Israelischer Soldat im Gaza-Streifen getötet
Ein Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) ist gestern Morgen im Gaza-Streifen getötet worden, als seine Einheit eine Operation nahe dem Flüchtlingslager al-Boureji ausführte. Angehörige der Terrororganisation Islamischer Jihad hatten das Feuer eröffnet und einen Sprengsatz gezündet. Zwei weitere israelische Soldaten wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.
Bei dem getöteten Soldaten handelt es sich um den 21jährigen Arbel Reich aus der Ortschaft Yuvalim in Galilää. Der Stabsfeldwebel der Givati-Brigade ist der erste israelische Soldat, der seit Jahresbeginn im Gaza-Streifen getötet worden ist. Er wurde am heutigen Vormittag in Misgav begraben.
(Ha’aretz, 13.07.07)
Erster Jahrestag des zweiten Libanonkriegs
Vor genau einem Jahr brach der zweite Libanonkrieg aus, nachdem Terroristen der Hisbollah aus dem Libanon über die Grenze nach Israel eingedrungen waren und sowohl militärische als auch zivile Ziele auf israelischem Territorium angegriffen hatten. Dabei wurden acht Soldaten der israelischen Armee getötet, zwei wurden über die Grenze in den Libanon verschleppt. Die beiden entführten Reservisten, Eldad Regev aus Kiryat Motzkin und Ehud Goldwasser aus Naharyia, befinden sich noch immer in den Händen der Terrororganisation.
Im Laufe des vom 12. Juli bis zum 18. August 2006 dauenden Krieges fielen 119 israelische Soldaten, und 400 wurden verwundet. Gemäss dem hebräischen Kalender wurde der Opfer bereits am 2. Juli im Rahmen einer offiziellen Gedenkzeremonie auf dem Jerusalemer Herzl-Berg gedacht.
Aus aktuellem Anlass stellt das israelische Aussenministerium unter dem folgenden Link Antworten auf die wichtigsten Fragen zum zweiten Libanonkrieg zur Verfügung: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/
Behind+the+Headlines/The+Second+Lebanon+War+-+One+year+later+-+July+2007.htm
(MFA, 12.07.07)
Querverweis: Zweiter Libanonkrieg
Hamas veranstaltet Wehrlager für Kinder
Die Terrororganisation Hamas hat für die Kinder Gazas eine besondere Beschäftigung für den Sommer vorbereitet - Terror-Sommerlager. "Kommt zu den Sommerlagern für Islam, Religion und Spass", lädt die Organisation die Kinder und Jugendlichen ein – und sie kommen in Massen. Neben einem Besuch im Zoo beinhaltet der versprochene Spass auch Schiessübungen, Auseinanderlegen und Zusammenbauen von Waffen und Grundkenntnisse im Umgang mit Sprengkörpern.
Das Sommerprojekt der Hamas, das unter dem Namen "Freiheit für die Gefangenen" läuft, hat vor etwa zehn Tagen begonnen. Dutzende Sommerlager sind über den gesamten Gaza-Streifen verteilt, für jedes wurden wiederum einige Dutzend Kinder, "rekrutiert". Insgesamt beteiligen sich Hunderte, wenn nicht Tausende von palästinensischen Kinder an den Wehrlagern.
Die Sommerlager der Hamas finden in Moscheen und religiösen Schulen statt, abseits des Blickfelds der Medien, denen verboten ist, über das, was drinnen vor sich geht, zu berichten. Überhaupt wird streng darauf geachtet, dass über die genauen Inhalte der Schulungen nichts nach draussen dringt.
(Ma'ariv NRG, 11.07.07)
Israel und Indien intensivieren Kooperation bei Raketentechnik
Laut einem Bericht der US-amerikanischen Zeitschrift "Defense News" haben sich Israel und Indien darauf geeinigt, ihre Zusammenarbeit im Bereich der Raketenentwicklung zu vertiefen und den Ausbau des Anti-Raketen-Systems "Barak" vereinbart, um die Reichweite der Raketenabwehr zu erhöhen. Das neue System soll für die indische Luftwaffe entwickelt werden und einen Kostenrahmen von geschätzten 300 Mio. US-Dollar haben.
Eine israelische Quelle sagt dazu: "Wir haben uns darauf geeinigt, das laufende Programm (Barak NG – Next Generation) auszubauen und die Reichweite der Raketen zu steigern, um somit eine grössere Bandbreite an Bedrohungsszenarien adressieren zu können."
