Abschlussbericht über den Krieg im Norden - in Zahlen
Durch die Angriffe der Hisbollah sind 162 Israelis ums Leben gekommen, unter ihnen 119 Soldaten, die bei der Verteidigung des Landes fielen.
3.970 Raketen, die aus dem Libanon abgefeuert wurden, schlugen seit Beginn des Krieges im Norden auf israelischem Territorium ein. 901 davon trafen Ortschaften. Dies geht aus einem Abschlussbericht des Norddistrikts der Polizei im letzten Monat hervor. Gemäss den Angaben wurden 43 Zivilisten durch Raketenangriffe getötet, 2.312 Zivilisten mussten in Krankenhäusern behandelt werden: 40 erlitten schwere Verletzungen, 59 mittelschwere und 546 erlitten leichte Verletzungen.
Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass 2.773 Personen einen Schock erlitten und in Krankenhäusern im Norden und in Behandlungszentren, die mehrfach besonders während der Kriegstage eingerichtet wurden, behandelt wurden. Es wurde ausserdem mitgeteilt, dass 311 Verletzte (Zivilisten und Soldaten) in Krankenhäuser stationär behandelt und längere Zeit im Krankenhaus bleiben mussten, darunter befanden sich 46 in schwerem Zustand, 72 litten unter mittelschweren Verletzungen, 193 unter leichten Verletzungen. Die meisten Verletzten, 86, wurden ins Krankenhaus Rambam in Haifa gebracht, wo auch die grösste Anzahl an Schwerverletzten - 27 - eingeliefert wurde.
2.457 Verletzte, Zivilisten und Soldaten, wurden vom Magen David Adom ("Roten Davidsstern") evakuiert. 70 wurden schwer verletzt, 115 mittelschwer, 807 leicht, 1465 erlitten einen Schock. Der Blutdienst des Roten Davidssterns sammelte im Laufe der Kämpfe 32.000 Blutkonserven, die den Krankenhäusern zur Behandlung der Verletzten übergeben wurden. Ca. 6.000 Freiwillige unterstützten den Roten Davidsstern im Norden des Landes und halfen bei der Behandlung der Verletzten. 1.004 Krankenwagen und 197 Ambulanzen zur Notbehandlung wurden während des Krieges eingesetzt.
Die schwersten Salven bekam die Stadt Kiryat Shmona ab: 1.012 Raketen schlugen in der Stadt und in der Umgebung ein. 372 davon, sowie fünf Mörsergranaten schlugen in bewohntem Gebiet der Stadt ein. Weitere 354 Raketen schlugen im Verwaltungsbereich der Stadt, auf dem Bergkamm im Westen ein. Insgesamt schlugen in der Stadt und ihrem Verwaltungsgebiet 731 Raketen ein. 25 Bewohner Kiryat Shmonas wurden verletzt, 81 erlitten einen Schock. Nach Angaben der Stadt wurden 2.003 Wohnungen beschädigt, 151 Autos wurden getroffen. Im Laufe des Krieges hielten sich von den insgesamt 24.000 Bewohnern noch ca. 6.000 Bewohner dort auf. Seitdem die erste Rakete am 31. Dezember 1968 in Kiryat Shmona einschlug, trafen 4.321 Raketen die Stadt.
In Zefat und Umgebung schlugen 471 Raketen ein. Die Stadtverwaltung teilte mit, dass 40 davon direkt Gebäude trafen. Ein Mensch wurde in der Stadt getötet, 170 wurden verletzt. Ausserdem teilte die Stadt mit, dass ca. 700 Wohnungen beschädigt wurden, wie auch 20 öffentliche Einrichtungen und 100 Autos. Im Laufe des Krieges blieben von den insgesamt 32.000 Einwohnern nur noch 10.000 bis 12.000 Bewohnern in der Stadt.
In Nahariya schlugen mehr als 300 Raketen ein, 95 davon trafen direkt Häuser. Aufgrund der enormen Schäden wurden die Häuser als Sicherheitsgefahr eingestuft. Weiterhin wurde über 1.500 Gebäude und mehr als 150 Fahrzeuge berichtet, die getroffen wurden. In Ma'alot-Tarshiah schlugen 77 Raketen ein, die mehr als 100 Häuser und Gebäude trafen. Schwerer Schaden entstand an einigen Fabriken im Industriegebiet der Stadt, auch wurden einige Fahrzeuge beschädigt.
