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Nachrichten vom 28. August - 3. September 2011
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Protestierende bereiten sich auf "Marsch der Million" vor

Zeltstadt in Tel Aviv (Foto: Ha'aretz)Die soziale Protestbewegung, die das Land seit Mitte Juni überrollt hat, steht am Samstagabend an einem Scheideweg, nachdem einige Aktivisten einen "Marsch der Million" ausgerufen haben. Die Demonstration wird als Lackmustest für die Proteste angesehen, die mit einer Zeltstadt auf dem Rothschild-Boulevard in Tel Aviv begonnen und für die Rückkehr sozialökonomischer Themen auf die politische Tagesordnung gesorgt haben.

Itzik Shmuli, Vorsitzender der Nationalen Studentenvereinigung erklärte zur geplanten Demonstration: "An diesem Samstag werden wir unser sozioökonomisches Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Wenn wir nicht zu den Demonstrationen gehen, dann geben wir unser Schicksal für die nächsten 25 Jahre aus den Händen".

Die Demonstration in Tel Aviv ist für 19.30 Uhr Ortszeit angesetzt. Traditionell treten bei den Demonstrationen auch prominente Sänger auf. Mit Eyal Golan ist morgen Abend zum ersten Mal ein Sänger dabei, der dem orientalischen Genre zugerechnet wird. Ausserdem tritt die Hip Hop-Band "Hadag Nahash" auf, die eine Woche später bei einem Konzert in Berlin zu erleben ist. Auch der komplette Cast der beliebten Politsatire-Show "Eretz Nehederet" (Ein wundervolles Land) nimmt im Rahmen einer Sondersendung zur Demonstration teil.

Mindestens in neun Städten, von Nahariya im Norden bis Mitzpe Ramon im Süden, sind für den Samstagabend Demonstrationen angemeldet.

Nach Medienberichten wollen die Organisatoren auf der morgigen Demonstration verkünden, die Zelte abzubauen und in eine neue Phase des Protests einzutreten. Die Menschen auf dem Rothschild-Boulevard bestreiten das.

"Natürlich sind die Zelte mit dem Ende der Sommerferien weniger geworden", so einer der Protestierenden. "Die Zelte sind aber ohnehin nur ein Symbol, die Proteste gehen weiter, auch wenn die Zelte nicht mehr stehen."

Um wirklich eine Million Teilnehmer für die Demonstration zu gewinnen, wurde eigens ein Lagezentrum eingerichtet, das alle Social-Media-Aktivitäten koordinieren soll. Von dort wurde auch die Initiative "Fünf gehen auf mich" gestartet, in der sich in einer Art Kettenbrief-System jeder Teilnehmer verpflichten soll, fünf weitere Teilnehmer zur Demonstration mitzubringen.

(The Jerusalem Post, 02.09.11)

Hadag Nahash bei den jüdischen Kulturtagen Berlin: www.juedische-kulturtage.org/veranstaltungen/0910_2100_astra_hadagnachasch.html

Die Kampagne "5 alay" (Fünf gehen auf mich) bei Facebook (auf Hebräisch): www.facebook.com/event.php?eid=117973984970715


Robbe: Deutschland sollte Durban III absagen

Reinhold RobbeDer Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, hat an die Bundesregierung appelliert, ihre Teilnahme an der Durban-III-Konferenz der Vereinten Nationen in New York abzusagen.

Robbe erklärte: "Eine Teilnahme Deutschlands würde mit Sicherheit für erhebliche Irritationen in Israel, bei vielen Verbündeten und erst recht bei den jüdischen deutschen Mitbürgern sorgen; diesem Risiko darf sich die deutsche Bundesregierung nicht aussetzen!"

Wegen der besonderen Beziehungen mit Israel stehe Deutschland in besonderer Weise im Fokus der Weltöffentlichkeit. Gerade deshalb sei es dringend geboten, dem Beispiel etlicher Regierungen endlich zu folgen.

Zuletzt hatte gestern Österreich seine Teilnahme an der Konferenz abgesagt, die unter Kritik steht.

(DIG, 02.09.11)


Barak: "Die Proteste gehören zu den wichtigsten Ereignissen der letzten Jahrzehnte"

Verteidigungsminister Ehud BarakIn einem ausführlichen Interview mit "TheMarker" hat Verteidigungsminister Ehud Barak seine Vorstellungen für soziale Reformen dargelegt.

Für die von ihm vorgeschlagenen Reformen veranschlagt ca. 100 Milliarden Shekel (ca. 20 Milliarden Euro) über fünf Jahre. Sein strategisches Ziel ist die Rückkehr zu einer zionistischen Wirtschaftsordnung, die mehr gesellschaftliche Solidarität mit einschliesst. Hierbei sieht er unter anderem eine drastische Senkung der Lebenshaltungskosten, eine Umverteilung der Belastungen unter den Bürgern und einen stärkeren Wettbewerb in der Wirtschaft als notwendige Teilziele.