(Globes, 10.07.07)
50 000 bei Tel Aviver Solidaritätskonzert für Sderot
Rund 50 000 Menschen haben sich im Laufe des gestrigen Abends zum dem Konzert auf dem Rabin-Platz im Zentrum Tel Avivs eingefunden, das Kobi Oz, Frontmann der Rockband "Teapacks" unter dem Motto "Wir sind alle Sderot" in Eigeninitiative organisiert hatte, um "Israel aus der Gleichgültigkeit herauszureissen" und an die Solidarität mit den Bürgern der südisraelischen Stadt Sderot zu appellieren, die seit Jahren unter andauerndem Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen leiden. Ausser Oz, der selber in Sderot geboren wurde, und seiner Band traten noch Shlomo Artzi und zahlreiche andere Grössen der israelischen Musikszene auf.
(Yedioth Ahronoth, 10.07.07)
Fünf Qassam-Raketen im westlichen Negev eingeschlagen
Insgesamt fünf Qassam-Raketen sind gestern aus dem Gaza-Streifen in den westlichen Negev abgeschossen worden und an verschiedenen Stellen innerhalb des Kreises Sha'ar Hanegev niedergegangen.
Eine der Raketen landete auf dem Campus des Sapir-Colleges und beschädigte eine Baustele für neue Unterrichtsräume. Damit ist das College bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen Opfer eines Raketenangriffs geworden. Die anderen Raketen landeten an der Gavim-Kreuzung, nahe dem Kibbitz Nir-Am und nahe der Ortschaft Yahini. Verletzt wurde dabei niemand.
(Ha’aretz, 09.07.07)
11 Mörsergranaten landen im westlichen Negev
Insgesamt 11 Mörsergranaten sind heute aus dem Gaza-Streifen auf israelisches Territorium abgeschossen worden. Der Beschuss begann gegen 11.00 Uhr, als Palästinenser fünf Mörsergranaten auf den Übergang Kerem Shalom abfeuerten. Zwei Anlagen wurden beschädigt, verletzt wurde niemand. Im Laufe des frühen Nachmittags gingen sechs weitere Granaten in Gemeinden des westlichen Negev nieder, wobei kein Sach- oder Personenschaden entstand.
Gestern hatte gerade noch der italienische Ministerpräsident Romano Prodi die Stadt Sderot besucht, die seit langem im Fadenkreuz des Qassam-Raketenbeschusses aus dem Gaza-Streifen steht. Der Staatsgast zeigte sich schockiert angesichts der Situation vor Ort und meinte: "Es ist unmöglich so zu leben."
(Yedioth Ahronoth, 10.07.07)
Aus dem wöchentlichen Kabinettskommunique
Auf der wöchentlichen Kabinettssitzung der israelischen Regierung am gestrigen Sonntag (08.07.07) standen u.a. die folgenden Punkte auf der Tagesordnung:
- Ministerpräsident Olmert kündigte an, dass die Regierung eine verantwortungsbewusste Wirtschaftspolitik mit "sozialem Mitgefühl" fortsetzen werde.
- Das Kabinett beschloss, zur Stärkung der Beziehungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und als Geste des guten Willens gegenüber PA-Präsident Mahmoud Abbas die Freilassung von etwa 250 palästinensischen Häftlingen zu empfehlen. Gemäss früheren Kabinettsbeschlüssen sollen jedoch keine Häftlinge, die noch nicht zwei Drittel ihrer Haft abgesessen haben, entlassen werden.
Ein neu einzurichtender Ministerausschuss unter dem Vorsitz von MP Olmert soll sich mit den Einzelheiten der Häftlingsfreilassung beschäftigen. Ihm werden ausser Olmert, Aussenministerin Tzipi Livni, Verteidigungsminister Ehud Barak und Vize-Premier Haim Ramon noch die Minister Shaul Mofaz, Eli Yishai, Avigdor Liebermann, Meir Sheetrit, Daniel Friedmann und Rafi Eitan angehören.
- Das Kabinett beschloss die folgenden Änderungen im Staatshaushalt 2007:
a) Zusätzliche 1.3 Milliarden Shekel sollen für die Bildungsreform (456 Millionen), Sicherheitsausgaben (400 Millionen) und die Heimatfront (344 Millionen) u.a. bereitgestellt werden.
b) Um dies zu decken, wird die Budgetbasis für die Regierungsministerien um sechs Prozent gesenkt. Nicht betroffen sind durch die Abstriche u.a. die folgenden Posten: Höhere Bildung; Sozialfürsorge; Gesundheitsversicherung; Gemeindebehörden; Infrastrukturmassnahmen im Norden sowie in Sderot und anderen Gemeinden nahe dem Gaza-Streifen; Klassenzimmerausbau; Wirtschaftsaufbauhilfe für Jerusalem.
- Das Kabinett begrüsste einen Gesetzentwurf zur Unterstützung von Hochschulstudenten, die als Reservisten in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften dienen.