In Carmiel und den Dörfern der Umgebung schlugen 176 Raketen ein. 15 Häuser der Stadt wurden als Sicherheitsgefahr eingestuft. Die Stadt teilte mit, dass bei der Entschädigungsbehörde 900 Klagen eingereicht wurden. In Akko und Umgebung schlugen 88 Raketen ein, 12 Raketen trafen direkt Häuser und beschädigten Dutzende Häuser in der unmittelbaren Umgebung. Aus Shlomi und in Dörfern und Moshavim der Bezirke Ma'ale Yosef und Mate Asher wurde über Dutzende Häuser und Gebäude berichtet, die von Raketen getroffen wurden.
Im Zuständigkeitsbereich der Polizei von Tiberias, der die Stadt selbst, Unter-Galiläa und Marar umfasst, schlugen 181 Raketen ein. Sechs von ihnen trafen direkt Gebäude. Ausserdem wurden eine Veranstaltungshalle und zwei Erziehungseinrichtungen getroffen. Einige Bewohner wurden durch Splitter leicht verletzt. Gemäss den Anfragen an die Entschädigungsbehörde wurden ca. 300 Wohnungen beschädigt.
In den Golanhöhen schlugen 139 Raketen ein, in der Westbank zwei. Es gab keine Berichte über Verletzte oder Schäden an Gebäuden und Eigentum in diesen Gebieten.
Es folgt die Auflistung der eingeschlagenen Raketen nach Ortschaften:
Kiryat Shmona - 1.012
Rosh Pina, Hazor HaGalilit, Yesod HaMa'ala - 159
Zefat - 471
Gebiet von Ma'alot-Tarshiah - 642
Nahariya - 808
Akko - 106
Mashgav - 11
Carmiel - 176
Shfaram - 5
Haifa - 93
Krayot (Vororte von Haifa) - 124
Tirat HaCarmel - 2
Zikhron Ya'akov - 1
Hadera - 2
Nazareth - 6
Nazereth Ilit - 1
Tiberias - 181
Afula - 7
Migdal HaEmek - 16
Beit Shean - 6
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Die Opfer
13. August
Madi Hiyat, 83, aus Yaara, wurde durch eine direkten Treffer, von einer aus dem Libanon abgefeuerten Rakete, in der Nähe der Stadt Shlomi getötet.
Lt. Eliel Ben Yehuda, 24, aus Kfar Tavor; StFw. Guy Chason, 24, aus Moshav Naama; OLt. Tzur Zarhi, 27, aus Moshav Nahalal; OFw. Yaniv Sheinbrum, 24, aus Mei Ami; OStFw. Amitai Yaron, 44, aus Zichron Yaacov; Fw. Peter Ochotsky, 23, aus Lod; StFw. Uri Grossman* (Bild: MFA), 20, aus Mevaseret Tzion; Fw. David Amar, 24, aus Kiryat Shmona; und OGefr. Yevgeny Timpoyev (Bild: MFA), 20, aus Rishon Letzion, wurden beim Einsatz in der Ayta al-Shaab Region von Antipanzerraketen getötet.
* Uri Grossman ist der Sohn des Schriftstellers David Grossman
12. August
Bei verschiedenen Bodenoperationen kamen insgesamt 23 Soldaten ums Leben. 84 Soldaten wurden verletzt. 13 erlitten schwere Verletzungen. Die Verwundeten wurden in verschiedene Krankenhäuser im Norden gebracht. Die Verluste wurden durch einen Panzer, der durch eine Sprengladung zerstört wurde, mehreren anderen Zwischenfällen, einem Unfall und dem Abschuss eines Kampfhubschraubers am Abend hervorgerufen.
Uffz. Tomer Amar (Bild: MFA), 19, aus Kfar Julis
Fw. Ido Garbovsky, 20, aus Rosh Ain
Uffz. Ya'ar Ben-Giat, 19, aus Nahsholim
OFw. Adam Goren, 21, aus Kibbutz Ma'abarot
OStFw. Karen Tendler (Bild: MFA), 26, aus Rehovot
Hptm. Shai Bernstein, 24, aus Be'er Sheva
Fw. Yonathan Ankonina, 21, aus Netanya
OGefr. Yigal Nisan, 19, aus Ma'aleh Adumim
OFw. Amasa Meshulmi, 20, aus Ofra
Fw. Yoan Zarbiv, 22, aus Tel Aviv
Fw. Alexander Bonimovitch, 19, aus Netanya
Hptm. Banya Rein, 27, aus Karnei Shomron
Uffz. Haren Lev, 20, aus Kibbutz Ma'ayan Baruch
Fw. Yossi Abitbol (Bild: MFA), 19, aus Gan Ner
OFw. Itai Steinberger, 21, aus Karmei Yosef
OFw. Tzachi Krips (Bild: MFA), 20, aus Kibbutz Hama'apil
Maj. Sammy Ben-Naim, 39, aus Rehovot
Uffz. Dan Breuer, 19, aus Beit Hilel
Maj. (res.) Nisan Shiloh, 36, aus Kibbutz Ivron
Fw. Yaniv Tamerson, 21, aus Tzipori
OStFw. Ron Mashiah, 33, aus Gadera
OFw. Oz Tzemah, 20, aus Maccabim
Hptm. Daniel Gomez, 25, aus Nechalim
11. August
Bei schweren Gefechten in der Stadt Rashef wurde StFw. Yehezkel Aharon (Bild: MFA), 32, aus Kfar Yedidya getötet.