"Sogar wenn die Zelte in den nächsten Wochen abgebaut werden, wird dies nicht die Tatsache ändern, dass hier eine historische Möglichkeit für einen Wandel geschaffen wurde", erklärte Barak.

Die angestrebte Vergrösserung des Haushaltsvolumens lehnen sowohl Finanzminister Yuval Steinitz als auch Ministerpräsident Binyamin Netanyahu entschieden ab.

Barak betonte, dass Kürzungen im Verteidigungshaushalt nur einen kleinen Anteil an dem grösseren Budget für Sozialpolitk ausmachen könnten.

Der Verteidigungsminister erklärte: "Die Proteste gehören zu den wichtigsten Ereignissen der letzten Jahrzehnte, was die Tiefe und den Umfang betrifft. Auch die Inhalte sind äusserst wichtig, auch wenn sie vielleicht nicht bis ins letzte ausformuliert sind."

Auf die Frage, ob es gut sei, aus einer Krisensituation heraus Reformen zu schaffen, erklärte Barak: "Die Verantwortung einer Regierung ist, es, Gelegenheiten in der Krise zu entdecken, da sie die Möglichkeit schaffen, Blockaden zu überwinden. Es ist leichter, aktiv zu werden, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Ich sehe eine grosse Chance für einen New Deal zwischen Regierung und Bürgern, für die Mittelschicht und die schwachen Schichten."

Der Minister schlägt unter anderem verschiedene Steuererleichterung vor, aber auch eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes auf 5.000 Shekel (ca. 1.000 Euro). Auch die Reichensteuer bringt er wieder ins Gespräch, ebenso wie eine Erbschaftssteuer.

Barak möchte seine Vorschläge nicht als Konkurrenz zu den Vorschlägen der Trajtenberg-Kommission verstanden wissen. "Ich war einer der Befürworter der Einsetzung der Kommission mit Trajtenberg an der Spitze", stellte er klar.

(The Marker, 01.09.11)


Bierfestival in Jerusalem

Bierfestival in Jerusalem (Foto: The Jerusalem Post)Heute und morgen findet im alten Bahnhof in Jerusalem das Siebte Jerusalemer Bierfestival statt.

Das Jerusalemer Festival existiert bereits seit 2004 und hat sich zum Ziel gesetzt, Premium- und kleine Brauereien zu präsentieren. Zusätzlich werden auch selbstgebraute Biere in seltenen Geschmacksrichtungen wie Honig, Kaffee, Banane, Erdbeere, Krische, Karamell und verschiedene Gewürze dargeboten.

"Wir haben eine riesige Auswahl von Bieren. Wir können mit den grössten Bierfestivals in der Welt Schritt halten", erklärt Eli Giladi, der Produzent des Festivals. "Natürlich haben wir auch eine Auswahl an israelischen und Jerusalemer Bieren."

Zusätzlich zum Bier gibt es aber auch Live-Auftritte von angesagten Bands und eine DJ-Nacht. Und: An einem der Stände wird gezeigt, wie Bier hergestellt wird.

Der Festival-Produzent hat Grosses vor: "Das Ziel ist es, das Jerusalemer Bierfestival ähnlich bekannt zu machen wie das Oktoberfest", so Giladi. "Unser Festival soll nur eine lokale Version sein, die die besondere Jerusalemer Energie, das Klima und die Musik widerspiegelt. Jedes Jahr kommen mehr Leute."

(The Jerusalem Post, 01.09.11)


Am Vorabend des neuen Schuljahres: Zwei Raketen in der Region Eshkol

ArchivfotoEin Tag der Ruhe war den Bewohnern des Südens vergönnt, doch dann ging es wieder los: Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben gestern erneut zwei Qassam-Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Raketen detonierten im Bezirk Eshkol.

(Yedioth Ahronoth, 31.08.11)

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben inzwischen eine dritte Batterie des Raketenabwehrschildes "Iron Dome" bei der Stadt Ashdod installiert.

Die beiden bereits bestehenden Batterien haben in den letzten beiden Wochen erfolgreich mehr als 20 Grad-Raketen aus dem Gaza-Streifen abgefangen.

(Ha'aretz, 31.08.11)


Waxman: Hisbollah weiter ernsthafte Bedrohung

Haim Waxman (Foto: MFA)Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat gestern eine Verlängerung des Mandates der Beobachtermission UNIFIL im Libanon beschlossen.

