Verhältnis zwischen dem Vatikan, dem Staat Israel und dem jüdischen Volk werfen." (MFA, 24.10.10) Der Sprecher des israelischen Aussenministeriums, Yigal Palmor, wies zudem darauf hin, es sei absurd, dass der jüdische Staat verurteilt worden sei; schliesslich sei Israel das einzige Land in der Region, wo die Zahl der Christen sogar zunehme. Laut der von ihm vorgelegten Statistik gab es im vergangenen Jahr 151 700 Christen in Israel, verglichen mit 132 000 im Jahr 1999 und 107 000 vor zwei Jahrzehnten. (Ha'aretz, 24.10.10) |
Nigeria fängt iranischen Raketentransport ab
Die nigerianische Staatssicherheit hatte im Vorfeld Geheimdienstinformationen über das Schiff erhalten, wollte sich zu dessen Identität jedoch nicht weiter äussern. Man teilte dort mit, die Waffen würden nun von der Regierung zerstört werden. Die israelische Botschaft in Abuja steht in Kontakt mit den nigerianischen Behörden, um weitere Informationen zu dem Vorfall zu erhalten. Israel und Nigeria unterhalten diplomatische Beziehungen und arbeiten sowohl wirtschaftlich als auch sicherheitspolitisch zusammen. Erst vor einem Jahr hatte Israels Aussenminister Avigdor Lieberman in Begleitung des Direktors des Amts für Terrorbekämpfung, Nitzan Nuriel, das westafrikanische Land besucht. In israelischen Sicherheitskreisen vermutet man, dass die Waffen über eine neue Schmuggelroute nach Gaza gelangen sollten, nachdem die Belieferung der Hamas über das Rote Meer und die Sinai-Halbinsel aufgrund der verstärkten internationalen Kontrollen erschwert worden ist. Vor einem Jahr enterte die israelische Armee das Schiff Francop, das Hunderte Tonnen von Waffen aus dem Iran geladen hatte, die für Syrien oder die Hisbollah im Libanon bestimmt waren. (Ha'aretz, 28.10.10) Majalli Whbee in den Vorstand von Mittelmeerforum gewählt
Der Knesset-Vorsitzende Reuven Rivlin, der ebenfalls an der Konferenz teilnahm, hatte im Vorfeld alle europäischen Vertreter davon überzeugt, Whbee bei der Wahl gegenüber dem Kandidaten der Türkei den Vorzug zu geben. Whbee, ein drusischer Israeli, ist als Abgeordneter der Kadima-Partei stellvertretender Knesset-Vorsitzender. Neben ihm wurde noch die Französin Marie Chiari zur Stellvertreterin der Parlamentarischen Versammlung des Mittelmeers gewählt. Neuer Vorsitzender wird voraussichtlich der Ägypter Abu El-Einein. (Ha'aretz, 28.10.10) Teva kauft Mercks Theramex
Theramex bietet eine grosse Bandbreite von Gesundheitsprodukten für Frauen an, die in 50 Ländern der Erde verkauft werden. 2009 hat die Firma Einkünfte im Wert von 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Ein grosser Teil davon stammt aus Direktverkäufen in Frankreich und Italien. Teva wird die Akquisition aus internen Finanzmitteln bestreiten und spätestens Anfang 2011 zum Abschluss bringen. Für das Unternehmen stellt die Übernahme von Theramex einen wichtigen Schritt bei der Durchdringung des europäischen und weltweiten Marktes dar. (Globes, 28.10.10) Deutsch-Israelisches Molekularmedizin-Symposium in Berlin
Die Wissenschaftler des Technions in Haifa, der Hebräischen Universität Jerusalem, der Ben Gurion Universität in Beer Sheva und des Weizmann-Instituts in Rehovot (WIS), unter ihnen die Nobelpreisträger Prof. Ada Yonath (WIS) und Prof. Aaron Ciechanover (Technion), und ihre deutschen Kollegen vom Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin (MDC) und vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) stellten ihre wissenschaftlichen Arbeiten in thematischen Sitzungen zu den Forschungsgebieten Molekulare Neurobiologie, Strukturbiologie, Systembiologie, Krebsforschung und Immunologie vor. Das Symposium ging aus einer Ende 2009 durchgeführten Israelreise des MDC sowie der daraus bereits erwachsenen wissenschaftlichen Kooperationen hervor. Die bereits seit 15 Jahren bestehende enge Zusammenarbeit von Prof. Dr. Thomas Sommer (MDC) und Prof. Aaron Ciechanover (Technion) gab ebenfalls einen Anstoss für die Intensivierung der Zusammenarbeit der deutschen und israelischen Institutionen. Ziel ist u.a. die Bildung neuer gemeinsamer Arbeitsgruppen und wissenschaftlicher Kooperationsprojekte, deren Projektanträge u.a. zur Förderung bei der Europäischen Union, der German-Israeli-Foundation (GIF), der Deutsch-Isrelischen Projektkoordination (DIP) und den Wissenschaftsministerien beider Länder eingereicht werden. Die Lebenswissenschaften (Life Sciences) gehören in Israel zu den führenden Forschungsbereichen, die auch in der Wirtschaft und bei der Gründung von Startup-Unternehmen ihren Niederschlag finden. Sie nehmen bei der mit Deutschland ohnehin sehr intensiven Zusammenarbeit einen herausragenden Stellenwert ein. (Deutsche Technion-Gesellschaft, 27.10.10) Netanyahu: Gaza ist iranischer Terrorstützpunkt