10. August
Mariam Assadi, 26, und ihr Sohn Fathi Ahmed Assadi, 5, werden durch den direkten Einschlag einer Katyusha-Rakete in ihrem Haus im arabischen Dorf Dir el-Asad getötet.
Reservesoldat OStFw. Alon Smoocha, 35, aus Hod Hasharon wird getötet, als eine Granate seinen Panzer in der Gegend von el-Khiam im Südlibanon trifft. Maj. Nimrod Hillel, 32, aus Rosh Ha'ain, wurde in Labouna durch eine Antipanzerrakete getötet.
9. August
Bei vier verschiedenen Vorfällen im Südlibanon werden 15 Reservesoldaten getötet and 40 verletzt:
Ein Fallschirmjäger starb in A-Taibeh durch das Feuer der eigenen Truppen.
Neun Fallschirmjäger wurden durch eine Antipanzerrakete in Debel getötet.
Vier Reservisten wurden getötet, als ihr Panzer in Ayta al-Shaab von einer Antipanzerrakete getroffen wurde.
Ein Infanterist wurde durch eine Granate bei Marjayoun getötet.
Hptm. (res.) Gilad Stukelman, 26, aus Moshav Tamrat
Hptm. (res.) Yoni (Leon) Shmucher, 30, aus Bet Nehemiah
OStFw. (res.) Igor Kovalik, 26, aus Nazareth Illit
OFw. Adi Salim (Bild: MFA), 22, aus Beit Hashmonai
OStFw. (res.) Noam Goldman, 27, aus Tel Aviv
OStFw. (res.) David Shmidov, 25, aus Jerusalem
OFw. (res.) Nir Cohen, 22, aus Maccabim
OFw. (res.) Ben (Benjamin) Sela, 24, aus Koranit
Maj. (res.) Natan Yahav, 36, aus Kiryat Ono
OStFw. (res.) Asher Reuven Novik, 36, aus Kanaf
OStFw. (res.) Elad Dan, 25, aus Kibbutz Eilot
OStFw. (res.) Gilad Zusman, 26, aus Eli
OStFw. (res.) Idan Kobi, 26, aus Eilat
OStFw. (res.) Naor Kalo, 25, aus Kibbutz Maagan Michael
OStFw. (res.) Nimrod Segev, 28, aus Ramat Gan
8. August
Hptm. (res.) Gilad Balhasan, 28, aus Karmiel; und OFw. (res.) Yasmao Yalao, 26, aus Or Yehuda werden im südlibanesischen Dorf Labouna getötet.
In Bint Jbeil werden zwei Fallschirmjäger getötet: Fw. Oren Lifschitz (Bild: MFA), 21, aus Kibbutz Gazit, und OFw. Moran Cohen, 21, aus Kibbutz Ashdot Yaakov.
7. August
Fallschirmjäger OFw. Moshe (Malko) Ambao, 22, aus Lod wird in Bint Jbeil getötet. Maj. (res.) Yotam Lotan (Bild: MFA), 33, aus Kibbutz Beit Hashita und OFw. (res.) Noam Meirson, 23, aus Jerusalem werden durch eine Antipanzerrakete getötet.
OFw. Philip Mosko, 21, aus Maale Adumim, Rettungshelfer, wird im Gefecht mit der Hisbollah im Dorf Dibel, bei Bint Jbeil, getötet.
6. August
12 Reservesoldaten werden durch eine Katyusha-Rakete in der Nähe des Kibbutz Kfar Giladi, nördlich von Kiryat Shmona, bei der Vorbereitung auf ihren Einsatz getötet. Elf Namen wurden veröffentlicht:
Hptm. Eliyahu Elkariaf, 34, aus Moshav Granot
WCO Yosef Karkash, 41, aus Afula
StFw. Ziv Balali (Bild: MFA), 28, aus Kfar Sava
Warr.Ofc. Shmuel Halfon, 41, aus Bat Yam
OStFw. Daniel Ben-David, 38, aus Moshav Ahituv
OStFw. Shlomo Bucharis, 36, aus Moshav Sde Yitzhak
StFw. Marian Berkowitz, 31, aus Ashdod
StFw. Ro’i Yaish, 27, aus Herzliya
StFw. Yehuda Greenfeld, 27, aus Maale Michmas
StFw. Shaul Shai Michlowitz, 21, aus Netanya
HFw. Gregory Aharonov, 34, aus Or Akiva
StFw. Mordechai Abutbul, 28, aus Shlomi
Drei Personen werden getötet, als Raketen sieben Wohnungen in Haifa treffen: Hana Hamam, 62, Labiba Mazawi (Bild: MFA), 67, aus Haifa, Roni Rubinsky, 30, aus Kiryat Motzkin.