Aus diesem Anlass legte der Stellvertretende Botschafter Israels bei den UN, Haim Waxman, dem Sicherheitsrat die israelische Einschätzung der Lage an der libanesischen Grenze dar. Waxman erklärte unter anderem:

"Israel begrüsst die Erneuerung des UNIFIL-Mandates. UNIFIL spiel eine vitale Rolle in der Schaffung von Stabilität in unserer Region."

Es bestünden allerdings, so Waxman, im Libanon weiterhin ernsthafte Sicherheitsrisiken, die einer vollständigen Implementierung der Resolution im Wege stünden.

Zunächst sei die Hisbollah weiterhin damit beschäftigt, sich wieder zu bewaffnen und ihre militärische Präsenz auch südlich des Litani-Flusses auszuweiten.

"Zehntausende hochentwickelter Raketen befinden sich heute in den Händen dieser Terrororganisation. Ihre wachsenden Waffenarsenale stellen die Mehrheit der israelischen Bevölkerung unter die Bedrohung eines Raketenangriffes", so der Stellvertretende Botschafter. Er nannte ausserdem Iran und Syrien als Hauptlieferanten von Waffen an die Hisbollah. Zwar existiere ein Waffenembargo, dies werde allerdings nicht durchgesetzt.

"Die zweite Sorge Israels hängt mit der zynischen Taktik der Hisbollah zusammen, libanesische Zivilisten für ihren Terror gegen Israel zu missbrauchen." Die Organisation nutze vor allem Dörfer und Wohnviertel als Basis für ihre Aktivitäten. Stellungen, von denen Raketen abgefeuert würden, befänden sich häufig in der Nähe von oder sogar in Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern und Moscheen.

Der dritte Punkt, der Israel Sorge bereite, bleibe die Gewalt, die sich gegen UNIFIL direkt richte. Als viertes und letztes seien die Provokationen der libanesischen Regierung an der sogenannten Blauen Linie zu nennen, so zum Beispiel der vom Libanon ausgegangene Schusswechsel an der Grenze am 1. August diesen Jahres.

"Wir erwarten von der Regierung des Libanon, dass sie solche Vorkommnisse in Zukunft unterbindet", so Waxman. "Auch die internationale Gemeinschaft muss weitere Provokationen verhindern - und dem Libanon deutlich machen, dass solche Angriffe immer ein grosses Potential für eine Eskalation beinhalten", fügte er hinzu.

"Ich möchte allen truppenentsendenden Ländern meine Anerkennung aussprechen und den Männern und Frauen der UNIFIL gegenüber unsere Dankbarkeit betonen - sie erfüllen eine schwierige Aufgabe in einer schwierigen Umgebung, um in unserer Region Frieden und Sicherheit zu schaffen", erklärte Waxman abschliessend.

(MFA, 31.08.11)


Israelische Studie zeigt: Totes Meer gut gegen Diabetes

Das Tote Meer (Foto: MFA)Eine erste Untersuchung der Universität Be'er Sheva hat ergeben, dass ein Bad in Wasser aus dem Toten Meer bei an Typ-2-Diabetes erkrankten Patienten den Blutzuckerspiegel signifikant gesengt hat. In einer Kontrollgruppe von nicht Erkrankten ergaben sich dagegen keine Veränderungen des Blutzuckerspiegels.

Prof. Shaul Sukenik, Leider der Forschungsgruppe, wies darauf hin, dass es sich nur um eine erste kurze Studie handele. "Doch die Ergebnisse sind vielversprechend", so Sukenik.

(Ha'aretz, 30.08.11)


Solarzellen auf Schuldächern

Solarpanel auf einer Schule in Jerusalem (Foto: Yedioth Ahronoth)50 Schulen und Gemeindezentren in Jerusalem werden mit einer Neuerung ins neue Schuljahr starten: Auf ihren Dächern wurden werden der grossen Ferien Fotovoltaik-Anlagen installiert. Das Projekt hat die Stadt 35 Millionen Shekel (ca. 6,7 Millionen Euro) gekostet, die Kosten sollen sich bereits innerhalb von 10 Jahren amortisieren.

Zur Einspeisung des Stromes in das Stromnetz wurde für 20 Jahre ein Vertrag mit der Stromgesellschaft abgeschlossen. Jedes der Systeme soll 50 Kilowatt pro Stunde produzieren, insgesamt soll sich die Stromproduktion auf 2,5 Megawatt im Jahr summieren.

Doch nicht nur die ökonomischen Einsparungen sind von Belang, auch zur Umwelterziehung der Kinder werden die Fotovoltaikanlagen beitragen: alle Schulen mit Solaranlagen werden die alternative Stromgewinnung als Thema in ihren Unterricht einbauen.