"Gaza ist zu einer iranischen Terrorbasis geworden, die den Staat Israel bedroht. Es ist sehr nah und sehr gefährlich. Die Gefahr ist keine rein theoretische. Wir sind von Gaza aus mit Tausenden von Raketen beschossen worden, und die Hamas bemüht sich kontinuierlich, mit iranischer Unterstützung immer mehr Waffen zu schmuggeln, um diese dann gegen die Bürger Israels einzusetzen. Daher ist es das Ziel meiner Regierung sowie der vorherigen Regierung gewesen, diese Bedrohung mit allen uns zur Verfügung stehenden legitimen Mitteln einzudämmen, wozu auch eine Seeblockade und andere Aktionen gehören, die wir sowohl kurz- als auch langfristig unternehmen, um das Einströmen dieser tödlichen, auf Israels Bürger gerichteten Waffen zu verhindern." Die vollständige Ansprache finden Sie: hier (extern) (Amt des Ministerpräsidenten, 26.10.10) Israelisch-jordanische Ölpest-Übung
Die jordanischen und israelischen Einsatzkräfte arbeiteten in voller Kooperation unter Verwendung von Equipment zur Ölpestbekämpfung aus beiden Ländern. Sperrvorrichtungen beider Seiten wurden zu einer einzigen gemeinsamen Sperre zusammengefügt, um das ausgelaufene Öl einzuhegen. Ausserdem kamen aus beiden Richtungen spezielle Boote zum Einsatz. Die Übung war Teil eines Trainingsprogramms der Abteilung für Meeres- und Küstenschutz des israelischen Umweltministeriums. Aufgrund der geographischen Lage der benachbarten Städte Eilat und Akaba sind Jordanien und Israel auf die gegenseitige Hilfe bei eventuellen Ölkatastrophen angewiesen. (MFA, 26.10.10) Mörsergranaten aus Gaza
Bereits am Wochenende waren mehrere Mörsergranaten nach Israel hinüber geschossen worden; auch hierbei kam niemand zu Schaden. (Yedioth Ahronoth, 25.10.10) Figaro-Reportage zum Waffenschmuggel der Hisbollah
Man geht davon aus, dass die Hisbollah dank dieser Operationen mittlerweile über mehr als 40 000 Raketen verfügt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Training, das Mitglieder der Terrororganisation im Iran erhalten, da dies aufgrund der topographischen Verhältnisse im Südlibanon nicht möglich ist. Die Zeitung weist auch darauf hin, dass die Beziehungen zwischen der Hisbollah und den iranischen Revolutionswächtern nun enger sind als je zuvor. Den Figaro-Artikel finden Sie: hier (extern) (Le Figaro, 25.10.10) Hamas-Waffendepot nahe Ramallah entdeckt
Der Sprecher der PA-Sicherheitskräfte, Adnan Damiri, teilte mit, vor Ort seien Gewehre, Maschinengewehre und Granaten gefunden worden, die für Angriffe auf Ziele in Israel und auf Vertreter der PA verwendet werden sollten. In letzter Zeit sind die Spannungen zwischen den palästinensischen Fraktionen erneut eskaliert. In diesem Zusammenhang war u.a. ein Parlamentsabgeordneter der Hamas im Westjordanland verhaftet worden. Der Sprecher des militärischen Flügels der Hamas kündigte Anfang des Monats Attentate auf hochrangige PA-Vertreter an. <Ha'aretz, 22.10.10> (Botschaft des Staates Israel, 25.10.10) Allgemeines Jagdverbot initiiert
Die Initiative dazu geht auf das israelische Umweltministerium zurück. Von der neuen Regelung ausgenommen ist lediglich die Jagd in konkreten Fällen, wo Schäden an Mensch und Natur zu befürchten sind. Neben der Sportjagd, die derzeit für Inhaber einer Lizenz noch möglich ist, soll auch das Streuen von Gift auf freiem Feld verboten werden. Israels Umweltminister Gilad Erdan begrüsste die Verabschiedung des Gesetzentwurfs, der endlich alle Tiere in Israel schützen werde. (Walla, 24.10.10) Netanyahu: Nur direkte Verhandlungen führen zum Frieden
"Wir stehen in intensivem Kontakt mit der US-Administration, um den diplomatischen Prozess neu zu starten. Unser Ziel ist es, den Prozess nicht nur wiederaufzunehmen, sondern auf so eine Weise voranzubringen, dass er nicht in einigen Wochen oder Monaten wieder angehalten werden kann, und in etwa ein Jahr kontinuierlicher Verhandlungen über die grundlegenden Probleme einzutreten, um zu versuchen, im Vorfeld eines Friedenschlusses eines Rahmenabkommen zu erreichen. Selbstverständlich werden wir in diesen Verhandlungen die existentiellen Interessen des Staates Israel aufrechterhalten, vor allem anderen im Bereich der Sicherheit. Wir erwarten von den Palästinensern, dass sie sich an ihre Verpflichtung halten, direkte Verhandlungen zu führen. Ich denke, jeder Versuch sie durch Appelle an internationale Einrichtungen zu umgehen, ist unrealistisch und wird einem wirklichen diplomatischen Prozess keine Impulse verleihen. Frieden wird nur durch direkte Verhandlungen erreicht, und ich hoffe, dass wir bald auf diesen Pfad zurückkehren." (MFA, 24.10.10) |