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Humanitäre Hilfslieferungen nach Gaza

Operation Cast Lead

מבצע עופרת יצוקה • Operation Cast Lead • Operation Gegossenes Blei

Humanitäre Hilfe für Gaza

Israel sorgt weiter unermüdlich für die Zufuhr von humanitären Hilfsgütern in den Gaza-Streifen. Auch am Mittwoch waren die Übergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sowie der Treibstoff-Terminal Nahal Oz geöffnet. Über den Tag fuhren 195 Lastwagen mit 5367 Tonnen Hilfsgütern nach Gaza. Ausserdem wurden 441 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza und 188 Tonnen Kochgas transferiert.

Seit dem Beginn der einseitigen Waffenruhe sind bereits 68 984 Tonnen Hilfsgüter und 5 264 300 Liter Treibstoff nach Gaza geliefert worden.

(MFA, 05.02.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Trotz der wiederholten Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen sorgt Israel unermüdlich für die Zufuhr von humanitären Hilfsgütern in das Palästinensergebiet. Auch am Dienstag waren die Übergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sowie der Treibstoff-Terminal Nahal Oz geöffnet. Über den Tag fuhren 218 Lastwagen mit 6106 Tonnen Hilfsgütern nach Gaza. Ausserdem wurden 446 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza und 250 Tonnen Kochgas transferiert.

Seit dem Beginn der einseitigen Waffenruhe sind bereits 63 617 Tonnen Hilfsgüter und 4 823 300 Liter Treibstoff nach Gaza geliefert worden.

(MFA, 04.02.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Trotz der wiederholten Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen sorgt Israel unermüdlich für die Zufuhr von humanitären Hilfsgütern in das Palästinensergebiet. Auch am Montag waren die Übergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sowie der Treibstoff-Terminal Nahal Oz geöffnet. Über den Tag fuhren 194 Lastwagen mit 5354 Tonnen Hilfsgütern nach Gaza. Ausserdem wurden 391 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza und 254 Tonnen Kochgas transferiert.

Seit dem Beginn der einseitigen Waffenruhe sind bereits 57 511 Tonnen Hilfsgüter und 4 377 300 Liter Treibstoff nach Gaza geliefert worden.

(MFA, 03.02.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Trotz des Raketen- und Mörserbeschusses gehen die Hilfslieferungen von Israel aus in den Gaza-Streifen unermüdlich weiter. Auch am Sonntag waren die Übergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sowie der Treibstoff-Terminal Nahal Oz geöffnet. Über den Tag fuhren 179 Lastwagen mit 4656 Tonnen Hilfsgütern nach Gaza. Ausserdem wurden 264 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza und 95 Tonnen Kochgas transferiert.

Seit dem Beginn der einseitigen Waffenruhe sind bereits 52 157 Tonnen Hilfsgüter und 3 277 300 Liter Treibstoff nach Gaza geliefert worden.

(MFA, 02.02.09)

Das israelische Finanzministerium teilt mit, dass auf (Güter-) Spenden für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) kein Einfuhrzoll erhoben wird. Es wird jedoch Wert darauf gelegt, dass die Waren nach der Zollkontrolle unverzüglich und ohne Zwischenlagerung in Israel in die Autonomiegebiete gebracht werden.

(Botschaft des Staates Israel, 02.02.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Weiterhin fliessen täglich humanitäre Hilfslieferungen von Israel nach Gaza. Auch gestern waren die Übergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sowie der Treibstoff-Terminal Nahal Oz in Betrieb. Über den Tag führen 174 Lastwagen mit 4701 Tonnen Hilfsgütern in den Gaza-Streifen. Ausserdem wurden 45 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza geliefert. Nach umfassenden Wartungsarbeiten transportierte das Förderfliessband in Karni 3116 Tonnen Getreide.

Seit Beginn der Militäroperation sind insgesamt 74 979 Tonnen Hilfsgüter und 6 682 451 Liter Treibstoff von Israel aus in den Gaza-Streifen transferiert worden.

(MFA, 29.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Foto: IDFIm Rahmen von Israels andauernden humanitären Anstrengungen für Gaza sind am Montag die Grenzübergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sowie der Treibstoff-Terminal Nahal Oz sämtlich in Betrieb gewesen. Über den Tag fuhren 225 Lastwagen mit 6192 Tonnen humanitären Hilfsgüten in den Gaza-Streifen. Des Weiteren wurden 366 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza, 188 000 Liter Diesel für kommerzielle Zwecke und 122 Tonnen Kochgas für Privathaushalte geliefert. Über das Förderfliessband in Karni flossen 3800 Tonnen Getreide in den Küstenstreifen.