(Yedioth Ahronoth, 29.08.11)


Terroranschlag in Tel Aviv: Acht Verletzte

Der Ort des Anschlags (Foto: Ynet)Ein palästinensischer Terrorattentäter hat in der Nacht zum Montag in der Nähe eines Nachtclubs in Tel Aviv acht Israelis verletzt. Der Attentäter stahl ein Taxi und raste damit in eine Polizeikontrolle. Anschliessend stieg er aus und stach wahllos auf Passanten ein.

Polizeiangaben zufolge handelte es sich bei dem Attentäter um einen Palästinenser aus Nablus.

Unter den Verletzten befanden sich vier Polizisten und drei Zivilisten, so der Polizeisprecher. Einer der Verletzten befindet sich in kritischem Zustand.

Der Angreifer erklärte in einer ersten Vernehmung, er habe den Anschlag bereits länger geplant und sich dafür den Club ausgesucht, nachdem er erfahren hatte, dass dort etwa eintausend Besucher das Ende der Sommerferien feierten. Nur die Polizeikontrolle habe seine Pläne durchkreuzt.

Der Tel Aviver Polizeichef Aaron Aksol erklärte: "Es besteht kein Zweifel, dass die Polizeikontrolle eine schlimmere Katastrophe verhindern konnte."

Auch Yitzhak Aharonovitch, Minister für Innere Sicherheit, lobte die Arbeit der Polizei. "Die Polizei ist wie eine kugelsichere Weste, die Terroranschläge gegen Teenager verhindert", so Aharonovitch. Gleichzeitig rief er junge Menschen auf, wachsam zu bleiben.

Auch Raketenterror hält an

Gestern Abend haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen auch erneut eine Qassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte im Bezirk Sha'ar Hanegev.

Heute Morgen detonierte darüber hinaus eine Grad-Rakete im Bezirk Bnei Shimon in der Nähe von Be'er Sheva.

Der Oberbefehlshaber der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte Benny Gantz hat die Truppen im Bereich der israelisch-ägyptischen Grenze verstärkt, nachdem es zusätzliche Warnungen vor Terroristen gibt, die sich auf dem Weg von Gaza nach Israel befinden.

(Yedioth Ahronoth, 29.08.11)


"Yihye tov" reloaded

Das Lied "Yihye tov" (Es wird gut) von David Broza und Yehonatan Gefen ist ein Klassiker der israelischen Musikgeschichte. Die beiden Künstler haben das Lied vor einigen Wochen umgeschrieben. Der Text nimmt nun Bezug auf die aktuellen Proteste für mehr soziale Gerechtigkeit in Israel.

Gemeinsam mit dem Fotografen Ziv Koren hat Broza jetzt auch einen Videoclip zum Lied herausgebracht, der hier exklusiv vorab angeschaut werden kann:

www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-4113852,00.html

Der Clip zeigt Eindrücke von den Protesten der letzten Wochen.

(Botschaft des Staates Israel, 29.08.11)


Virtueller Zaun soll Grenze zu Ägypten sicherer machen

Die Grenze zu Ägypten heute (Foto: ZAHAL)Ab dem nächsten Jahr soll ein virtueller Grenzzaun dabei helfen, Terrorangriffe wie die der letzten Wochen im Süden zu verhindern.

Die Firma "Magna Technologies", eine Firma für Verteidigungstechnik, ist damit beauftragt, einen virtuellen Grenzzaun zu installieren, der die Kontrolle der Grenze zwischen Israel und Ägypten unterstützen soll, an deren Befestigung zur Zeit gearbeitet wird.

"Ein solches System hätte die Terrorserie im Süden ganz bestimmt verhindert", so der Geschäftsführer von Magna, Haim Siboni. "Wir testen die Systeme schon seit sieben Jahren, doch die neuesten Entwicklungen haben die Verwirklichung des Projekts beschleunigt", fügt er hinzu.

Radarsysteme werden dabei eine weitläufige Absicherung der Grenze ermöglichen. Der Hauptvorteil der Systeme von Magna liegt nach Angaben der Firma darin, dass sie im Stande sind, Objekte fokussiert und detailliert zu identifizieren und einen Fehlalarm damit praktisch auszuschliessen.

Die Befestigung der Grenze zu Ägypten soll neuesten Angaben zufolge bereits Ende 2012 und nicht, wie zunächst geplant, erst 2013 abgeschlossen sein.

(ZAHAL, 28.08.11)

Heute Abend: EM-Qualifikationsspiel Israel gegen Griechenland

Foto: Yedioth AhronothHeute Abend entscheidet sich im Bloomfield Stadium, ob Israel sich für die Fussball Europa Meisterschaft qualifizieren kann. Seit 1970 hat die israelische Nationalmannschaft nicht mehr an einem internationalen Fussball-Turnier dieser Grössenordnung teilgenommen.