Dr. Tamara Lucca, 84, aus Haifa, stirbt bei einem Raketenangriff an einem Herzschlag.
5. August
Uffz. Or Shahar (Bild: MFA), 20, aus Kibbutz Yad Mordechai, wird durch eine Granate im Dorf Nabi al-Awadi in Südost-Libanon getötet.
HGefr. (res.) Kiril Kashdan, 26, aus Haifa, wird getötet, als einen Antipanzerrakete ein Gebäude im südlibanesischen Dorf Aita a-Sha'ab trifft.
Frida Kellner, 87, aus Kiryat Ata, starb im Luftschutzbunker an einem Herzschlag.
Fadiya Juma'a, 58, sowie ihre Töchter Samira, 30, und Sultana, 25, wurden im Hof ihres Wohnhauses im Beduinendorf Arab al-Aramshe getötet.
4. August
Schwere Angriffe haben am Freitagmittag den Norden Israels erschüttert. Grosse Raketen-Salven landeten in Carmiel (Galilee). Im Dorf Maghar starb die 27-jährige Manal Azzam (Bild: MFA) durch einen direkten Treffer. Eine Person wurde schwer verletzt. In Kiryat Shmona wurde ein öffentliches Gebäude zerstört. Am späteren Nachmittag wurden Bahaa al-Din Kareim, 35, und Muhammed Mana, 24, aus Majdal Krum in der Nähe von Carmiel bei Raketen-Angriffen von Splittern getötet. Am Morgen gab es vereinzelte Angriffe auf Nahariya, Kiryat Shmona und im Gebiet von Ma'alot. Am Mittag landete eine Rakete in Zefat.
OFw. Daniel Shiran (Bild: MFA), 20, aus Haifa, und OFw. Omri Haim Almakayes-Yaakobovitch, 20, aus Ramla, beide Mitglieder der Golani Brigade warden in der Nacht durch eine Antipanzerrakete im südlibanesischen Dorf Markabeh getötet. Hptm. (res.) Igor Rothstein, 34, aus dem Moschaw Poriah wird getötet. Rothstein war Arzt und meldete sich freiwillig zum Reservedienst.
3. August
Am Donnerstag schoss die Hisbollah 160 Raketen auf den Norden Israels. Dabei starben acht Zivilisten in Akko und Maalot:
Shimon Zribi, 44, und seine Tochter Mazal, 15; Albert Ben-Abu, 41; Arieh Tamam, 51, und sein Bruder Tiran, 31, alle aus Akko. Die Familie Zribi suchte in der vergangenen Woche Schutz in der Stadt Hadera, wo keine Raketen fallen. Ein Tag nach ihrer Heimkehr starben Vater und Tochter, als sie nach dem ersten Raketen-Hagel auf die Strasse gingen durch einen zweiten Angriff.
Bei Maalot-Tarshiha starben: Drei arabische Israelis aus Tarshiha, westlich von Akko: Shanati Shanati, 18, Amir Naeem (Bild: MFA), 18, und Muhammed Fa'ur, 17, starben auf der Flucht vor den Raketen.
Fünf schwer Verletzte wurden in das Krankenhaus von Nahariya eingeliefert, darunter ein 7-jähriges Kind und ein 18-jähriger. Zwei schweben in Lebensgefahr. 21 Personen wurden leicht verletzt, darunter ein zweijähriges Kind.
Uffz. Itamar Zur, 19, aus Be'er Tuvia; Uffz. Andrei Brudner (Bild: MFA), 18, aus Rishon Lezion; und Uffz. Alon Feintuch, 19, aus Kiryat Haim kamen ums Leben, als ihr Merkava-Panzer von einer Anti-Panzer-Rakete in Rajamin im Südlibanon getroffen wurde. OGefr. Yonatan Sharabi, 19, aus Petah Tikva wurde durch eine Anti-Panzer-Rakete in Taibeh getötet.
2. August
David Martin Lelchook, 52, aus Kibbuz Sa'ar, bei Nahariya, wurde durch eine Katyusha Rakete getötet, als er auf einem Fahrrad fuhr.
Uffz. Adi Cohen, 18, aus Hadera starb im Kampf gegen die Hisbollah in Aita a-Sha'ab in Südlibanon.