Seit Beginn der Militäroperation wurden insgesamt bereits 70 035 Tonnen humanitäre Hilfsgüter und 6 565 451 Liter Treibstoff in den Gaza-Streifen transferiert. Seit der einseitigen Waffenruhe vom 18.01. waren es 34 460 Tonnen und 2 746 900 Liter.

Aus Jordanien sind 33 Lastwagen mit etwa 210 ärztlichen Fachkräften und medizinischem Equipment in Gaza eingetroffen, um neben dem Shifa-Krankenhaus ein Feldlazarett zu bilden.

(MFA, 26.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Israel setzt seine Bemühungen um das Wohl der palästinensischen Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen weiter fort. Sowohl die Grenzübergänge Kerem Shalom und Erez als auch der Treibstoff-Terminal Nahal Oz waren am Sonntag in Betrieb. Der Übergang Karni blieb aufgrund von Wartungsarbeiten geschlossen.

Über den Tag fuhren 127 Lastwagen mit 2610 Tonnen Hilfsgüter nach Gaza. Ausserdem wurden 448 000 Liter Diesel und 137 Tonnen Kochgas transferiert. Am Montag soll ein jordanisches Feldlazarett mit etwa 210 Mitarbeitern im Gaza-Streifen eintreffen.

Seit Beginn der Militäroperation sind bereits 63 843 Tonnen humanitäre Hilfsgüter und 6 000 451 Liter Treibstoff in den Gaza-Streifen geliefert worden.

(MFA, 25.01.09)

Der UN-Untergeneralsekretär für Humanitäre Angelegenheiten, John Holmes, hat sich lobend über die Zusammenarbeit mit Israel geäussert: "Wir haben in den vergangenen paar Wochen eine gute Zusammenarbeit mit den israelischen Behörden gehabt, tatsächlich eine bessere als vor dem Ausbruch der Feindseligkeiten." Insgesamt war Holmes' Eindruck der eines "guten Willens auf der israelischen Seite".

(Reuters, 23.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Foto: IDFAuch am Mittwoch sind wieder in grossem Masse Hilfstransporte von Israel aus in den Gaza-Streifen gefahren. Die Grenzübergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sowie der Treibstoff-Terminal Nahal Oz waren geöffnet.

Über den Tag passierten 181 Lastwagen mit 5221 Tonnen humanitärer Hilfsgüter die Grenze nach Gaza. In Karni wurden 3600 Tonnen Getreide und Hülsenfrüchte transferiert, darunter Weizen, Kichererbsen, Linsen und Tierfutter. Von Nahal Oz aus wurden 456 000 Liter Diesel und 163 Tonnen Kochgas in den Küstenstreifen geschickt. Am Übergang Erez wurden 232 Doppelstaatsbürger evakuiert.

Seit Beginn der Militäroperation sind insgesamt bereits 53 647 Tonnen humanitärer Hilfsgüter auf 2084 Lastwagen sowie 3 162 351 Liter Treibstoff nach Gaza geliefert worden.

(MFA, 21.01.09)


Hilfslieferungen werden fortgesetzt

Foto: IDFDie Hilfslieferungen aus Israel in den Gaza-Streifen werden fortgesetzt. Über die Grenzübergänge Kerem Shalom, Karni und Erez wurden 6489 Tonnen Hilfsgüter auf 210 Lastwagen transferiert, über den Treibstoff-Terminal Nahal Oz flossen 443 000 Liter Diesel und 198 Tonnen Kochgas.

Seit Beginn der Militäroperation sind insgesamt bereits 48 426 Tonnen humanitärer Hilfsgüter und 2 706 351 Liter Treibstoff geliefert worden.

Nach wie vor ist am Übergang Kerem Shalom eine Webcam installiert, mittels derer sich die Vorgänge dort live beobachten lassen: http://w3.castup.net/castup/Kerem-Shalom/

Wie schon in den vergangenen Wochen sind dabei auch am Dienstag wieder Hilfstransporte dem Missbrauch durch palästinensische Terroristen anheim gefallen. Wie die jordanische Nachrichtenagentur Petra berichtet, überfielen bewaffnete Männer einen jordanischen Hilfskonvoi nach seiner Einfahrt in den Gaza-Streifen über den Übergang Kerem Shalom.

(MFA, 20.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Die humanitären Hilfslieferungen nach Gaza gehen unvermindert weiter. Die Grenzübergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sind am Montag allesamt in Betrieb gewesen. Über den Tag wurden 195 Lastwagen mit 4946 Tonnen mit Hilfsgütern auf ihrem Weg in den Gaza-Streifen abgefertigt. Über den Treibstoff-Terminal Nahal Oz flossen 537 100 Liter Diesel und 206 Tonnen Kochgas.

Seit Beginn der Militäroperation sind 41 937 Tonnen humanitärer Hilfsgüter auf 1693 Lastwagen sowie 2 263 351 Liter Treibstoff transferiert worden.