Extra zu dem Spiel aus England angereist ist Yossi Benyanoun, der Kapitän der israelischen Nationalmannschaft, der gerade von Chelsea zu Arsenal gewechselt ist. Bei Twitter teilte er seinen Fans mit, dass er zwar sehr froh und aufgeregt über den Wechsel zu den "Gunners" sei, sein Kopf jetzt aber bei dem Spiel gegen Griechenland in Israel ist. "Es ist ein entscheidendes Spiel und ich hoffe, dass wir nicht wieder enttäuschen. Bisher haben wir alle Teams geschlagen, die wir schlagen mussten, doch unser grosser Test wird das Spiel gegen Griechenland. Ich glaube, dass wir das gewinnen können."

Das Selbstvertrauen bei den Blau-Weissen ist hoch nach drei klaren Siegen, doch Griechenland ist noch ungeschlagen nach sechs Spielen in der Gruppe F. Der Kaiserslautern Spieler Itay Shechter hat bereits angekündigt, dass er nach Israel gekommen sei, um zu gewinnen. Doch auch ihm ist bewusst, dass Israel es hier mit einem starken Team zu tun hat. "Sie sind vielleicht nicht in Top-Form, aber sie haben einige sehr gute Spieler. Griechenland ist zwar nicht Spanien oder Italien, aber wir dürfen nicht vergessen, dass sie uns schon einmal geschlagen haben", erklärte Shechter.

Obwohl Griechenland statistisch besser aufgestellt ist (und auch schon in der Vergangenheit wesentlich öfter als Sieger aus den Spielen gegen Israel hervorgegangen ist), fürchten die Europameister von 2004 Israel als Gegner: "Das Spiel gegen Israel ist sehr wichtig. Die Bedingungen sind dort sehr hart, vor allem die Luftfeuchtigkeit. Es fühlt sich an, als ob dich jemand zu Boden zieht, wenn du dort Fussball spielst."

Und auch der Trainer der Griechen, Fernando Santos, warnte seine Spieler vor dem Kampfgeist der israelischen Mannschaft: "Wir müssen alle voreiligen Schritte vermeiden, da diese Mannschaft jede Gelegenheit ergreifen wird, um sich zu qualifizieren. Die Wetterbedingungen sind hart und wir müssen uns clever anstellen. Wir werden unseren Stil nicht ändern, und wir fahren nach Israel um zu gewinnen." Santos verlässt sich dabei vor allem auf seine beiden Torschützen Dimitris Salpigidis und den Newcomer Giorgos Georgadis.

Heute Nachmittag um 15.05 Uhr ist Anpfiff, einen Liveticker gibt es hier: www.weltfussball.de/spielbericht/em-qualifikation-2010-2011-gruppe-f-israel-griechenland/liveticker/1/

Analyse der beiden Mannschaften im "Kicker": www.kicker.de/news/fussball/em/qualifikation/em-qualifikation/2010-11/9/999795/letzte-10-spiele_israel_griechenland.html

(Botschaft des Staates Israel, 02.09.11)


Israelis helfen in Kenia Leben retten

Flagge KeniasDas kenianische Gesundheitsministerium hat entschieden, das Jerusalemer Model der medizinischen Notfallzentren "Terem" zu adaptieren und in Kenia Kliniken nach diesem Vorbild eingerichtet.

Die Generaldirektorin des Ministeriums und einige ihrer Mitarbeiter haben Israel vor kurzem besucht. Die Delegation hat mit "Terem" eine Vereinbarung für die Einrichtung unabhängiger medizinischer Notfallzentren in Kenia unterzeichnet.

Das Ministerium wird von "Terem" auch verschiedene Technologien erwerben, die vom stellvertretenden medizinischen Leiter von "Terem", Dr. Nahum Kovalski entwickelt wurden, so z.B. eine Software für den Transfer von Bildern und Diagnosen von den Notfallzentren zu Ärzten und Krankenhäusern in verbesserter Auflösung.

Kovalski hat gemeinsam mit medizinischen Teams im letzten Jahr Kenia wiederholt besucht, und medizinisches Personal in Gesundheitstechnologien geschult.

(Yedioth Ahronoth, 01.09.11)


Das neue Schuljahr hat begonnen

Auf dem Weg ins Klassenzimmer (Foto: Yedioth Ahronoth)1.942.000 Schüler und Kindergartenkinder haben sich von den grossen Ferien losgerissen und sind heute auf die Schulbank zurückgekehrt.

