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Nachrichten-Extra 30. Juli - 5. August 2006

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Update 6. August 2006:

Reuters hat das kritisierte Bild mittlerweile von seiner Website entfernt und durch die unten abgebildete Anzeige ersetzt.
In der Bildunterschrift zur Anzeige bestätigt Reuters die Manipulation des Bildes mittels Foto-Software.

Wie Reuters mitteilte, wurde der freiberufliche Fotograf (und Fälscher) Adnan Hajj davon in Kenntnis gesetzt, dass die Agentur keine Bilder mehr von ihm veröffentlichen werde.

Bildmanipulation bei reuters

Weiterführender Link

(IsraelNet, 6.8.)


Bilder lügen nicht. Oder doch?

Verschiedene Quellen vermuten Bildmanipulationen bei der Agentur Reuters.
Geklonte Rauchschwaden und Häuser - Photoshop lässt grüssen.

Fake:

Fake

Original:

Original

Weiterführende Links

(IsraelNet, 5.8.; aktualisiert mit Original-Bild, 6.8.)

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Karte zeigt Ausmass der Zerstörung in Beirut: Nur 1% zerstört

Gebiete mit militärischer und logistischer Infrastruktur der Hisbollah, die in Beirut getroffen wurden.

(Bild: IDF, Stand: 21.7.06)

Die zerstörten Gebiete sind dunkelgrau markiert:
Oben: Landebahnen für Waffentransporte und einige Brennstofflager
Unten links: Kommando- und Kontrollzentrale der Hisbollah, Waffenlager

Grössenvergleich:
Unten rechts: Die Pferderennbahn von Beirut

Karte von Beirut

Manche Medienberichte erwecken den Eindruck, als läge die gesamte Stadt in Schutt und Asche. Tatsächlich wurden 99% Beiruts nicht angegriffen. Nur Kommando-Zentralen und Waffenlager der Hisbollah wurden angegriffen: Weniger als 1% der Stadt.

(Botschaft des Staates Israel, 3.8.)

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Auszüge aus der Rede von Verteidigungsminister Amir Peretz (Arbeitspartei) in der Knesset, 31.7.06

Nicht nur die israelische Armee und die Sicherheitskräfte werden hier auf den Prüfstand gestellt, sondern die gesamte israelische Gesellschaft. Es gibt nicht nur Fragen über den Einsatz militärischer Stärke, sondern auch Fragen über den Gebrauch unserer moralischen Stärke.

Und ich möchte hier bezeugen, dass die Kämpfer, die ich getroffen habe, voller Motivation und voller moralischer Stärke sind, und dass jeder einzelne von uns auf sie stolz sein kann. Ich weiss, wie schwer es ist, über Moral zu sprechen, wenn man die Bilder von Kindern sieht, die an der Kriegsfront getötet werden. Ich weiss, wie schwer es ist, über humanitäre Gesten zu sprechen, während Bilder von Hunderttausenden von Flüchtlingen, die sich vom Süden in den Norden begeben, die Nachrichten beherrschen.

Erst vor einigen Wochen traf ich einen Kämpfer, der von einer Operation im Gazastreifen zurückkam.
Er erzählte, dass er einen Terroristen gesehen hatte, der in einer Hand ein RPG-Geschoss festhielt und an der anderen ein Kind. Er beschloss, nicht auf den Terroristen zu schiessen. Und ich habe ihn gefragt: „Warum hast du so entschieden?“ Er sagte: „Ich hatte Angst, dass das Kind verletzt wird. Den Terroristen treffe ich vielleicht in der nächsten Gasse wieder.“ Das ist Moral, das ist ein moralischer Code, der verwurzelt ist und jeden einzelnen Soldaten erreicht. Mancher würde fragen, warum er nicht auf ihn geschossen hat. Und mancher würde sagen, dass man das Risiko hätte eingehen müssen. Ich bin stolz auf diesen Soldaten, stolz auf seine Entscheidung.

Ich möchte kategorisch klarstellen: Kein israelischer Pilot oder Kommandeur würde einen Befehl geben, unschuldige Zivilisten zu treffen. Wenn wir die Absicht haben, ein Munitionsdepot in einem Haus zu treffen, in dem eine Familie wohnt, bemühen sich israelische Nachrichtendienste, die Telefonnummern dieser Familien herauszufinden, rufen sie zwei Stunden vorher an und rufen sie auf, ihr Haus zu verlassen, um nicht getroffen zu werden. Trotzdem werden Menschen manchmal getötet. Es ist eine Kampfzone, und die Terrororganisationen wissen, dass sie durch ihre Präsenz in Wohngebieten zu Opfern unter der Zivilbevölkerung führen werden.

Ich bedauere das Ergebnis des Zwischenfalls in Kafr Qana. Wir bedauern, wenn wir einen Erwachsenen oder ein Kind treffen, und wir werden weiterhin alles dafür tun, damit dies verhindert wird. Wir werden nicht zögern, diesen Vorfall, der so viele Menschenleben gefordert hat, zu untersuchen, um so etwas in Zukunft zu vermeiden. Wir tun das nicht, um bei jemandem guten Eindruck zu machen. Wir tun das für uns, für unser moralisches Gewissen.

(Botschaft des Staates Israel, 2.8.)

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