Weiterhin wird palästinensischen Patienten die Ausreise zur Behandlung in Israel erleichtert.

(MFA, 19.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza wird ausgeweitet

Foto: MFAIsraels Anstrengungen zur Unterstützung der Zivilbevölkerung des Gaza-Streifens sind über das Wochenende noch ausgeweitet worden. Am Sonntag wurde am Grenzübergang Erez von Sozialminister Yitzhak Herzog und Gesundheitsminister Yacov Ben Yizri eine Klinik eröffnet, die kranken oder verletzten Zivilisten aus Gaza ärztlichen Beistand leisten soll. Betrieben wird es vom israelischen Gesundheitsministerium und dem Roten Davidstern (Magen David Adom).

Die Klinik in Erez soll als Notaufnahmezentrum dienen, von dem aus die hilfebedürftigen Palästinenser dann an israelische Krankenhäuser überwiesen werden. Das medizinische Fachpersonal versteht sich auf Traumabehandlung, Orthopädie, Kindermedizin, Gynäkologie und andere Spezialgebiete.

Der folgende Film erläutert die neue Einrichtung: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=emergency-center-erez-V&ak=null

Unterdessen werden auch die Hilfstransporte nach Gaza unermüdlich fortgesetzt. Zwischen dem Beginn der Militäroperation vor drei Wochen und diesem Wochenende sind insgesamt 33 580 Tonnen Hilfsgüter auf 1365 Lastwagen von Israel in den Gaza-Streifen transferiert worden. 1 666 351 Liter Diesel flossen über den Treibstoff-Terminal Nahal Oz und den Übergang Kerem Shalom.

(MFA, 19.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Weiterhin fliessen täglich humanitäre Hilfslieferungen von Israel aus in den Gaza-Streifen. In den vergangenen beiden Tagen haben 174 Lastwagen mit 3790 Tonnen Hilfsgütern den Übergang Kerem Shalom passiert. Das Förder-Fliessband in Karni soll heute nach einem technischen Defekt wieder in Betrieb genommen werden.

Der Übergang Kerem Shalom - live: http://w3.castup.net/castup/Kerem-Shalom/

Seit Beginn der Militäroperation sind 1202 Lastwagen mit 29 112 Tonnen Hilfsgütern in den Gaza-Streifen gefahren.

Berichte in Bezug auf eine humanitäre Krise im Gaza-Streifen sollten insofern - ebenso wie die Zahl der zivilen Todesopfer - cum grano salis genommen werden. Die Bevölkerung Gazas wird von der Hamas als Geisel gehalten, und Manipulationsversuche sind vielfältig.

(MFA, 16.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Foto: IDFParallel zur Militäroperation im Gaza-Streifen unternimmt Israel unermüdliche Anstrengungen, um die humanitäre Hilfe für die dortige Zivilbevölkerung auszuweiten. Der humanitäre Zeitkorridor wird nach Absprache der offiziellen Koordinationsstelle (JHCC) und den militärischen Befehlshabern vor Ort ab heute um eine Stunde verlängert.

Am gestrigen Mittwoch haben 105 Lastwagen mit Hilfsgütern den Übergang Kerem Shalom passiert. Zusätzlich flossen 106 0000 Liter Diesel in den Gaza-Streifen.

Seit dem Beginn der Militäroperation sind 1136 Lastwagen mit 26 0000 Tonnen humanitärer Hilfsgüter in den Gaza-Streifen gefahren.

Der Übergang Kerem Shalom - live: http://w3.castup.net/castup/Kerem-Shalom/

Besondere Aufmerksamkeit erfährt auch die Stromversorgung des Küstenstreifens. Nachdem das Stromnetz wieder repariert worden ist, hat die Stromversorgung nun wieder eine Kapazität von etwa 80% erreicht. Dies wurde direkt von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL), der Palästinensischen Strombehörde und dem Internationalen Roten Kreuz koordiniert.

Der Kommandant des Südkommandos der israelischen Armee, Generalmajor Yoav Galant, hat ein eine spezielle Einheit ernannt, die die humanitären und infrastrukturellen Bemühungen im Gaza-Streifen unterstützt.

Israels Aussenministerin Tzipli Livni traf sich heute Morgen mit Jakob Kellenberger, dem Präsidenten des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes, und versicherte ihm:

"Israel ist sich der humanitären Situation im Gaza-Streifen bewusst und arbeitet gemeinsam mit Ihnen daran, sie so weit wie möglich zu verbessern. Wir erwarten, dass das Rote Kreuz auch der Bedrängnis der israelischen Zivilisten, die dem terroristischen Beschuss ausgesetzt sind, konkreten Ausdruck verleiht."

Kellenberger sagte, dass er Sderot besucht habe und das Rote Kreuz sich der Notlage der israelischen Zivilisten bewusst sei und diese nicht auf die leichte Schulter nehme.