Das Kabinettskommunique in englischer Sprache finden Sie: hier
(MFA, 08.07.07) |
Botschaft spendet Computermonitore für Kinderzentrum
Seit Jahren nehmen israelische Kinder und Jugendliche am "Eurocamp für Kids" des Landesverbandes Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen-Anhalt (KIEZ) teil. Vertreter der Botschaft des Staates Israel in Berlin haben dadurch die Arbeit des KIEZ mit sozial schwachen und benachteiligten Kindern kennen und schätzen gelernt. Um ihren Respekt vor der Organisation in praktische Unterstützung umzusetzen, hat die Botschaft ihr nun 50 ausrangierte Computerbildschirme gespendet.
Am Mittwoch dieser Woche haben Ilan Mor, Gesandter des Staates Israel in Berlin (auf dem Bild 1. von rechts), und Yoel Lion, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft (auf dem Bild 2. von rechts), der KIEZ-Chefin Christiane Brandenburg die Bildschirme bei einer kleinen Zeremonie im Garten der Botschaft übergeben.
(Botschaft des Staates Israel, 13.07.07)
Aktien seit dem Libanon-Krieg um 40 Prozent gestiegen
Ein Jahr nach dem Ende des zweiten Libanonkriegs zeigt sich deutlich, das Israel eine starke und belastbare Wirtschaft hat. Die pessimistischen Einschätzungen zu Beginn der Kampfhandlungen hinsichtlich der zu erwartenden Ausgaben und der Verlangsamung des Wachstums haben sich nicht materialisiert. Trotz der starken Abwärtsreaktionen der Märkte in den ersten Tagen der Auseinandersetzungen fanden die Aktienmärkte schnell in die Wachstumsspur zurück und erholten sich schnell vom anfänglichen Schock.
Der Zeitraum vom Beginn des Krieges bis zum heutigen Tag bescherte den Investoren einen Anstieg um 40 Prozent. Der Aktienindex TA 25-Blue Chips kletterte von 815 auf 1.140 Punkte.
Der Krieg bewies ausserdem, dass ausländische Investoren nicht so schnell abgeschreckt werden und Israel als eine Wirtschaft mit ausgezeichneten makroökonomischen Ergebnissen und nachhaltigem Gewinn-Potential, trotz der verschiedenen Sicherheitsrisiken und Gefahren gesehen wird.
Das vergangene Jahr war durch eine Rekordzahl von Aktienemissionen vor allem bei Anleihen gekennzeichnet. Der Index für Unternehmensanleihen stieg um 6,5 Prozent im vergangenen Jahr und wurden damit nur noch von den Regierungsanleihen übertroffen, die um mehr als 7,3 Prozent stiegen. Im selben Zeitraum sank der Wert des Dollars um 3,7 Prozent gegenüber dem Shekel (NIS) und die Zinsen liegen bei 3,5 Prozent. Die grössten Gewinner an den Aktienmärkten waren Papiere von Immobiliengesellschaften. Der Real Estate-15 Index legte im vergangen Jahr um 53 Prozent zu.
(Ha’aretz, 11.07.07)
Topterrorist der Tanzim in Nablus verhaftet
In Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und der Allgemeinen Sicherheitsbehörde (SHABAK) hat ein Spezialkommando der israelischen Armee gestern Morgen in Nablus den führenden Kopf mehrerer Zellen der Terrororganisation Tanzim, einem Ableger der Fatah, verhaftet, die in der Stadt operierte. Ausserdem wurden während des Einsatzes ein weiterer Tanzim-Funktionär gefangen genommen sowie zwei Maschinenpistolen samt fünf Munitionsgürteln sichergestellt.
Der Topterrorist Nidal Tahsin Darwish wurde von der Hisbollah und Elementen im Gaza-Streifen finanziert. Die ihm unterstehende Infrastruktur war in Hunderte von Bombenanschlägen, Entführungen, Selbstmordattentaten und Schussattacken verwickelt, denen Dutzende von israelischen Soldaten zum Opfer fielen. Einer der Spitzenfunktionäre der Organisation, Amin Lubadeh, war der führende Hersteller von Bomben und Sprengstoffgürteln in Samaria und lenkte zahlreiche Terroranschläge in Israel, bevor er während eines Verhaftungsversuchs im April getötet wurde.
Zu den Anschlägen, die von Fakias Infrastruktur durchgeführt wurden, zählen auch das Bombenattentat vom 17. Juli 2006, bei dem Stabsfeldwebel Oshri Damri getötet wurde, und ein weiteres am 28. Juni 2007, bei dem ein ZAHAL-Offizier schwer verletzt wurde.