4.400 Schulen und Kindergärten in Israel haben heute ihre Pforten erneut geöffnet. Im Erziehungsministerium zeigte man sich erfreut darüber, wie glatt in diesem Jahr der Schulanfang gelaufen war. "Ich kann mich an kein Schuljahr erinnert, dass so ruhig und geordnet angefangen hätte", erklärte der Generalsekretär des Erziehungsministeriums, Shimshon Shoshani.

Peres beim Schulbesuch in Jerusalem (Foto: Yedioth Ahronoth)Es handelt sich um den letzten traditionellen Schulanfang am 1. September. Ab nächstem Jahr werden die Sommerferien kürzer und der Schulanfang damit früher liegen.

Präsident Shimon Peres besuchte zum ersten Schultag eine Schule in Jerusalem und sprach dort mit den Schülern. "Wer nicht lernt, kommt nicht voran", erklärte der Präsident den Kindern. "Ihr seid schlauer als eure Eltern und Freunde denken."

(Yedioth Ahronoth, 01.09.11)


Internationale Konferenz zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit in der Region

SymbolfotoHunderte internationale Politiker, Regierungsangestellte und Geschäftsleute werden in der nächsten Woche nach Tel Aviv kommen, um an einer internationalen Konferenz mit dem Ziel der verbesserten Kooperation Israels mit den Palästinensern und anderen Mitgliedern der arabischen Welt teilzunehmen.

Die internationale Konferenz für wirtschaftliche regionale Kooperation unter Leitung von Vize-Ministerpräsident Silvan Shalom, zählt unter anderem Präsident Shimon Peres, Verteidigungsminister Ehud Barak, den Vorsitzenden der Bank Israel, Stanley Fischer, und EU-Botschafter Andrew Santly zu ihren Teilnehmern. Auch palästinensische Offizielle sind eingeladen.

"Regionale Kooperation ist kein Luxus sondern eine existenzielle Notwendigkeit für unser aller Zukunft", so Shalom in einer Ankündigung der Konferenz. "Dies gilt besonders für das letzte Jahr, während dieser sensiblen Zeit, in der der Dialog eine besonders wichtige Rolle spielt. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, die wirtschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen zwischen Israel und anderen Ländern zu stärken."

Tony Blair, früherer britischer Premierminister und heute Sondergesandter des Nahostquartetts, wird auf der Konferenz mit einem Preis ausgezeichnet, der die israelische Anerkennung für seine Anstrengungen für Frieden im Nahen Osten unterstreichen soll.

Sprecher auf der Konferenz werden unter anderem Barak, Fischer, die Vorsitzende der Opposition in der Knesset Tzipi Livni und Peres sein.

Valerie Hoffenberg, die französische Sondergesandte für den Nahen Osten betonte bei einem Treffen mit Shalom am Dienstag die Wichtigkeit regionaler Kooperation im Nahen Osten und lobte Israel für "seinen Wunsch, seine Beziehungen zu seinen Nachbarn zu verbessern".

Hoffenberg betonte die Wichtigkeit bilateraler Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern und erklärte, "nur Koordination mit Israel wird eine Rückkehr zu bilateralen Verhandlungen bringen".

Sie sprach sich offen gegen den geplanten einseitigen Schritt der Palästinenser einer Abstimmung bei den Vereinten Nationen im September aus und rief sie dazu auf, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken.

Shalom fügte hinzu, das erwartete UN-Votum werde ganz sicher Einfluss auf die Konferenz und den Ton der Diskussionen haben. Eine der Sitzungen bei der Konferenz wird sich mit dem arabischen Frühling und den neusten politischen Entwicklungen in der Region beschäftigen. Auch die wirtschaftlichen, politischen und diplomatischen Auswirkungen dieser Entwicklungen, ebenso wie ihre Implikationen für Israel und die gesamte Region sollen diskutiert werden.

Das Ministerium für regionale Kooperation hat mehrere Initiativen zur Verbesserung des israelischen regionalen Standings initiiert, so etwa das Projekt "Peace Carrier". Es handelt sich um ein israelisch-jordanisch-palästinensisches Projekt zur Wiederherstellung des Wasserstandes im Toten Meer, der Bereitstellung entsalzenen Wassers für die Region und der Entwicklung landwirtschaftlicher und touristischer Sektoren, zur Förderung der Stabilität in der Region.

(Ha'aretz, 31.08.11)


Trajtenberg: Keine entstaubten alten Lösungen

Manuel Trajtenberg (Foto: MFA)Die Trajtenberg-Kommission für die Erarbeitung von Vorschlägen für Reformen im Wirtschafts- und Sozialsektor hat heute das letzte einer Reihe von Treffen mit Vertretern der Öffentlichkeit abgehalten. Wie bereits berichtet, war das Ziel der Treffen ein direkter Dialog mit der Öffentlichkeit. Heute waren 17 Vertreter der Zeltstädte aus dem ganzen Land eingeladen.