(MFA, 15.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Über den Grenzübergang Kerem Shalom sind am Dienstag 102 Lastwagen mit Hilfsgütern und vier Lastwagen mit Treibstoff in den Gaza-Streifen gefahren. Insgesamt wurden 2310 Tonnen Lebensmittel, Medikamente und medizinisches Equipment und 156 000 Liter Diesel transferiert.

Der Treibstoff-Terminal Nahal Oz musste geschlossen bleiben, weil die israelische Armee dort einen Schmuggeltunnel aushob.

Seit Beginn der Militäroperation sind 24 356 Tonnen Hilfsgüter auf 1028 Lastwagen in den Gaza-Streifen geliefert worden.

Der Übergang Kerem Shalom - live: http://w3.castup.net/castup/Kerem-Shalom/

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat Sozialminister Yitzhak Herzog dazu ernannt, die humanitäre Hilfe für Gaza zwischen den verschiedenen Regierungsbehörden zu koordinieren. Damit sollen die humanitären Bemühungen im Gaza-Streifen noch gesteigert werden. Minister Herzog wird auch die Zusammenarbeit mit den internationalen Hilfsorganisationen koordinieren.

(MFA, 13.01.09)

Ein Arzt als Propagandist: Internationale Medien hofieren norwegischen Fanatiker

Eine der wenigen nicht-palästinensischen Stimmen aus dem Gaza-Streifen, die derzeit aus Fernsehern auf der ganzen Welt erschallen, ist die des norwegischen Arztes Mads Gilbert. Seit dem 31. Dezember hält sich der Mann in Gaza auf, angeblich, um dem Shifa-Krankenhaus medizinischen Beistand zu leisten. Freilich ist er so emsig damit beschäftigt, in internationalen Medien Israel für seine vermeintlichen Untaten anzuprangern, dass für chirurgische Eingriffe eigentlich keine Zeit mehr bleiben dürfte.

Gilberts Ansichten sollten jedoch - wenn überhaupt - nur mit Vorsicht genossen werden. In seinem Heimatland als radikaler Marxist bekannt, bereist er seit den 70er Jahren den Nahen Osten, um gegen Israel und die USA zu hetzen. Gemäss seiner Devise als Arzt - "Es gibt wenig in der Medizin, das nicht Politik ist" - kritisiert er die Organisation Ärzte ohne Grenze dafür, dass sie grundsätzlich Opfern auf beiden Seiten eines Konflikts hilft.

Wes Geistes Kind Gilbert in politischen Fragen ist, zeigt die Tatsache, dass er im September 2001 die Anschlage auf das World Trade Center in New York explizit rechtfertigte.

Mehr unter dem folgenden Link: http://www.camera.org/index.asp?x_context=2&x_outlet=35&x_article=1580 <Camera, 06.01.09>

(Botschaft des Staates Israel, 14.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

Archivfoto 05.01.09 (Foto: IDF)Am gestrigen Montag sind 3129 Tonnen mit humanitären Hilfsgütern von Israel in den Gaza-Streifen transferiert worden. Diese bislang grösste Lieferung seit Beginn der Militäroperation enthielt Lebensmittel, Medikamente und medizinisches Equipment. Insgesamt passierten 120 Lastwagen mit Hilfstransporten die Übergänge Kerem Shalom und Karni.

Zusätzlich flossen 27 Tonnen Getreide und Tierfutter über das Förderfliessband in Karni in den Gaza-Streifen. Seit Beginn der Militäroperation sind 926 Lastwagen mit 22 046 Tonnen Hilfsgütern in den Gaza-Streifen gefahren.

Am heutigen Dienstag werden voraussichtlich 100 bis 150 Lastwagen den Übergang Kerem Shalom passieren.

Unter dem folgenden Link lassen sich die Vorgänge am Übergang Kerem Shalom live verfolgen: http://w3.castup.net/castup/Kerem-Shalom/

Unter dem folgenden Link gibt es einen kleinen Kurzfilm: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=humanitarian120109V&ak=null

(MFA, 13.01.09)

Zu der Behauptung, dass sie am 08.01. Lastwagen der UN-Hilfsorganisation UNRWA beschossen hätten, teilen die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) mit:

"In Bezug auf gestern aufgestellte Behauptungen, wonach eine ZAHAL-Einheit einen UN-Lastwagen beschossen haben soll, hat eine Untersuchung von ZAHAL ergeben, dass die israelischen Truppen nicht auf den Lastwagen geschossen haben. Im Gegenteil dazu möchten die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte betonen, dass die bei dem Vorfall Verwundeten vom Roten Kreuz evakuiert und später zur ärztlichen Behandlung nach Israel gebracht wurden."