1. August
Lt. Ilan Gabai (Bild: MFA), 21, aus Kiryat Tivon, OFw. Yonatan Einhorn, 22, aus Moshav Gizmo, und OFw. Michael Levin, 21, aus Jerusalem, wurden bei Kämpfen mit der Hisbollah in Aita a-Sha'ab in Südlibanon getötet.
26. Juli
Acht Soldaten der Golani Brigade starben bei Kämpfen in Bint Jbeil: Maj. Ro'i Klein, 31, aus Eli; Lt. Amihai Merhavia, 24, aus Eli; Lt. Alexander Shwartzman, 24, aus Akko; Uffz. Shimon Adega (Bild: MFA), 21, aus Kiryat Gat; OFw. Edan Cohen, 21, aus Jaffa; OFw. Shimon Dahan, 20, aus Ashdod; OGefr. Ohad Klausner, 20, aus Bet Horon; und OGefr. Assaf Namer, 27, aus Kiryat Yam.
Fallschirmjäger Lt. Yiftah Shreirer, 21, aus Haifa, wurde durch eine Anti-Panzer-Rakete bei Maroun al-Ras getroffen.
25. Juli
Doua Abbas (Bild: MFA), 15, aus Maghar wurde von einer Katyusha-Rakete getroffen, als sie zuhause fernsah. Ihr Haus liegt in unmittelbarer Nähe zur Moschee des arabischen Dorfes. Eine 78-jährige Frau aus Haifa erlitt einen Herzschlag während eines Katyusha-Angriffs und starb auf dem Weg zum Bunker.
24. Juli
Lt. Lotan Slavin, 21, aus Hatzeva wurde durch eine Anti-Panzer-Rakete in seinemMerkava-Panzer getötet. OFw. Kobi Smileg (Bild: MFA), 20, aus Rehovot starb, als ein Panzer über eine mächtige Landmine fuhr.
Die Kampfpiloten Oberst Zvi Luft, 42, aus dem Kibbuz Hogla und OLt. Tom Farkash, 23, aus Caesarea, wurden getötet, als ihre Apache Kampfhubschrauber nördlich von Zefat verunglückten, als sie Bodentruppen in Südlibanon aus der Luft unterstützen.
23. Juli
Shimon Glicklich (Bild: MFA), 60, aus Haifa starb, als sie in ihrem Auto in Haifa unterwegs war.
Habib Isa Awad, 48, aus Iblin, wurde bei der Arbeit in ihrem Teppich-Laden in Kiryat Ata getötet.
20. Juli
Maj. Benjy Hillman, 27, aus Ra'anana; OFw. Rafanel Muskal, 21, aus Mazkeret Batya; OFw. Nadav Balua, 21, aus Carmiel; OFw. Liran Saadiah, 21, aus Kiryat Shmona; OFw. Yehonatan Wolsiuk, 21, aus Lahav, alle von der IDF-Einheit Egoz, wurden bei Feuergefechten nahe der Stadt Maroun al-Ras getötet.
Der IDF-Pilot Maj. Ran Yehoshua Kochva, 37, aus Beit Hanania wurde bei der Kollision zweier Apache (Cobra) Hubschrauber getötet.
19. Juli
Die beiden Brüder Ravia (Bild: MFA), 3, und Mahmoud Taluzi, 7, aus Nazareth, wurden am Mittwochnachmittag getötet, als Katyusha-Raketen mehrere Stadtteile der israelisch-arabischen Stadt Nazareth trafen. Die beiden Kinder spielten auf der Strasse, als die Rakete einschlug. Insgesamt wurden bei dem Angriff wurden 76 Personen verletzt, teilte die israelische Rettungsorganisation Magen David Adom mit.
OFw Yonatan Hadassi, 21, aus Kibbutz Merhavia und OFw. Yotam Gilboa, 21, aus Kibbutz Maoz Haim wurden bei Bodenoperationen im Avivim-Gebiet getötet.
18. Juli
Andrei Zelinsky (Bild: MFA), 36, aus Haifa, war mit seiner Frau und seiner 4-jährigen Tochter schon im Schutzraum, als er sich entschloss, noch einmal einige Kleider für seine Tochter zu holen. Andrei kam nicht zurück. Sein Haus wurde von einer Katyusha-Rakete direkt getroffen. Frau und Tochter hörten den Einschlag. Sie konnten später nur noch die Leiche im Krankenhaus identifizieren. Andrei immigrierte vor sechs Jahren aus der Ukraine nach Israel und arbeitete dort im High-Tech-Bereich. Am 31. Juli wäre er 37 Jahre alt geworden.