(MFA, 10.07.07)
Olmert zu direkten Friedensverhandlungen mit Syrien bereit
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat den syrischen Präsidenten Bashar Assad zu direkten Friedensverhandlungen zwischen beiden Ländern aufgerufen und davon abgeraten, auf amerikanische Vermittlung zu warten. "Bashar al-Assad, Sie wissen, dass ich zu direkten Gesprächen mit Ihnen bereit bin", sagte Olmert gestern in einem Interview mit dem saudi-arabischen Fernsehsender Al-Arabiya. "Sie sagen, dass Sie Verhandlungen durch die Amerikaner wollen. Aber diese wollen sich nicht mit Ihnen zusammensetzen. Ich bin bereit, mich mit Ihnen zusammenzusetzen und über Frieden zu reden, nicht über Krieg."
Auf syrischer Seite zeigt man sich abwehrend gegenüber Olmerts Offerte. So äusserte der Parlamentsabgeordnete Mouhmad Habash: "Syrien glaubt nicht, dass Olmert daran interessiert ist, ernsthafte Kontakte zu einem wirklichen Frieden aufzunehmen."
Avi Dichter, Israels Minister für innere Sicherheit, betont unterdes, dass Olmert es ernst mit seinem Gesprächsangebot meine. Dichter ist jedoch wenig optimistisch, dass Assad – nicht zuletzt aufgrund seines Bündnisses mit dem Iran – einer Wiederaufnahme der Gespräche zustimmen würde. "Bashar Assad hat offensichtlich andere Pläne als Frieden mit Israel zu schliessen. Und nun werden wir zuhören und warten."
(Ha’aretz/Walla, 10.07.07)
Livni trifft Fayyad
Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Aussenministerin Israels Tzipi Livni hat sich gestern zum ersten Mal seit seiner Ernennung mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fayyad getroffen, der auch als Aussenminister der Palästinensischen Autonomiebehörde fungiert. Das Gespräch konzentrierte sich hauptsächlich auf die gegenwärtige Situation innerhalb der PA und Wege, das Leben der palästinensischen Bevölkerung zu erleichtern ohne Israels Sicherheit zu gefährden.
Livni stellte fest, dass die neue palästinensische Regierung unter der Führung von Fayyad sich offensichtlich dazu verpflichtet fühle, die Lebenswirklichkeit in der Region zu verändern. Die beiden diskutierten auch die Art und Weise, in der die arabische Welt den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern stärken und damit den politischen Friedensprozess unterstützen könnte.
In einer heute veröffentlichten Verlautbarung bemerkte die Aussenministerin u.a.:
"Ich bin der Überzeugung, dass die Bildung der neuen palästinensischen Regierung dazu beitragen kann, eine bessere Zukunft für Palästinenser und Israelis zu schaffen. Ich bin beeindruckt von der Entschlossenheit Salam Fayyads, von der Art und Weise, wie er die Dinge sieht und von seinem Verständnis sowohl hinsichtlich der Gelegenheit, die sich für uns alle bietet, als auch hinsichtlich der Bedrohungen von Seiten der Hamas und anderer Extremisten im Gaza-Streifen, denen wir alle gegenüberstehen. Es besteht eine Gelegenheit, mit der neuen Regierung voranzukommen, die es vorher nicht gab, als die palästinensische Regierung von der Hamas geführt wurde – einer Organisation, die jegliche Art der Koexistenz zurückgewiesen und Terror angewendet hat, nicht um das palästinensische Volk zu vertreten, sondern um religiös-ideologische Ziele zu verfolgen.
Es war dies nicht mein erstes Treffen mit ihm, aber es war mein erstes Treffen nach der Bildung der neuen palästinensischen Regierung, und ich glaube, dass wir das gleiche Verständnis und die Entschlossenheit teilen, die Situation zu ändern. Wir haben vereinbart, uns regelmässig zu treffen, um die Dinge voranzubringen."
(MFA, 09.07.07)
OSZE-Delegierte missbilligen den britischen Boykottversuch
Parlamentsabgeordnete aus 56 Staaten haben gestern auf der diesjährigen Jahreskonferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eine Erklärung unterstützt, die Initiativen zur Boykottierung Israels und an vorderster Stelle den britischen Hochschulboykott gegen Israel missbilligt. Die Mehrheit der Delegierten stimmte für den entsprechenden Resolutionsvorschlag, in dem es heisst: "Die Konferenz drückt ihre Besorgnis über die Versuche aus, israelische Einrichtungen und Individuen zu boykottieren, Investitionen zu stoppen und Sanktionen gegen sie zu verhängen."
Der Resolutionsentwurf wurde von deutschen Parlamentsabgeordneten initiiert. Parlamentsabgeordnete aus Dänemark und Grossbritannien stellten sich gegen ihn. Die Knesset-Abgeordnete Kolet Avital (Avoda), die als israelische Beobachterin an der Konferenz teilnahm, zeigte sich überrascht ob der grossen Mehrheit, die sich für die Missbilligung aussprach.
(Ha’aretz, 09.07.07)
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