(MFA, 12.01.09)


Humanitäre Hilfe für Gaza

ArchivfotoSeit Beginn der Militäroperation im Gaza-Streifen hat Israel bereits 806 Lastwagenladungen mit 20 000 Tonnen humanitärer Hilfsgüter in das Gebiet transferiert. 435 der Lieferungen wurden von internationalen Hilfsorganisationen und ausländischen Regierungen gespendet. Im medizinischen Bereich wurden zudem 3000 Blutspenden aus Jordanien und je fünf Krankenwagen aus der Türkei und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Westjordanland geliefert.

449 Inhaber ausländischer Pässe wurden aus Gaza evakuiert, 34 Palästinenser durften zur ärztlichen Behandlung nach Israel einreisen.

Allein am Sonntag wurden 91 Hilfslieferungen am Übergang Kerem Shalom abgefertigt. Auch das Kraftwerk in Gaza ist wieder in Betrieb gegangen.

Am heutigen Montag werden voraussichtlich 105 Lastwagen den Übergang Kerem Shalom passieren. Erstmals seit Beginn der Operation ist auch der Übergang Karni für die Einfahrt von etwa 60 Hilfstransporten geöffnet worden. Über den Treibstoff-Terminal Nahal Oz werden erneut Kochgas (200 Tonnen) und Diesel (Etwa 30 000 Liter) in den Gaza-Streifen fliessen.

Unterdes häufen sich die Berichte, denen zufolge die Hamas Hilfslieferungen für die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen für ihre Zwecke requiriert. Gerade Mehl wird offensichtlich in grossem Masse von der Terrororganisation beschlagnahmt und dann zu Wucherpreisen an die Zivilbevölkerung weiterverkauft.

(MFA, 11./12.01.09)


Israelische Hilfs- und Schutzmassnahmen für die Bevölkerung in Gaza

Foto: IDFWie bereits gestern haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) im Rahmen der Militäroperation im Gaza-Streifen auch heute eine dreistündige Feuerpause eingelegt, um der palästinensischen Zivilbevölkerung die Versorgung mit Hilfsgütern zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sind abermals der Grenzübergang Kerem Shalom und der Treibstoff-Terminal Nahal Oz geöffnet worden.

Gestern haben etwa 80 Lastwagen mit 2068 Tonnen humanitären Hilfsgütern internationaler Organisationen die Grenze nach Gaza passiert. Ausserdem wurden 482 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza, 92 000 Liter Diesel für UN-Organisationen und 43 Tonnen Kochgase für Privathaushalte transferiert. Seit Beginn der Militäroperation sind bereits 15 000 Tonnen humanitärer Hilfsgüter in den Gaza-Streifen geflossen.

Über den Übergang Erez konnten etwa 700 ausländische Staatsangehörige den Gaza-Streifen verlassen.

Einen Film, der den Betrieb am Übergang Kerem Shalom veranschaulicht, finden Sie: hier (extern)

Foto: IDFGemäss dem Grundsatz, dass kein Kampf gegen die von der Terrororganisation Hamas als menschliche Schutzschilde missbrauchten Zivilisten im Gaza-Streifen geführt wird, hat die israelische Armee stets Warnungen an die palästinensische Bevölkerung verteilt, um es ihr zu ermöglichen, sich vor anstehenden Angriffen in Sicherheit zu bringen.

Um sicherzugehen, dass die Warnungen die Menschen erreichen, hat die israelische Armee Flugblätter abgeworfen, Telefonkampagnen gestartet und lokale Radio- und Fernsehstationen in Dienst genommen. Allein am Montag wurden bspw. 300 000 Flugblätter abgeworfen, in denen zu lesen war, dass Bewohner von Häusern, in denen Waffen und Munition lagern, ihre Häuser verlassen sollten.

(MFA, 08.01.09)

Eine Hintergrunddokumentation zum Missbrauch palästinensischer Zivilisten als menschliche Schutzschilde durch die Hamas findet sich unter dem folgenden Link: http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/pdf/hamas_e028.pdf


Humanitärer Korridor in Gaza

Hilfsgüter am Übergang Kerem Shalom (Foto: IDF)Um eine humanitäre Krise im Gaza-Streifen zu verhindern, hat Israels Ministerpräsident Ehud Olmert gestern entschieden, einem Vorschlag aus Sicherheitskreisen zu entsprechen und einen humanitären Korridor zur Unterstützung der Bevölkerung einzurichten. Demnach sollen bestimmte Gebiete für gewisse Zeit offen gehalten werden, damit sich die Bevölkerung mit Gütern versorgen kann.

Seit Beginn der Militäroperation hat Israel bekanntlich bereits hunderte Tonnen von Hilfstransporten in den Gaza-Streifen hineingelassen. Allein am Dienstag passierten 57 Lastwagen mit Lebensmitteln, Medikamenten und medizinischem Equipment den Übergang Kerem Shalom und brachten 1312 Tonnen Hilfsgüter in das Gebiet.