16. Juli
Acht Mitarbeiter der israelischen Eisenbahn wurden getötet, als eine Katyusha-Rakete ein Depot der israelischen Bahn in Haifa traf:
Shmuel Ben Shimon, 41, aus Yokneam Illit; Ashael Damti, 39, aus Kiryat Yam; Nissim Elharar, 43, aus Kiryat Ata; David Feldman, 28, aus Kiryat Yam; Rafi Hazan, 30, aus Haifa; Dennis Lapidos, 24, aus Kiryat Yam; Reuven Levy, 46, aus Kirat Ata und Shlomi Mansura, 35, aus Nahariya.
OFw. Osher Damari, 21, aus Emek Hefer wurde bei einer Explosion in Nablus getötet.
14. Juli
Omer Pesachov (Bild: MFA), 7, aus Nahariya, und seine Grossmutter Yehudit Itzkovitch, 58, aus Meron, wurden durch eine Katyusha-Rakete in Meron getötet.
13. Juli
Monica Seidman-Lehrer (Bild: MFA), 40, aus Nahariya, wurde getötet, als eine Katyusha-Rakete ihr Haus traf. Nitzan Rubin, 33, aus Safed, war auf dem Weg zu seinen Kindern, als er durch eine Rakete getötet wurde.
Fw. Yaniv Herschkowitz, 21, aus Haifa; Gefr. Shai Atias, 19, aus Rishon Lezion, StFw. Dov Sternshus, 37, aus Carmiel; OFw. Tal Amgar, 21, aus Ashdod, wurden durch eine Rakete iranischer Herkunft, die auf ihr Boot abgefeuert wurde, getötet.
12. Juli
OFw. (res.) Eyal Banin, 22, aus Be'er Sheva; HFw (res.) Shani Turgeman, 24, aus Tel Aviv; und OFw. (res.) Wissam Nazal, 27, aus Yanuch, wurden bei einem Hisbollah-Angriff an der nördlichen Grenze getötet. Bei diesem Zwischenfall wurden die beiden Soldaten Ehud
Goldwasser und Eldad Regev von der Hisbollah verschleppt.
Bei dem Versuch ihre gefallenen Kammeraden zu bergen, wurden fünf weitere Soldaten getötet:
Fw. Nimrod Cohen (Bild: MFA), 19, aus Mitzpeh Shalem; OFw. Alexei Kushnirsky, 21, aus Nes Tziona; Fw. Yaniv Baron, 19, aus Macabbim; Fw. Shlomi Yirmiyahu, 20, aus Rishon Letzion; Fw. Gadi Musayeb, 20, aus Akko.
Yehi zikhram baruch
(IsraelNet, 18.8.)
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Bewertung der Umweltschäden
Brände in den Wäldern und in offenem Gelände
Forste (Jüdischer Nationalfonds) - Während des Konfliktes wurden auf Grund von etwa 400 Bränden, die durch Raketenbeschuss verursacht wurden, mehr als 12 km² an Forsten ein Raub der Flammen. Von dieser Gesamtsumme fielen etwa 7 km² auf den Gebirgskamm Naftali (ca. 70 % des Waldes) und 2 km² auf den Biria-Wald bei Safed. Die direkten Kosten für die Bekämpfung der Brände (Gebrauch von Löschflugzeugen und Feuer hemmendem Material) überstiegen die Summe von 20 Millionen NIS (ca. 3.570.000 €).
Natürlich gewachsene Wälder und offenes Gelände - Insgesamt 50 durch den Konflikt verursachte Brände in Naturreservaten und Nationalparks mussten bekämpft werden. Etwa 40 km² verbrannten. Davon gehörten etwa 14 km² zu Naturreservaten und Nationalparks. Von diesen wiederum fielen ca. 5,5 km² auf die Golanhöhen, ca. 9 km² auf das obere Galiläa (während des Brandes am Berg Miron wurden etwa 1,2 km² Land zerstört, was etwa 15 % des Waldgebietes entspricht) und 0,5 km² auf das untere Galiläa. Hauptsächlich die typische Mittelmeervegetation nahm Schaden.
Nach den Bränden wurden zahlreiche Überreste von Tieren gefunden, die auf Grund des Feuers Schaden nahmen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Reptilien, Vögel und junge Säugetiere.
Die Temperaturen und die ausgedehnten Gebiete, in denen die Brände ausbrachen, verursachten Feuer von grosser Stärke. Der Schaden an der Natur nahm mit der Grösse des verbrannten Gebietes zu, da die Regeneration langsamer vor sich geht und es keinen Bestand an Organismen gibt, der den Mangel ausgleichen kann.