Der Vorsitzende der Kommission, Prof. Manuel Trajtenberg, erklärte: "Wir werden nicht nur eine Sammlung von Lösungen präsentieren, die auf entstaubten alten Ideen basieren. Wir werden einen Fünf-Jahres-Plan vorstellen." Er stellte jedoch klar: "Es wird nicht möglich sein, für jedes Problem eine einzelne Lösung zu finden und auf jedes einzelne Thema Bezug zu nehmen."

Trajtenberg fügte hinzu: "Der Staat hat sich wirklich aus der Verantwortung für einige Bereiche zurückgezogen, die Politik der Regierung war nicht immer transparent. Was Sie hier vorgetragen haben, muss erst einmal verdaut werden. Aber wir werden den Geist nicht wieder zurück in die Flasche drängen. Wehe dem, der das versucht."

Trajtenberg unterstrich, dass er weiterhin seiner Einstellung verpflichtet bleibe, dass eine Vergrösserung des Haushaltsvolumens tabu sei. Er warnte daher vor überzogenen Erwartungen.

Insgesamt wertete er den bisherigen Verlauf der Proteste und der Arbeit der Kommission positiv: "Ohne die Proteste hätte es keine Kommission mit dem Ziel eines wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels gegeben. Andererseits wären die Proteste ohne die Kommission in die Anarchie abgeglitten, wie es in anderen Ländern geschehen ist", so Trajtenberg.

"Labels wie Sozialismus, Neoliberalismus oder Raubtierkapitalismus" lehne er ab, so der Professor. "Das sind Kategorien aus dem 19. Jahrhundert, die in den Gulag geführt haben. Heute darf man schon auch ein wenig komplexer formulieren."

(Ha'aretz, 31.08.11)


Heute Abend bei der Basketball-EM: Israel gegen Deutschland

Das Team gestern beim Training (Foto: Shay Levi)Heute ist der erste Spieltag der Basketball-EM in Litauen. Und für Israel und Deutschland beginnt sie mit einem Duell. Nur drei der sechs Teams aus der israelisch-deutschen Gruppe ziehen in die nächste Runde ein, so dass ein Sieg bei diesem ersten Spiel für beide Mannschaften äusserst wichtig ist.

Der Star des deutschen Teams, Dirk Nowitzki, äusserte sich bereits gestern in einer Pressekonferenz sehr anerkennend über die israelische Mannschaft.

"Die israelische Mannschaft zu besiegen wird sehr schwierig. Ihr Stil macht Spass, sie sind sehr, sehr gefährlich." Auch seinen direkten Gegenspieler Lior Eliyahu bezeichnete Nowitzki als "gefährlich".

Die Israelis müssen zwar auf ihren einzigen NBA-Spieler Omri Casspi verzichten, der verletzungsbedingt ausfällt, ihr Siegeswille ist aber ungebrochen:

"Wir sind bereit für dieses Turnier", hiess es heute Morgen vor dem letzten Training. "Die Grössenunterschiede zu den anderen Mannschaften sind deutlich, aber wir sind hier, um zu gewinnen", fügte die Mannschaft hinzu.

Trainer Arik Shivek erklärte: "Wir haben das Gefühl, es sollte jetzt endlich losgehen, und das ist ein gutes Gefühl!"

Anpfiff ist um 20.00 Uhr deutscher Zeit. In Deutschland wird das Spiel auf Sport1 übertragen.

(Yedioth Ahronoth, 31.08.11)


70 Millionen Shekel für die Entwicklung eines intelligenten Stromnetzes

Avi Hasson (Foto: Yedioth Ahronoth)Der Leiter der wissenschaftlichen Abteilung im Ministerium für Industrie, Handel und Arbeit, Avi Hasson, plant, 70 Millionen Shekel (ca. 13,5 Millionen Euro) in die Entwicklung eines intelligenten Stromnetzes zu investieren. Eigens zu diesem Zweck ist ein Konsortium errichtet worden, dem sich im letzten Jahr sieben Firmen angeschlossen haben, die in Israel tätig sind. Ausserdem sind Wissenschaftler der Hebräischen Universität sowie der Ben Gurion-Universität und weitere akademischer Institutionen Teil der Initiative.

Der Vorteil eines "intelligenten Stromnetzes" besteht vor allem darin, dass Informationen bezüglich Auslastung und Stromverbrauch in beide Richtungen fliessen können, so dass die Verteilung des Stromes besser gezielt nach Bedarf gesteuert werden kann.