Auch die Reparatur von beschädigten Strom- und Wasserleitungen wird koordiniert.

Am Dienstag hat die Regierung eine offizielle Koordinationsstelle in Tel Aviv eingerichtet, an der Vertreter des Aussenministeriums und des Sicherheitsapparats mitarbeiten. Die internationalen Hilfsorganisationen sind dazu eingeladen worden, Vertreter zu entsenden, um die Zufuhr von Hilfsgütern in den Gaza-Streifen effektiv abstimmen zu können.

(MFA, 07.01.09)

Unter dem folgenden Link finden sich aktuelle Zahlen: http://www.theisraelproject.org/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=hsJPK0PIJpH&b=689705&ct=6479919


Humanitäre Hilfe für Gaza

Foto: IDFParallel zur Militäroperation der israelischen Armee koordiniert Israel die Lieferung von humanitären Hilfsgütern in den Gaza-Streifen. Gestern passierten 49 Lastwagen mit Lebensmitteln, Medikamenten und medizinischem Equipment den Übergang Kerem Shalom. Dazu gehörten 19 Transporte der Flüchtlingshilfswerks UNRWA, 12 Transporte des UN-Welternährungsprogramms (WFP) und drei Transporte des Roten Kreuzes.

Heute werden 50 bis 60 Lastwagen den Übergang in Richtung Gaza passieren.

Am Treibstoff-Terminal Nahal Oz wurden gestern 215 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza, 93 000 Liter Diesel für den Bedarf diverser UN-Organisationen und 50 Tonnen Kochgas für Privathaushalte in den Gaza-Streifen geleitet. Auch heute soll der Zufluss fortgeführt werden.

Der unter dem folgenden Link zu betrachtende Film veranschaulicht den humanitären Betrieb am Übergang Kerem Shalom: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=humanitarian05-V&ak=null

(MFA, 06.01.09)


Humanitäre Hilfslieferungen nach Gaza gehen weiter

Foto: IDFWährend die Militäroperation gegen die Terrororganisation Hamas andauert, ermöglicht Israel weiter humanitäre Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen. In der vergangenen Woche sind 10 000 Tonnen mit Hilfsgütern von Israel aus nach Gaza transferiert worden.Eine humanitäre Krise gibt es dort insofern nicht.

Heute ist der Übergang Kerem Shalom für die Durchfahrt von 80 Lastwagen mit Medikamenten, medizinischem Equipment und Lebensmitteln nach Gaza geöffnet worden. Dabei handelt es sich u. a. um Spenden aus Griechenland, Jordanien und Ägypten.

Über den Terminal bei Nahal Oz sollen heute etwa 200 000 Liter Treibstoff für das Kraftwerk in Gaza und anderen humanitären Bedarf fliessen. Das Depot war in der vergangenen Woche aus Sicherheitsgründen geschlossen worden.

Der Übergang Erez wurde für die Ausreise von etwa 2000 Personen mit ausländischen Pässen und die Einreise eines Ärzte-Teams des Roten Kreuzes geöffnet. Die ausländischen Staatsbürger aus Norwegen, Deutschland, den Philippinen, Polen, Rumänien, Spanien, Malta, Frankreich, Griechenland und Österreich können über die Allenby-Brücke nach Jordanien ausreisen.

Das Rote Kreuz hat mitgeteilt, dass es in Koordination mit den israelischen Behörden gelungen sei, den sicheren Transfer von Krankenwagen und einer Feuerwehrmannschaft zu organisieren. Auch Techniker, die die im Rahmen der Militäroperation beschädigten Wasser- und Stromleitungen im nördlichen Gaza-Streifen reparieren, sind begleitet worden.

Foto: MFAIsraels Aussenministerin Tzipi Livni hat sich am Sonntag mit den Leitern der humanitären Hilfsorganisationen getroffen und sie über die Einrichtung einer speziellen Koordinationsstelle des Aussenministeriums in Kenntnis gesetzt, das mit humanitären Anfragen umgehen und beim Lösen bestehender Probleme helfen soll. Die Vertreter der internationalen Organisationen begrüssten diesen Schritt und die Kooperation mit den israelischen Behörden.

Livni sagte in diesem Rahmen: "Leider werden die Krankenhäuser im Gaza-Streifen von der Hamas als Operationsbasen des Terrors missbraucht. Die Hamas operiert von innerhalb der Zivilbevölkerung aus und nutzt sie für ihre brutalen Zwecke. Daher ist sie verantwortlich für die Situation im Gaza-Streifen.