Der Schaden wurde grösstenteils an lebenden Dingen angerichtet: Pflanzen, die direkt beschädigt wurden, wirbellose Tiere, Flechten, Schnecken, Reptilien, Vögel (Jungvögel, die noch nicht fliegen und vor dem Feuer fliehen konnten), Unterschlüpfe von Säugetieren, junge Hirsche und manchmal sogar ausgewachsene Säugetiere. Der Schaden bezog sich auf die gesamte Nahrungskette.
Die Beschädigung der Pflanzenwelt, sowohl auf kurze wie auf lange Sicht, ist die auffälligste. Die verbrannten Wälder werden sich nur langsam erholen. Bis dies geschieht wird dichtes Gestrüpp den ausgewachsenen Wald ersetzen. Es wird eine Veränderung in der Zusammensetzung der Vegetation geben und die Cassia Absus und Arten der Zistrosengewächse werden auf Kosten von verschiedenen Dickicht-Arten die Landschaft beherrschen. In den verbrannten Gebieten nimmt die Möglichkeit der Vorherrschaft durch wuchernde Arten, wie z. B. die blaue Akazie, zu.
In den Parkwäldern, wo die Bäume weit verteilt stehen, gibt es für die Pflanzenwelt, insbesondere für die jungen Triebe, einen partiellen Schaden. Der Schaden am Dickicht ist im Vergleich nicht so sehr hoch.
Materieller Schaden - Für den Zweck der Feuerbekämpfung wurden Strassen angelegt, so z. B. im Hulah-Reservat. Nach dem dortigen Brand wird es im ersten Winter zur Bodenerosion kommen bis eine erste Schicht an Dickicht das Gebiet bedecken wird.
(Informationsquelle: Behörde für Naturreservate und Parks, Jüdischer Nationalfonds)
Gebäudeschutt
Gemäss den Einschätzungen des Ministeriums für Bauen und Wohnen und des Finanzministeriums wurden ca. 12.000 Gebäude beschädigt. Etwa 400 davon sind öffentliche Gebäude. Nach Einschätzung des Büros des Premierministers wurden etwa 2.000 Gebäude/Wohnungen total zerstört.
Quantität des Gebäudeschutts für die Deponierung/Zerkleinerung: Bezüglich der Quantität von entstandenem Gebäudeschutt existieren zwei Einschätzungen:
Eine minimale Einschätzung von etwa 100.000 Tonnen. Diese Einschätzung basiert auf der besagten Zahl von 2.000 Wohnungen, die eine Durchschnittsgrösse von 100 m² pro Wohnung haben, was einer Summe von 200.000 m² entspricht, und der durchschnittlichen Schuttmenge von 50 Tonnen pro 100 m² Wohnfläche (gemäss Forschungen des Nationalen Bauforschungsinstitutes am Technion -Israelisches Institut für Technologie- in Haifa aus dem Jahr 2004).
Eine maximale Einschätzung von 700.000 Tonnen. Diese Einschätzung basiert auf der besagten Zahl von 2.000 Wohnungen, die eine Durchschnittsgrösse von 100 m² pro Wohnung haben, was einer Summe von 200.000 m² entspricht, und der durchschnittlichen Schuttmenge von 3,5 Tonnen pro m² Wohnfläche (gemäss einer Umfrage über Zerstörungen in der Gegend von Ra’anana, die von der Umweltabteilung Ra’anana im Jahr 2006 durchgeführt wurde).
Die geschätzten Kosten für die Deponierung (inklusive Bearbeitung) liegen bei 50 NIS pro Tonne (ca. 9 € pro Tonne). Die möglichen Orte für die Deponierung sind Jamla in der Region Haifa und Lagmon im Norden.
Die Kosten für die Zerkleinerung des Bauschutts betragen 30 bis 65 NIS pro Tonne (ca. 5 bis 12 € pro Tonne).
Basierend auf der Annahme, dass 85 % deponiert und 15 % zerkleinert werden, liegen die Kosten für die Deponierung bei 4,25 Millionen NIS (ca. 760.000 €) und die Kosten für die Zerkleinerung bei 0,9 Millionen NIS (ca. 161.000 €) wenn man die minimale Einschätzung zu Grunde legt. Wenn man die maximale Einschätzung zu Grunde legt, liegen die Kosten für die Deponierung bei 30 Millionen NIS (ca. 5.350.000 €) und die Kosten für die Zerkleinerung bei 6,3 Millionen NIS (ca. 1.124.000 €).
(Informationsquelle: Abteilung für Festmüll)
Schäden an Asbesthaltigen Gebäuden
Auf Grund des Abschusses von Raketen von libanesischem Gebiet auf Israel wurden während des Konfliktes mehrere Asbesthaltige Gebäude beschädigt.