(Yedioth Ahronoth, 30.08.11)


Wieder Rakete auf Israel

ArchivfotoPalästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben gestern erneut eine Qassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte im Bezirk Eshkol.

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat inzwischen den gestrigen Anschlag auf israelische Zivilisten verurteilt. "Der Präsident verurteilt aufs Schärfste alle Angriffe auf Zivilisten, so auch den Angriff heute Morgen", hiess es gestern aus der PA.

(Yedioth Ahronoth, 29.08.11)


Bald in ihrem Kino - Jerusalem in 3D

Foto: Highlight Film FootageJerusalem ist eine Stadt, die sich selbst gern für das Zentrum der Welt und grösser als das Leben hält. Ab 2013 wird Jerusalem in Überlebensgrösse in 35 Ländern und in 3D im Kino zu bewundern sein. Der geplante Film "Jerusalem: Imax 3D" ist nicht unbedingt eine typische Dokumentation über die Heilige Stadt.

Die Produzenten haben sich viel vorgenommen; ein allumfassendes Bild von Jerusalem soll vermittelt werden: Die Geschichte, Geographie und die Menschen - all das in einer Präsentation von 45 Minuten, die auch noch in fünf bis zehn Jahren aktuell genug ist, um in Museen auf der ganzen Welt gezeigt zu werden, und die so wenig Partei ergreift, dass sie für Israel, Kuwait und China gleichermassen geeignet ist.

Der Plan ist, vier Jugendlichen, einem Juden, einem Christen, einem Muslim und einem Säkularen, durch ihren Tag in Jerusalem zu folgen. Wohin gehen sie, wen treffen sie, was sehen sie, wo lernen sie, was essen sie, das sind die Fragen, die die Dokumentation beantworten will.

"Es liegt in unserer Verantwortung, dem Publikum zu zeigen, wie viele verschiedene Communities es in der Stadt gibt", so einer der Produzenten.

Doch im Moment steht das Projekt noch an seinem Anfang. Im letzten Jahr hat das Team mehr als 100 Minuten Luftaufnahmen gefilm. Im nächsten Frühjahr kehrt das Team zurück, um die Ereignisse um Ostern und Pessach einzufangen. Anschliessend bleibt es noch für den Ramadan im Sommer.

(The Jerusalem Post, 29.08.11)

Zum Trailer des Films geht es hier: http://vimeo.com/15034110


Peres trifft Ashton, Netanyahu norwegischen Aussenminister

Peres und Ashton (Foto: GPO)Präsident Shimon Peres ist gestern mit der Hohen Kommissarin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton zusammengetroffen.

Ashton erklärte bei dem Treffen: "Wir unterstützen den Prozess, der uns über Gespräche zu einer Lösung bringen wird. Die Lösung wird ein dauerhafter Frieden sein und die Menschen dieses Landes dazu befähigen, in Frieden zu leben."

Ashton brachte auch ihre Gedanken zur Entführung des Soldaten Gilad Shalit zum Ausdruck:

"Ich weiss, dass heute der Geburtstag Gilad Shalits ist. Ich hoffe, dass wir es lange vor seinem nächsten Geburtstag erleben, dass er freigelassen wird. Meine Gedanken sind heute Nacht bei seinen Eltern."

Peres und Ashton diskutierten den Fortschritt des Friedensprozesses in der Region, die neuesten Veränderungen im Nahen Osten und die engeren Beziehungen zwischen Israel und der EU.

Asthon erklärte: "Herr Präsident, wir wissen, dass dies eine schwierigen Woche für dieses Land ist."

(MFA, 28.08.11)

Netanyahu und Støre (Foto: GPO)Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist gestern mit dem norwegischen Aussenminister Jonas Gahr Støre zusammengetroffen.

Netanyahu sprach zunächst dem norwegischen Aussenminister noch einmal sein Beileid zu den Terroranschlägen vom 22. Juli aus. Der Ministerpräsident erklärte, gerade Israel, als Staat, der selbst sehr viel Terror erlitten hat, könne den Schmerz und das Leid des norwegischen Volkes sehr gut nachfühlen.

Netanyahu kritisierte die Palästinenserführung, die vorhat, sich in einem einseitigen Schritt an die UNO zu wenden und dort um eine Anerkennung ihrer Eigenstaatlichkeit zu ersuchen. Besonders kritisierte er die Weigerung der Palästinenser, die Verhandlungen fortzusetzen. Der Ministerpräsident erklärte, dass eine einseitige Anfrage bei der UNO eine "Verletzung der mit Israel unterzeichneten Abkommen" darstelle.

(Amt des Ministerpräsidenten, 28.08.11)

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