Anders als die Hamas betreibt Israel eine von Tag zu Tag grössere humanitäre Aktion, um der Bevölkerung Gazas angemessene Lebensbedingungen zu verschaffen. Israel führt einen Krieg gegen den Terror, nicht gegen die Menschen in Gaza, und es sind die Extremisten, die die Sorge der internationalen Organisationen und der internationalen Gemeinschaft ausschlachten, um Israel zur Einstellung der Militäroperation zu drängen."

(MFA, 04./.05.01.09)


Humanitäre Bemühungen werden trotz Raketenbeschuss weitergeführt

Die Lieferung von Hilfsgütern an die Zivilbevölkerung des Gazastreifens ist eine der ersten Prioritäten der politischen und militärischen Entscheidungsträger in Israel. Dies machen sowohl öffentliche Aussagen als auch praktische Taten deutlich. So wurden unter Anderem 20 Bewohner des Gazastreifens zu medizinischer Behandlung nach Israel evakuiert, darunter auch zwei verletzte Kinder. Auch grosse Mengen Hilfsgüter wurden in der vergangenen Woche in den Gazastreifen geliefert.

Die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und Staaten, die Hilfsgüter spenden, ist hervorragend und verläuft reibungslos. Mehr als 400 Lkw und damit mehr als 10 000 Tonnen medizinische Versorgungsgüter und Nahrungsmittel wurden in der vergangenen Woche über den Grenzübergang Kerem Shalom in den Gazastreifen geliefert. Derzeit werden damit mehr Güter in den Gazastreifen geliefert als während der fünf Monate der von der Hamas gebrochenen Waffenruhe.

Die Menge der übermittelten Güter ist abhängig von der Menge, die Hilfsorganisationen liefern können, und der Fähigkeit der Palästinenser, diese Güter abzufertigen. Grundsätzlich werden von israelischer Seite alle Hilfsgüter, deren Übermittlung beantragt wird, akzeptiert. Die Hilfsgüter wurden unter anderem von Jordanien, der Türkei, Ägypten und zahlreichen internationalen Organisationen gespendet.

Auf Bitten der Regierungen von Russland, Belarus, Moldau, Ukraine, Kasachstan, Norwegen, der Türkei und der Vereinigten Staaten von Amerika wurden am 2. Januar 2009 226 Ausländer und Inhaber doppelter Staatsangehörigkeiten aus dem Gazastreifen evakuiert.

(Verteidigungsministerium, 02.01.09)

Updates zur humanitären Hilfe unter: http://www.aid2gaza.blogspot.com/


Fortgesetzte humanitäre Hilfe

12 Palästinenser aus dem Gaza Streifen zur Behandlung in israelischen Krankenhäusern

Lieferung von 2500 Tonnen humanitärer Hilfsgüter in den Gaza-Streifen

Am 31. Dezember 2008 kamen 12 Palästinenser nach Israel, um sich dort in Krankenhäusern behandeln zu lassen. Unter ihnen befinden sich auch zwei Kinder, die bei den Militäroperationen verletzt wurden. Bei den meisten Personen handelt es sich um chronisch Kranke, die zur Behandlung nach Israel kommen, die ihnen im Gaza-Streifen nicht zur Verfügung steht.

Darüber hinaus führt Israel, trotz des anhaltenden Raketenbeschusses, seine humanitären Bemühungen in Koordination mit internationalen Organisationen, der Palästinensischen Behörde und zahlreichen Spendern fort. 93 Lastwagen, mit schätzungsweise 2500 Tonnen humanitären Hilfsmitteln, medizinischen Geräten und Medikamenten wurden durch den Kerem Shalom Fracht-Terminal überbracht. Das Welternährungsprogramm hat Israel informiert, dass es die Lieferung von Lebensmitteln nicht wieder aufnehmen wird, da ihre Lagerhäuser gut gefüllt sind und über ausreichend Lebensmittel für etwa zwei Wochen verfügen.
Gestern sind 60 LKW mit ca. 1360 Tonnen Hilfslieferungen und medizinischen Hilfsgütern durch Kerem Shalom gefahren, heute werden ca. 72 LKW kalkuliert.

Seit Beginn der Operation "Cast Lead" wurden rund 7500 Hilfstonnen auf Anfrage von Internationalen Organisationen, der Palästinensischen Behörde und verschiedenen Regierungen geliefert. Die Unterstützung weiterer Lieferungen, die in den nächsten Tagen erwartet werden, ist in Vorbereitung.

(MFA, 01.01.09)


Fortgesetzte humanitäre Hilfe

Israel bekräftigt nach wie vor, einzig und allein einen Kampf gegen die Infrastruktur der Hamas zu führen. Es handelt sich nicht um einen Krieg gegen die Bevölkerung des Gaza-Streifens, die zunehmend wahrnimmt, dass sie von ihrer Regierung im Stich gelassen wird und ebenfalls ein zunehmendes Interesse an einem Ende des Terrors der Hamas gegen Israel hat. Die Hamas ist zwar handlungseingeschränkt, doch durchaus in der Lage, den Terror gegen Israels Bevölkerung fortzuführen.