Die Zerstörung eines Gebäudes, das aus Asbesthaltigem Zement besteht, legt die Asbestfasern, die im Material eingeschlossen sind, frei und verursacht deren Verteilung in der Luft.
25 Gebäude aus Asbesthaltigem Zement wurden beschädigt. Hierzu gehörten Industrie-, Landwirtschafts- und Wohnbauten. Das gesamte Gebiet, auf dem beschädigte Asbesthaltige Gebäude stehen, beträgt 20.000 m². Es sollte erwähnt werden, dass diese Information nur eine partielle ist. Der Gesamtschaden wird bedeutend höher eingeschätzt als zum gegenwärtigen Zeitpunkt bekannt ist.
Die Ergebnisse von Proben, die zeigen sollen, ob sich Asbestfasern in den von Raketen zerstörten Häusern oder in deren Umgebung befinden, zeigen hohe Konzentrationen von Asbest in der Luft. So wurden z. B. in einem Schlafzimmer im Moschav Tel Al 2.300 Asbestfasern pro m³ gemessen.
Kosten: Die Kosten der professionellen Entsorgung eines jeden zerstörten Asbesthaltigen Gebäudes inklusive der Entsorgung des Gebäudeschutts, dem Feuchthalten der Asbesthaltigen Substanzen während der Aufräumarbeiten, der Deponierung des Gebäudeschutts, der Zerstörung der kontaminierten Ausrüstung usw. wird auf Zehntausende von NIS geschätzt.
Abwässer
Abwasserverarbeitung Safed - Hier wurden die Kläranlage, ihre Messsysteme, ihr Leitungssystem und angrenzende Gebäude direkt getroffen. Die Kläranlage musste den Betrieb einstellen.
Abwasserverarbeitung Naharija - Folgende Stoffe wurden während der Zeit der Kampfhandlungen abgestossen:
Ins Meer: ca. 13.600 m³ (110 Tonnen festes Material) an überschüssigem Klärschlamm (mit Erlaubnis des Umweltministeriums). Dies war nötig, weil die Kläranlage auf Grund des fehlenden Schutzes in der Gegend nicht betrieben werden konnte.
In die Atmosphäre: ca. 70.000 m³ Biogas (durch Verbrennung). Wegen des Konfliktes konnte der Bau eines Bio-Generators, der für die Nutzung des Gases als Energie nötig war, nicht beendet werden.
Abwasserverarbeitung Haifa - Hier wurden während der gesamten Zeit des Konfliktes ca. 700.000 m³ Biogas in die Atmosphäre abgegeben (durch Verbrennung). Dies geschah in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Umweltministeriums, um die Lagerung von explosivem Gas zu verhindern.
Abwasserverarbeitung Karmiel - Hier wurden während der gesamten Zeit des Konfliktes (in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Umweltministeriums, um die Lagerung von explosivem Gas zu verhindern) folgende Stoffe abgestossen:
Durch Verbrennung: ca. 80.000 m³ Biogas.
Ohne Verbrennung: ca. 18.000 m³ Biogas (davon waren ca. 65 % oder 12.000 m³ Methan).
(Informationsquelle: Abteilung für Wasser und Flüsse, nördliche Region)
Gefährliche Materialien
Während der Zeit des Konfliktes wurde über Schäden und undichte Stellen an Behältern mit Flüssiggas, Ammoniak, Freon, Pestiziden, Dieselkraftstoff und nicht identifizierten gefährlichen Materialien wie folgt berichtet:
Material / Anzahl der Schadensfälle
Flüssiggas: 15
Ammoniak: 1
Freon: 1
Dieselkraftstoff: 1
Pesitizide: 1
Nicht identifizierte Stoffe: 2
In keinem der Fälle war es nötig, die Bewohner zu evakuieren, weil keine hohen Werte einer Luftverschmutzung gemessen wurden.
(Informationsquelle: Informationszentrum)
Tiere
Im Norden erhielten etwa 8.000 Hunde (von 80.000 Hunden, die einen Besitzer haben) irgendeine Art von Behandlung. Meistens geschah dies auf der Strasse, weil entschieden worden war, die Tollwut-Verordnung zeitweilig nicht durchzusetzen. Einige der Hunde (500 bis 700) wurden von Vereinen eingesammelt, andere von den örtlichen Behörden.
Einige Dutzend Hunde starben in den Strassen, weil sie nicht erreicht und behandelt werden konnten (hauptsächlich in kleinen Ortschaften und Dörfern). Einige starben, weil sie an die Leine gelegt oder eingesperrt worden waren und nicht rechtzeitig erreicht werden konnten.
(Informationsquellen: Informationszentrum, Verein „Noah“)
(Umweltministerium des Staates Israel, 27.08.)
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