Foto: IDFDem gegenüber stehen die fortgesetzten Bemühungen Israels, sämtliche humanitären Hilfslieferungen aller humanitären Organisationen in den Gazastreifen zu ermöglichen, insbesondere auch in Koordination mit anderen Staaten und Organisationen. Seit Beginn der Operation sind so bereits über 200 LKW an Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen gefahren.

Alle Arten der Hilfslieferungen werden von israelischen Behörden gemeinsam mit den hilfsbereiten Staaten und Hilfsorganisationen koordiniert und in den Gaza-Streifen transportiert.

Filmaufnahmen von Hilfslieferungen, darunter auch 5 gespendete Krankenwagen von der Türkei:
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=humanitarian-aid-29.12-V&ak=null

Am heutigen Mittwoch, den 31. Dezember ist der Übergang Kerem Shalom durchgehend geöffnet. 106 LKW werden dort im Laufe des Tages passieren.

Darüber hinaus werden aktuell die humanitären Hilfsangebote von Katar, der Türkei, Jordanien, Russland und anderen Ländern koordiniert.

Gestern ist ein Flugzeug des Roten Kreuzes in Israel gelandet, das unter Anderem medizinische Ausrüstung für Operationssäle an Bord hatte. Heute wird ein norwegisches Flugzeug mit medizinischen Hilfsgütern landen, die in Folge eines Aufrufes der WHO gespendet wurden. Weitere 5 Krankenwagen wurden vom Roten Kreuz zur Verfügung gestellt.

Insbesondere der Transport von Lebensmitteln in den Gaza-Streifen wird in noch grösserer Menge als in den Wochen von vor Beginn der Operation fortgesetzt.

Die Gegend in der Nähe des Kraftstoff-Überganges Nahal Oz ist indes nach wie vor unter Beschuss der Hamas. Es ist unklar, wann dieser Übergang wieder geöffnet werden kann. Am 29. Dezember wurde dort Unteroffizier Lufti Nasraladin getötet.

Alle Berichte deuten darauf hin, dass im Gazastreifen ausreichende Vorräte an Medikamenten und Lebensmitteln vorhanden sind. Die Grenzübergänge zum Gazastreifen sind für den Transfer von humanitärer Hilfe aller internationaler Organisationen in voller Kooperation mit den israelischen Behörden und ohne jegliche Einschränkungen geöffnet.

Die Vorschläge für eine einseitige Waffenruhe sind nicht akzeptabel, da sie keine Garantie bieten, dass die Hamas ihre Raketenangriffe einstellt. Der Aufruf, eine "humanitäre Waffenruhe" einzuhalten, ist gegenstandslos, da die Grenzübergänge für den Transfer eingehender humanitärer Hilfe geöffnet sind.

Beendigung des Terrors bedeutet nicht nur die Einstellung des Raketenbeschusses, sondern auch die Einstellung des Waffenschmuggels und der militärischen Aufrüstung der Hamas.

(MFA, 31.12.08)


Humanitäre Hilfslieferungen nach Gaza

Foto: IDFAuch heute hat Israel den Übergang Kerem Shalom für Hilfslieferungen nach Gaza geöffnet. Voraussichtlich werden bis zum Nachmittag etwa 110 Lastwagen mit Hilfsgütern den Übergang passiert haben.

Unter anderem stehen 15 Lastwagen des UN-Weltgesundheitsprogramms mit Mehl, Getreide und Energiehappen, 23 Lastwagen der UN-Flüchtlingsorganisation UNRWA mit Milch, Zucker und Öl, sechs Lastwagen des Roten Kreuzes mit Medikamenten und medizinischem Equipment und 13 Lastwagen aus Jordanien mit Medikamenten und medizinischem Equipment bereit.

Ausserdem werden internationale Hilfslieferungen u. a. aus Katar und der Türkei koordiniert.

Unter dem folgenden Link findet sich ein Film zu den Hilfslieferungen: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=humanitarian-aid-29.12-V&ak=null

(MFA, 30.12.08)


Humanitäre Hilfslieferungen nach Gaza

Foto: IDFDer Übergang Kerem Shalom ist am Sonntagvormittag für humanitäre Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen geöffnet worden. Damit unterstreichen die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), dass sie sich ihrer Zusicherung verpflichtet fühlen, der palästinensischen Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen während der Operation Gegossenes Blei zu helfen.

23 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern sind auf Gesuch des Roten Kreuzes, der UNRWA, des UN-Welternährungsprogramms (WFP), des Gesundheitsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in Ramallah und privaten palästinensischen Geschäftsleuten in den Gaza-Streifen geschickt worden. Der Warentransfer soll die Woche über fortgeführt werden.

(ZAHAL, 28.12.08)